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Nie wieder Krieg!





BACKGROUNDER –
· Widerstand: Jens-Jessen-Haus
· Zwangslager in Flensburg
· Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand will zeigen, wie sich Menschen gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt haben.

 

"Unsere Solidarität gilt allen Opfern kriegerischer Gewalt, egal in welcher Form. Wir appellieren an alle beteiligten Akteure, Nationalismus und Hass, Gewalt und Unterdrückung zu überwinden."

Peter KöhlerPeter Köhler
DGB Kreisvorsitzender

 

 

 

 

 

 

Der Antikriegstag 1999

Der Antikriegstag 2001

DGB online

www.dgbshnord.de

Gewerkschaften in Flensburg

 

Bücher –
Holokaust (Holocaust)
von Guido Knopp et al

Hitlers Helfer
von Guido Knopp et al

Die Massenpsychologie des Faschismus
von Wilhelm Reich

DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND –
Erklärung des
DGB zum Antikriegstag
am 1. September 2002


DIE DGB-Region Schleswig-Holstein Nord führt auch in diesem Jahr aus Anlass des Antikriegstages am 1. September Kranzniederlegungen am Mahnmal "Harrislee Bahnhof", auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Schwesing und dem Gelände der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund durch, um damit an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern.

   IN einer Erklärung zum Antikriegstag 2002 unterstrich der Vorsitzende der DGB-Region Schleswig-Holstein Nord, Peter Köhler, dass der Antikriegstag aus Sicht des DGB nichts von seiner Bedeutung verloren hat und es heute mehr denn je darauf ankommt, die Aufmerksamkeit auf die militärischen Auseinandersetzungen in aller Welt zu richten.

 Köhler: "Unsere Solidarität gilt allen Opfern kriegerischer Gewalt, egal in welcher Form. Wir appellieren an alle beteiligten Akteure, Nationalismus und Hass, Gewalt und Unterdrückung zu überwinden. Die Politik fordern wir zu einer präventiven internationalen Friedens-politik im Rahmen der Vereinten Nationen auf.

D
er 11. September 2001 hat der Welt deutlich gemacht, dass auch terroristische Anschläge zu einer neuen globalen Bedrohung ge-worden sind. Aus dieser Erkenntnis nur militärische, polizeiliche und juristische Konsequenzen zu ziehen, wäre der falsche Weg.

Armut, Ausbeutung und fehlende demokratische Strukturen bereiten einen gefährlichen Nährboden für Extremismus und Fanatismus sind eine wesentliche Ursache für Krieg und Terrorismus. Krieg und Terrorismus lassen sich deshalb nur durch eine Politik der Nachhaltigkeit und des sozialen Ausgleichs zwischen Reich und Arm bekämpfen."

Der DGB-Regionsvorsitzende unterstrich die Forderung des DGB, durch die soziale Gestaltung der Globalisierung für mehr soziale Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen.

Köhler: "Dies muss zum Kernstück einer neuen globalen Politik gemacht werden. Nur durch eine solidarische Außen-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik können die negativen Auswirkungen der Globalisierung verhindert werden."

Dabei, so der DGB-Regionsvorsitzende weiter, gilt das Primat der Politik. Die Vereinten Nationen bieten nach Überzeugung des DGB das einzig legitime Forum für die Entwicklung einer solchen weltweiten Politik. Das gilt sowohl für die Reaktion auf den weltweiten Terrorismus, den Nahost-Konflikt zwischen Israel und Palästina wie auch für Maßnahmen gegen Militär- und Unrechtsregime, wie z. B. den Irak. Militärische Aktionen einzelner Staaten lehnt der DGB entschieden ab.

Auch deshalb, so Köhler abschließend, muss die Europäische Union ihr gesamtes politisches Gewicht einbringen, um dazu beizutragen, dass die Spirale von Terror, Unterdrückung und Gewalt in der Welt unterbrochen werden kann.

Geplanter Programmablauf

10.30 Uhr Mahnmal "Harrislee Bahnhof" am Grenzübergang Padborg: Kranzniederlegung mit Schweigeminute
ca. 11.20 Uhr KZ-Gedenkstätte Ladelund: Kranzniederlegung mit Schweigeminute
ca. 12.30 Uhr KZ-Gedenkstätte Schwesing (bei Husum): Kranzniederlegung mit Schweigeminute
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