Zurück zur Startseite

A N Z E I G E –

Rentenreform

Kritik der DGB-Frauen am Konzept der Rentenreform der Bundesregierung


KLICKS –
· Gewerkschaften in Flensburg
· DGB online
· Bundesregierung
· Thesen für eine gerechte Rentenreform von Jörn Wommelsdorff


zur Startseite von "Flensburg online"
eMail an "Flensburg online"
Flensburg online

zur Startseite von "Flensburg online"
eMail an "Flensburg online"
DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND –
Kritik an Rentenreform

DGB-Frauen kritisieren Rentenreformkonzept der rot-grünen Bundesregierung

Der Frauenausschuss im DGB-Kreis Region Schleswig-Holstein Nord setzt sich mit Nachdruck für eine gerechte Rentenreform ein und lehnt das von der rot-grünen Regierungskoalition vorgelegte Rentenkonzept ab.

Nach Mitteilung der DGB - Kreisfrauenausschussvorsitzenden Christa Iversen, können auch die bisherigen Korrekturen am Rentenkonzept nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit dem geplanten Systemwechsel in der gesetzlichen Rentenversicherung die Privatisierung sozialer Risiken eingeläutet wird.

Verlierer beim Koalitionskonzept sind nach Auffassung der DGB-Frauen neben der jungen Generation, bei der die Rentenkürzung doppelt greift, all diejenigen, die wenig verdienen und dass bedeutet, vor allem viele Frauen.

Die massiven Kürzungen bei der gesetzlichen Rente führen dazu, dass viele Menschen deutlich an und unter die Armutsgrenze fallen werden.

Gewinner dabei sind die Arbeitgeber, die Versicherungsunternehmen und die gut verdienenden, dauerhaft beschäftigten Menschen, die glauben, nicht auf das Solidarsystem angewiesen zu sein.

Besonders hart trifft es viele Frauen. Die Höherbewertung von Beiträgen bei Kindererziehung ist zwar richtig, fängt aber die generellen Verschlechterungen nicht annähernd auf. Die private Vorsorge, sofern sie denn von den Frauen überhaupt betrieben werden kann, kennt keinen sozialen Ausgleich. Frauen zahlen dann wegen ihrer höheren Lebenserwartung deutlich höhere Beiträge als Männer.

Die Reform der Hinterbliebenenversorgung bezeichnen die DGB-Frauen als reines Kürzungs- bzw. Umverteilungsprogramm innerhalb der Gruppe der Hinterbliebenen.

Die Hinterbliebenenversorgung bleibt ohne andere Perspektive für die Zukunft, allerdings auf erheblich abgespecktem Niveau. Rentensplitting ist auf Antrag möglich, aber nur wenn beide dies wollen und ohne dass andere Versorgungssysteme einbezogen sind. Neue Ungerechtigkeiten werden so aufgetan.

Christa Iversen: "So sieht kein tragfähiges und zukunftsfähiges Rentenkonzept aus, das seinen Namen verdient."
Sie forderte deshalb die Verantwortlichen der rot-grünen Regierungs-koalition auf, ihre Pläne zu korrigieren und eine gerechte und zukunftsfähige Reform auf den Weg zu bringen.

Dabei muss nach Auffassung der DGB-Frauen vor allem sicherge-stellt werden, dass die gesetzliche Rente annähernd den Lebensstandard absichert, die Arbeitgeber nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden und dass ein Partnerschaftsmodell eingebracht wird, das diesen Namen auch verdient.
Flensburg online: DGB-Frauen kritisieren Rentenreformkonzept / 8-November 2000

—  Flensburg SitemapSitemap   Kleinanzeigen    Impressum    Radio    Job-Börse

Anzeige -
Google Chromecast bequem online bei Amazon bestellen

Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07