Zurück zur Startseite

Bildungspolitik



 




 

Mit Blick auf das schlechte Abschneiden deutscher Schüler beim internationalen Schulleistungstest "Pisa" bemängelte Peter Köhler, dass das Arbeitsamt allzu oft einspringen müsse, weil die Schulen einen Teil der Menschen nur unzureichend auf das Berufsleben vorbereiten.

Peter KöhlerPeter Köhler
DGB Kreisvorsitzender

 

 

 

 

DGB online

Gewerkschaften in Flensburg

Bundesbildungsministerin Edelgard
Bulmahn
zur Pisa Studie

Verdummen die Deutschen?
    (GEO Explorer zur PISA-Studie)

SPIEGEL zur PISA-Studie

DGB –
Arbeitsamt Flensburg leistet beachtlichen Beitrag, um schlechte Schulbildung und unzureichende Ausbildungschancen Jugendlicher auszugleichen

RUND 10,6 Mio. DM hat das Arbeitsamt Flensburg nach Berechnungen der DGB-Region Schleswig-Holstein Nord im Jahr 2000 für Leistungen zur Förderung der Berufsausbildung aufgewendet, um vor allem benachteiligten jungen Menschen der Region den Weg in die Arbeitswelt zu ebnen.

"Dieses Geld aus den Arbeitslosenbeiträgen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, das hier angelegt wird, ist eine sehr gute Zukunftsinvestition", erklärte der DGB-Regionsvorsitzende PETER KÖHLER. Er ist zugleich Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Arbeitsamtes Flensburg.

   MIT Blick auf das schlechte Abschneiden deutscher Schüler beim internationalen Schulleistungstest "Pisa" bemängelte Peter Köhler, dass das Arbeitsamt allzu oft einspringen müsse, weil die Schulen einen Teil der Menschen nur unzureichend auf das Berufsleben vorbereiten und sie bei der Suche eines Ausbildungsplatzes schnell das Nachsehen haben.

So hat das Arbeitsamt Flensburg im Jahr 2000 im Schnitt 364 Personen insbesondere in den Betrieben durch ausbildungsbegleitende Hilfen unterstützt. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Betriebe müssten über die Arbeitslosenbeiträge nachträglich die schlechten Startchancen vieler junger Berufseinsteiger verbessern.
Aus Sozialbeiträgen mussten darüber hinaus im Jahr 2000 durchschnittlich 250 Personen in außerbetrieblichen Ausbildungen gefördert werden, weil diese Jugendlichen in den Betrieben nach wie vor keine Ausbildungschance haben.
Im November 2001 waren im Arbeitsamtsbezirk Flensburg - so Peter Köhler - immer noch 2362 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos, darunter 542 Personen unter 20 Jahren. Im September 2001 suchten noch 14 Bewerber eine Ausbildungsstelle. Peter Köhler setzte sich dafür ein, dass Wirtschaft, Schule und Arbeitsamt ihre Anstrengungen nochmals erhöhen, damit für diese Jugendlichen der Start ins Berufsleben nicht bereits mit Arbeitslosigkeit beginnt.

   IM Interesse der Jugendlichen und der Wirtschaft selbst müssten bessere Eingliederungskonzepte, insbesondere für benachteiligte und für leistungsschwächere Jugendliche entwickelt werden. Die Zusammenarbeit in der Region muss nach Ansicht des DGB dringend verbessert werden.

  zur Startseite von "Flensburg online"