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Flensburg online: Studie zur Eifersucht
 

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Brasilianer sind am eifersüchtigsten

 



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Studie: Leidenschaft, die Leiden schafft, ist kulturbedingt

Wissenschaftler der Universität von Sunderland haben eine weltweite Studie zum Thema Eifersucht veröffentlicht. Demnach sind die eifersüchtigsten Männer in Brasilien beheimatet, während in Japan die Männer am wenigsten eifersüchtig sind.

Schwedische Männer und Frauen zeigten sich am meisten betroffen davon, dass ihr Partner eventuell Sex mit einer anderen Person haben könnte, berichtete BBC-Online.

ZWISCHEN den Psychologen herrschen weltweit Konflikte darüber, ob Eifersucht eine evolutionäre Komponente oder eher eine kulturellen Hintergrund hat. Die Studie ergab jedoch eher eine kulturelle Tendenz, die für die Eigenschaft verantwortlich war.

Generell sind in den meisten Kulturen Männer dann eifersüchtig, wenn sich die eigene Partnerin mit einem anderen auf Sex einlässt.

Und? War er besser im Bett als ich?

   Bei den Frauen war hingegen der emotionale Faktor einer anderen Person wesentlich wichtiger. "Männer wollen wissen, ob ihre Rivalen gut im Bett waren", so Studienleiter George Brase von der Universität von Sunderland. "Frauen wollten in erster Linie wissen, ob ihr Partner eine andere Frau liebt oder nicht."

Eifersüchtig sein heißt: Nicht an seiner Frau, sondern an sich selbst zu zweifeln.
Honoré de Balzac (1799 - 1850)
französischer Romancier

Evolutionäre Sicht der Dinge
wichtig für die Eifersucht?

   Die Diskussion, welche psychologischen Effekte hinter dem Thema Eifersucht verborgen liegen, konnte Brase zumindest an einem Beispiel erläutern. "In Ländern, in denen eine hohe Fertilitätsrate herrscht wie zum Beispiel in Brasilien, waren Männer wesentlich eifersüchtiger als etwa in Staaten, wo die Fruchtbarkeit eine nicht so große Rolle spielte wie etwa in Japan." Das sei eine Begründung dafür, dass für Eifersucht immer noch eine evolutionäre Sicht der Dinge ausschlaggebend sei.

Die Eifersucht ist eine Plage,
Weh dem, der ihr zum Opfer fällt.
Sie schaffet viele trübe Tage,
Warum ist sie wohl auf der Welt?
(Zar und Zimmermann, 1. Aufzug, 2. Auftritt)
Albert Lortzing (1801 - 1851), deutscher Komponist

Männer wollen nur ihre eigenen Kinder aufziehen

   Eher zur evolutionären These tendieren auch andere Forscher, die etwa davon ausgehen, dass Eifersucht daraus entspringe, dass Männer nur ihre eigenen Kinder aufziehen und nicht jene eines anderen Mannes. Daher sind Männer daran interessiert, dass Frauen keine sexuellen Beziehungen mit anderen Männern eingehen. Darüber hinaus sei auch der substanzielle Zeitaufwand der Frauen zur Erziehung der Kinder einer der wesentlichen Punkte. Umgekehrt sind Frauen beleidigt über emotionelle Untreue, weil sie davon ausgehen, dass dies automatisch bedeutet, dass ihre Partner auch Sex mit anderen Frauen haben. Frauen gehen davon aus, dass Männer auch ohne Bindungswillen Sex mit anderen Partnern haben. 

Eifersucht. Woher sie kommt und wie wir sie überwinden können
von Rolf Merkle

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Flensburg online: Studie zu den Gründen der Eifersucht / Juli 2003

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