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Wolfgang Börnsen, MdB
[11-April 2001]
Berlin: "Die Bundesregierung muss endlich etwas tun, um das Umfeld für Unternehmensneugründungen zu verbessern", fordert das Mitglied des
Wirtschaftsausschusses im Bundestag Wolfgang Börnsen.

Bundestagsabgeordneter
Wolfgang Börnsen:
Kultur der Selbständigkeit wird von der
Bundesregierung nicht genügend unterstützt

direkte eMail-Möglichkeit an Wolfgang Börnsen

 


K L I C K S –

CDU Schleswig-Holstein

CDU Flensburg

Deutscher Bundestag

Infoseite über Wolfgang Börnsen
[aus dem Angebot von bundestag.de]

 

 

WIRTSCHAFT –
Parlamentarier aus Flensburg fordert von der Bundesregierung mehr für "eine Kultur der Selbständigkeit" zu tun

Seit einigen Jahren nimmt der Überschuss an Unternehmensneugründungen gegenüber den -abmeldungen in Deutschland kontinuierlich ab.

So betrug der Überschuss im Jahre 1997 noch 121.071 und im Jahre 1998 immerhin noch 115.163 um dann 1999 auf gerade noch 74.172 regelrecht abzustürzen.
Die amtlichen Zahlen für 2000 liegen noch nicht vor, doch scheint sich der Trend zu bestätigen.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes sowie von Innovation und Fortschritt.
Ihre Anzahl beträgt über 3 Millionen. Ein Existenzgründer schafft im Durchschnitt drei Arbeitsplätze.

Ein Ausweg könnte die Förderung des Franchising sein. Es bietet als partnerschaftliche Vertriebsform und Systemkooperation Existenzgründern und Unternehmern zahlreiche Vorteile: Dem Existenzgründer wird der Schritt in die Selbständigkeit erleichtert. Er greift auf ein erprobtes Betriebskonzept zurück und hat mit dem Franchise-Geber einen Partner an der Seite, mit dem er arbeitsteilig am Markt auftritt.
Marktzutrittsschranken werden gesenkt und die Beschaffung des
notwendigen Eigenkapitals erleichtert. Erfolgreiche Beispiele gibt es nicht nur bei Fast-Food-Restaurants, sondern auch im Handwerk und im Baugewerbe sowie in der IT-Branche.

Trotz dieser Vorteile ist die Organisationsform des Franchising in
Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern entwicklungsfähig. So gab es 1999 in Deutschland 34.000 Mitgliedsunternehmen in Franchisesystemen; in Großbritannien aber, bei einer um 30 Prozent geringeren Bevölkerung, immerhin 30.000. Umgerechnet auf eine fiktive Großstadt mit 1 Mio. Einwohnern hat diese Durchschnittsmetropole in Deutschland 419 Franchiseunternehmen, in Großbritannien jedoch 526, d.h. über 25 Prozent mehr.
Insgesamt gab es 1999 in Deutschland 720 Franchisesysteme mit 330.000 Mitarbeitern. Der Umsatz der Franchisewirtschaft betrug 38 Mrd. DM. Die Anzahl der Franchisesysteme stieg 1999 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent, der Umsatz um 9 Prozent.

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