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DGB: Internationaler Frauentag

A N Z E I G E –




Am 8. März 2002 findet der Internationale Frauentag statt –
ChancenGleich und alles ist anders!

 

"Frauenpolitik ist im DGB eine Kernaufgabe, sie muss jedoch auch in unserer Region noch mit Leben gefüllt werden"
– Christa Iversen

DGB online

DGB Region Schleswig-Holstein Nord

 

Kommentar von "Flensburg online"

"Woman is the nigger of the world.
If you don't believe me, look at the one you're with"
– John Lennon

   Ein richtig gutes Signal, wie ernst in Flensburg die Gleichstellung und Würde der Frau genommen wird, gaben Stadtpräsident Rautenberg (SPD) und der evangelische Pastor Udo Gräve (St. Marien Kirche).
siehe Gedenktafeln in Flensburg

   SPD-Mann Rautenberg machte sich stark, dass für die Porno-Unternehmerin Beate Uhse eine Gedenktafel in der Stadt angebracht wurde.
Und ausgerechnet der Pastor Gräve meinte öffentlich über Beate Uhse:
"Eine hervorragende Unternehmerin und eine großartige Frau".

   WIR finden, Frauen müssen nicht unbedingt auf allen Vieren mit geöffnetem Mund dargestellt werden, wie es in den Produkten von Beate Uhse nicht gerade selten der Fall ist. Oder ist das das Frauenbild von SPD-Mann Rautenberg und Pastor Gräve? Nein, an so etwas mögen wir erst gar nicht denken. Wissen aber, dass Pornografie kein Zeichen von sexueller Freiheit, sondern immer nur von deren Verkrüppelung ist.


DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND –
Internationaler Frauentag 2002

DGB-Frauen: Chancengleichheit nicht auf die lange Bank schieben!


"ChancenGleich und alles ist anders!" lautet das diesjährige Motto der DGB-Frauen zum internationalen Frauentag.

SIE haben im vergangenen Jahr mehrere Lebens- und Gesellschafts-bereiche nach der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen durchforstet und eine nüchterne Bilanz gezogen. "Wir wollen nicht nur den Praktikantenstatus von vielen Männern im Haushalt beklagen," sagt die DGB-Frauenausschussvorsitzende Christa Iversen. "Es geht uns vor allem darum, in allen Politikfeldern kreative Maßnahmen zur Herstellung der Chancengleichheit einzubringen und einzufordern."

   NOCH immer begünstigen die Sozialversicherungs- und Steuersysteme das männliche Ernährermodell, es existieren große Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen für gleichwertige Arbeit. Frauen stoßen an gläserne Decken, wenn sie sich im Beruf weiterentwickeln wollen. Und Teilzeitarbeitsplätze mit der nötigen einhergehenden Kinderbetreuung sind bei den DGB-Frauen eine lange bestehende Forderung.

Internationaler Frauentag 2002

"In den Köpfen muss sich zuerst etwas ändern," so Christa Iversen. "Kein betretenes Schweigen der Eltern, wenn die Tochter eine Ausbildung als Kfz-Mechanikerin machen möchte. Keine verständnislosen Reaktionen, wenn ein Familienvater zukünftig Teilzeit arbeiten will und keine erzwungenen Erwerbstätigkeitspausen für Mütter mit kleinen Kindern."

Aber auch in den eigenen Reihen fordern die DGB-Frauen Veränderungen. "Frauenpolitik ist im DGB eine Kernaufgabe, sie muss jedoch auch in unserer Region noch mit Leben gefüllt werden."

   DER Frauenausschuss in der DGB-Region Schleswig-Holstein Nord und die Beratungsstelle Frau & Beruf laden anlässlich des Internationalen Frauentages zum traditionellen Frauenfrühstück am 3. März ab 11 Uhr im DGB-Haus Flensburg ein. Infos unter der Telefonnummer 0461-29626 oder per eMail frau-und-beruf.flensburg@bfw-sh.de

Flensburg online: Internationaler Frauentag 2002

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