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Nie wieder Krieg!





BACKGROUNDER –
· Widerstand: Jens-Jessen-Haus
· Zwangslager in Flensburg
· Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand will zeigen, wie sich Menschen gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt haben.

 

Ein friedliches Zusammenleben ist in einer globalisierten Welt nur auf der Basis gleicher Lebens- und Entwicklungschancen möglich.

Peter KöhlerPeter Köhler
DGB Kreisvorsitzender

 

 

 

 

 

 

Der Antikriegstag 1999

DGB online

Gewerkschaften in Flensburg

DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND –
DGB zum
Antikriegstag am
1. September 2001


NTER dem Motto "Nie wieder Krieg! – Nie wieder Faschismus!" führten Abordnungen des DGB-Kreises Region Schleswig-Holstein Nord und der VVN aus Anlass des Antikriegstages am 1. September Kranzniederlegungen am Mahnmal "Harrislee Bahnhof", auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Schwesing und dem Gelände der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund durch, um damit an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern.

   AN der Kranzniederlegung am Mahnmal "Harrislee Bahnhof" beteiligte sich auch das Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der IG Metall, Kirsten Rölke. Die Kranzniederlegung in Ladelund erfolgte gemeinsam mit dem Freundeskreis der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund, der zeitgleich seine Jahrestagung in Ladelund durchführte.

Kranzniederlegung
Mahnmal Harrislee Bahnhof
Von links: Ludwig Hecker (VVN), Kirsten Rölke (geschäftsf. IGM-Vorstandsmitglied), Peter Köhler (DGB-Kreisvorsitzender) Gabi Ritter (VVN), Gregor Rölke (IGM), Siegfried Kelmer (IG Medien-ver.di)


   DGB-Kreisvorsitzender PETER KÖHLER wies in einem kurzen Redebeitrag am Mahnmal "Harrislee Bahnhof" darauf hin, dass der Antikriegstag am 1. September zwar an den Beginn des von Nazi-Deutschland ausgelösten II. Weltkriegs erinnern soll, in das Gedenken aber ausdrücklich die Opfer aller Kriege und aller Formen von Gewaltherrschaft einbezogen sind.

   DER Antikriegstag so Köhler weiter, erschöpft sich keineswegs allein im Gedenken, sondern dient immer auch zur Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Entwicklungen in der Welt. Dies macht der DGB auch mit seinem zentralen Aufruf zum diesjährigen Antikriegstag deutlich, in dem es u.a. heißt:

   "EIN friedliches Zusammenleben ist in einer globalisierten Welt nur auf der Basis gleicher Lebens- und Entwicklungschancen möglich. Wer Frieden durchsetzen will, muss auch Engagement für Arbeit und soziale Gerechtigkeit entwickeln. Dafür müssen die vorhandenen zivilen Institutionen der Weltgemeinschaft gestärkt sowie die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Menschenrechte weltweit anerkannt und praktiziert werden. Nur so kann die globale Weltgemeinschaft gedeihen.

   MIT der Erweiterung der Europäischen Union wachsen die Chancen, das in den letzten Jahrzehnten stabilisierte Fundament von Frieden und Freiheit weiter zu einem Haus des friedlichen Zusammenlebens und der gemeinsamen Sicherheit auszubauen. Gleichzeitig müssen wir fest stellen, dass diese Entwicklung durch zahlreiche und zum Teil immer wieder aufflackernde Konflikte konterkariert werden.

Kranzniederlegung
DGB-Kranz KZ-Gedenkstätte Ladelund

   IN Mazedonien müssen die Konfliktparteien die Aufforderungen des UNO-Sicherheitsrates aufgreifen und die Bedingungen für eine nachhaltige Friedenslösung schaffen. Voraussetzungen dafür sind dauerhafter Gewaltverzicht, die Einhaltung der Waffenruhe, die Lösung der Amnestiefrage und der Minderheitenproblematik sowie die Waffenabgabe durch die UCK.

   DIE Bemühungen um friedliche Lösungen internationaler Konflikte müssen gestärkt werden. Der wachsenden Staatengemeinschaft der Europäischen Union kommt dabei eine besondere Rolle zu. Sie muss ihrer Verantwortung auch dadurch gerecht werden, dass sie alle zivilen Möglichkeiten der Friedenserhaltung und Kriegsvermeidung ausschöpft, um sowohl drohende als auch vorhandene Konfliktpotentiale politisch zu entschärfen.

   IM Nahen Osten leiden Israelis und Palästinenser erneut unter Gewalt, Terror, Arbeitslosigkeit und Armut. Wir fordern von den Konfliktparteien, den Teufelskreis von Terror und Vergeltung zu durchbrechen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

   DIE Gewerkschaften in aller Welt übernehmen mit ihrem Engagement für Menschen- und Gewerkschaftsrechte über Staatsgrenzen hinweg eine besondere Verantwortung – die Bedeutung einer konkreten und praktischen Zusammenarbeit und der Austausch mit den Gewerkschaften auf allen Kontinenten wird langfristig weiter zunehmen."


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