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Flensburg online: 5 Hochschulen gründeten Kompetenzzentrum für Nutzung von Biomasse in Schleswig-Holstein / April 2006

Die Erde. Wir haben nur die eine...

Biomasse ist nix Neues. Die Entwicklungsländer haben meist eh nichts anderes als Biomasse (Holz, Pflanzenabfällen und Dung) als Energieträger.

Weil das Erdöl zur Neige geht (und immer teurer wird) erforscht man nun auch bei uns, wie man Energie aus Biomasse gewinnen kann.

Biogas von 1 ha Anbaufläche reicht für eine Autofahrtstrecke von 70.000 Kilometern. Bange Frage: Aber so groß, um unseren Energiehunger befriedigen zu können, ist Deutschland doch gar nicht. Oder reißen wir Flensburg ein und bauen Raps an...?


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A N Z E I G E –

 

 

Energie
Biomasse-Nutzung in Schleswig-Holstein

Anfang April 2006 meldete die Fachhochschule Flensburg, daß 5 Hochschulen ein Kompetenzzentrum für Biomassenutzung in Schleswig-Holstein gegründet haben. Der Weg aus der Erdöl-Abhängigkeit werden weiter erforscht.

Das Ende des Erdöl-Zeitalters ist in greifbare Nähe gerückt. Wir haben einige islamische Staaten durch den Kauf des Erdöls sehr, sehr reich gemacht. Leider haben einige islamistisch ausgerichtete Staate mit dem Geld dann den Terror gegen uns "Ungläubige" im Westen finanziert. Nun ja.

Fossile Brennstoffe werden immer teurer und knapper

Auf jeden Fall steigen die Preise für fossile Energieträger immer weiter. Nicht zu vergessen, daß der Westen, hungrig wie nur irgendwas auf Energie, von islamistisch ausgerichteten Staaten (man denke nur an den Iran; Karikatur über die diplomatischen Verhandlungen zwischen Europa und dem Atomstaat Iran) natürlich auch schlimm erpressbar geworden ist. Siehe vielleicht auch Abhängigkeit vom russischen Gas

Wir sollten nicht erpressbar sein

Was ist also der Ausweg? Entweder finden wir einige Kilometer unter Deutschland noch ein RIESENerdölfeld... oder aber entwickeln Technologien, um uns bei der Energieversorgung selbständiger zu machen. Bislang stillen wir unseren Hunger nach Strom und Wärme mit den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle. Atomenergie? Hören Sie uns damit auf! Zum einen birgt die wirtschaftliche Nutzung der Atomenergie immense Risiken (wissen Sie noch, wie man Tschernobyl schreibt?), zum andern sind wir bei Nutzung der Atomenergie ebenfalls völlig abhängig. Denn die Uranvorkommen liegen sämtlich im Ausland.
Schleswig-Holsteins ältestes Atomkraftwerk

Energie aus heimischen Energieträgern

"Es gibt aber zunehmend viele ausgereifte technische Lösungen zur Energieversorgung, die auf heimischen Energieträgern wie Holz, Gülle, Stroh, Energiepflanzen und anderer Biomasse basieren“, sagt Dr. Heike Bille, Technologietransferbeauftragte an der Fachhochschule Flensburg. Nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie reiche beispielsweise Biogas von 1 ha Anbaufläche für eine Autofahrtstrecke von 70.000 Kilometern.

Die Hochschulen des Landes Schleswig-Holstein sehen es daher als Herausforderung an, auf der regionalen Ebene und darüber hinaus einen Beitrag zur Bewältigung der Fragen der zukünftigen Landesenergiepolitik zu leisten. Und so fand man sich zusammen: Wissenschaftler der Fachhochschulen Flensburg, Kiel und Lübeck sowie der Universitäten Kiel und Flensburg haben ein „Kompetenzzentrum Biomassenutzung in Schleswig-Holstein“ gegründet. Das Kompetenzzentrum für Biomassenutzung ist mit dem Ziel gegründet worden, den Ausbau des Kompetenztransfers zwischen den beteiligten Hochschulen sowie Unternehmen, der Landwirtschaft und den entsprechenden Institutionen und Einrichtungen des Landes zu fördern.

Erstmals in Deutschland wird in diesem Zentrum agrartechnische Kompetenz und umfassende biotechnologische, technisch-chemische und verfahrenstechnische Kompetenz verquickt mit erheblicher Erfahrung aus der Prozessindustrie in ein gemeinsames Vorhaben eingebracht. Man erhofft sich vor allem Beiträge zur Professionalisierung auf dem Felde der Biomassenutzung anbieten zu können.

Auf der Fachmesse „New Energy 2006“ in Husum wurde dieser Zusammenschluß der Forschung einem breiten Publikum vorgestellt. „Die Messe war eindeutig ein voller Erfolg. Wir haben viele Fachgespräche geführt“, sagt Professor Dr. Jens Born vom Institut für chemische Technologie an der Fachhochschule Flensburg. Der Wissenschaftler will zusammen mit seinen Kollegen die Gasausbeute und Gasqualität bei Biogasanlagen weiter verbessern.

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Holz und Getreide in Heizgas umwandeln

Prof. Born forscht zusammen mit Unternehmen aus Rendsburg und Eckernförde an einer neuartigen Vergasungsanlage. Ziel sei es, Biomasse wie Holz und Getreide praktisch rückstandsfrei in ein heizwertreiches Gas umzuwandeln, das sehr flexibel energetisch und stofflich genutzt werden kann. Die nächste Stufe des bisher von der Innovationsstiftung des Landes geförderten Projektes soll eine Pilotanlage sein.

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Web www.flensburg-online.de

[Artikel unter Verwendung von Presseinfos der FH Flensburg]


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