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| Geschichte DGB fordert regionale Aufarbeitung der Geschichte der Zwangsarbeiter im Dritten Reich ![]() DGB-Kreisvorsitzender Peter Köhler BACKGROUNDER
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DEUTSCHER
GEWERKSCHAFTSBUND Zwangsarbeiter in Schleswig-Holstein DGB fordert regionale Aufarbeitung der Geschichte der Zwangsarbeiter im Dritten Reich Der DGB-Kreis Region Schleswig-Holstein Nord hält es für dringend erforderlich, das schwarze Kapitel der Zwangsarbeit im Landesteil Schleswig aufzuarbeiten. Der DGB-Kreisvorsitzende Peter Köhler und der Sprecher des DGB-Kreisvorstandes Schleswig, Karsten Reimer, begrüßten deshalb ausdrücklich die Diskussion im Hauptausschuss der Stadt Schleswig und die Vorschläge der Kommunalpolitiker zur weiteren Behandlung des Themas Zwangsarbeit in Schleswig. Die beiden DGB-Funktionäre unterstützten dabei insbesondere den Vorschlag von Ratsfrau Schwarz, ein Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter und eine Ausstellung zu initiieren. Nach Auffassung von Köhler darf die Aufarbeitung dieses schwarzen Kapitels der Regionalgeschichte aber nicht auf Schleswig beschränkt bleiben. Er forderte deshalb alle Städte und Gemeinden im Landesteil Schleswig auf, dem Beispiel der Stadt Schleswig zu folgen und sich des Themas ebenfalls anzunehmen. Er begrüßte dabei ausdrücklich die Empfehlungen des Schleswig-Holsteinischen Städteverbandes als gute Orientierungshilfe für die Behandlung des Themas durch die einzelnen Kommunalparlamente. Abschließend teilte Köhler mit, dass der DGB-Kreis einen in der Ukraine lebenden ehemaligen Zwangsarbeiter, der in Flensburg eingesetzt war, für Ende Oktober zu einem Besuch nach Flensburg eingeladen hat. Der DGB hat die Einladung ausgesprochen, nach dem bekannt geworden war, dass die Stadt Flensburg eine Bitte des Zwangsarbeiters die Stadt besuchen zu können, aus Kostengründen abgelehnt hat. |
| Flensburg online: DGB zur Aufarbeitung der Vergangenheit / 25-September 2000 |
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