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Flensburg online: Aktionsbündnis gegen den Islamismus in Deutschland gefordert / Januar 2006

Rolf Stolz, geboren 1949, Publizist und Diplom-Psychologe, war Mitbegründer der "Grünen" und Mitglied ihres Bundesvorstandes, verantwortlich für vielfältige Initiativen für internationale Verständigung und eine alternative Deutschland-Politik.
Der Islamexperte Rolf Stolz fordert ein Aktionsbündnis gegen den Islamismus.

 

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Erst sind es die Frauen.
Dann die Juden. Dann die Amerikaner.
Dann die Intellektuellen. Dann wir alle.
(Hitler hat auch bei Polen nicht aufgehört...)
Buch-Tipp
Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz von Alice Schwarzer et al.

Freiheit & Demokratie
Gegner des Islamismus sollen enger zusammenarbeiten

Der von SPD-Schröder und GRÜNEN-Fischer propagierte EU-Beitritt der Türkei wird von nicht wenigen Deutschen abgelehnt. Die Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften ist unvereinbar mit den westlichen Idealen von Freiheit und Menschenwürde. Und spätestens seit den sozialen Aufständen islamistischer Jugendlicher in Frankreich 2005 ist klar, daß es zu einer gefährlichen Konfrontation zwischen westlichen demokratischen Vorstellungen und islamistischer Grundpositionen kommen kann.

Auf einer Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Bürgerbewegungen (BDB) im Juni 2005 forderte der bekannte Buchautor und Islamexperte Rolf Stolz (Buchtitel Die Mullahs am Rhein) ein Aktionsbündnis gegen den Islamismus.

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Bündnis aller demokratischen Kräfte gegen den Islamismus in Deutschland

Im Hinblick auf die sich über Deutschland ausbreitende „Moscheewelle“ fordert der bekannte Buchautor und Islamexperte Rolf Stolz eine stärkere Zusammenarbeit aller Islamisierungsgegner. Auf einer Mitgliederversammlung der Bürgerbewegungen (BDB) am 4./5. Juni 2005 in Wertheim sprach sich Stolz, vor 24 Vertretern von Bürgerinitiativen gegen den Moscheebau für ein Aktionsbündnis breitgefächerter demokratischer Kräfte aus. Hierzu zählt der Publizist Arbeitgemeinschaften innerhalb von Parteien und Verbänden, Bürgerinitiativen aber auch Reformmuslime und die halbmuslimische Glaubensgemeinschaft der Alewiten.

Rolf Stolz vergleicht dieses hypothetische Bündnis teilautonomer Kerne mit einer „Regenbogenkoalition“, deren Offenheit automatisch die Frage aufwirft wie weit man dieses Bündnis zieht. Bereits bei der Frage nach dem Gegner komme man in Abgrenzungsprobleme hinein, so Stolz weiter. „Ist der Gegner der Islamismus oder ist der Gegner der Islam? Ist der Gegner der Terrorist oder bereits der, der für Terror Propaganda macht?

Für Stolz ist klar, das es bei den unterschiedlichen Sichtweisen der Islamgegner stets nur ein „teilweises Zusammengehen, ein Zusammengehen an bestimmten Punkten“ geben kann.

Als Hauptfeind einer Koalition sieht der Publizist den Kampf der Islamgegner untereinander und plädiert daher für mehr gegenseitige Toleranz: „Es ist besser mit den halben Freunden gegen die ganzen Feinde etwas zu unternehmen, als mit den halben Freunden einen Krieg darüber zu führen, was sie alles noch falsch sehen und anders sehen sollen.“

Einfluß des Islamismus in Deutschland zurückdrängen

Statt inhaltliche Grabenkämpfe auszutragen plädiert Stolz für Aktionsschwerpunkte vor Ort, und nannte als erstes den Kampf gegen die Moscheen. Als zweites Problem sieht der Publizist den stärkeren Einfluss von Islamisten in den Schulen, der leider oberflächlich als „Kopftuchstreit“ abgehandelt wird. Als dritten Aktionsschwerpunkt nannte Stolz den geplanten EU-Beitritt der Türkei, gefolgt von den Auseinandersetzungen um die Rolle der Frau im Islam. Durch die „Ehrenmorde“, sei die Islamproblematik mit breiten Bevölkerungsschichten kommunizierbar geworden. Als letzten Punkt hob Stolz die Solidarität mit den verfolgten Christen in Islamischen Ländern hervor, die im Zuge der Debatte über den Genozid an den Armeniern immer häufiger thematisiert wurde. „Ich glaube, dass die Zeit zum gemeinsamen Handeln gekommen ist und wir alle das Mandat haben, Bündnisse mit anderen zu schließen“, zog der Referent ein positives Resümee. 

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Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen stand während der Mitgliederversammlung auch im Zentrum zahlreicher Diskussionen. Der Vorsitzende des BDB Willi Schwend (Wertheim) hob bei dieser Gelegenheit die guten Kontakte zu Islamexperten und Autoren wie Dr. Hans Peter Raddatz, Dr. Hiltrud Schröter, Rolf Stolz, Udo Ulfkotte und Dr. Ursula Spuler Stegemann hervor, aber auch zu islamkritischen Organisationen wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deren Publikationen durch den BDB weitergeleitet und einem interessierten Leserkreis zugänglich gemacht werden.

Der BDB ist ein Zusammenschluss von Bürgerbewegungen, die sich für die Bewahrung freiheitlich-demokratischer Prinzipien und gegen die Bildung einer fundamental-islamischen Parallelgesellschaft in Deutschland engagieren.
Internet: www.buergerbewegungen.de


Siehe vielleicht auch Plädoyer von Ayaan Hirsi Ali für die Befreiung der muslimischen Frauen
und sogenannte "Ehrenmorde" mitten in Deutschland


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