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Flensburg online: Das Einkaufsverhalten der Deutschen / 18. März 2005

 

 

A N Z E I G E –

 

Bereich Essen & Trinken bei "Flensburg online"

Supermärkte in Flensburg

Recycling von Einkaufswagen im Supermarkt

Rohkost aus dem Supermarkt. Empfehlenswert?

 

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Konsum
Das Einkaufsverhalten
in Deutschland

Zwischen Einkaufsliste und Impulskäufen. Mediaedge:cia untersucht Einstellung zur Werbung im Supermarkt

   Einkaufszettel machen viele. Ist ja auch nicht verkehrt. Zum einen helfen sie, dass man nichts vergißt. Zum andern helfen Sie, dass man sein Geld nicht bei Spontankäufer aus dem Fenster wirf. – So weit, so gut. Aber wie sieht die Realität aus? Halten sich die Leute an Ihre Einkaufszetteln?

Nur wenige halten sich wirklich an ihren Einkaufszettel

   Einkaufszettel sind da ein beliebtes Hilfsmittel, doch nur eine Minderheit hält sich fest an sie: Rund 50 Prozent der Deutschen bleiben beim Lebensmitteleinkauf trotz Einkaufszettel offen für Spontankäufe. Dies ergab eine repräsentative Untersuchung der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia zur Akzeptanz von Werbung im Supermarkt. Obwohl die große Mehrzahl der Käufer mit einer Einkaufsliste in den Laden geht, greifen vor allem Frauen und jüngere Konsumenten spontan zu Produkten.

Einkauf im Supermarkt
Was kommt in den Einkaufswagen?
Inwieweit lassen sich die Konsumenten durch Werbung im Supermarkt zu Spontankäufen anregen?

Laut Umfrage spielen dabei die verschiedenen POS-Medien (Point of Sale) eine zentrale Rolle. Jeder zweite Supermarktkunde wählt regelmäßig aufgrund von Handzetteln oder Beilagen Produkte aus, deren Kauf eigentlich nicht geplant war. Produktbewerbende Ladenmöbel wie Aufsteller, Sonderregale oder Getränkekühlschränke verleiten 47 Prozent der Befragten zum Impulskauf. 40 Prozent der Befragten werden durch Regalstopper, Produktdemos am POS oder Promotions auf der Verpackung zum Spontankauf angeregt.

Google

Aufmerksamkeitsstärkstes Werbemittel sind Beilagen und Handzettel - dies erklärt auch ihren großen Wirkungseffekt: Sie werden im Allgemeinen von 70 Prozent der Supermarktkäufer beachtet. 60 Prozent beachten Einrichtungen wie Aufsteller bzw. Kühlschränke mit Produktwerbung und 57 Prozent werfen in der Regel einen Blick auf Regalstopper. Weitere häufig beachtete Werbemittel sind Produktdemos am POS (40 Prozent) sowie Deckenanhänger und Plakate (31 Prozent).

Wird Supermarkt-Radio wirklich ignoriert?

   Häufig ignoriert werden dagegen nach Aussage der Befragten die so genannten begleitenden Werbemittel wie Supermarktradio, Werbung auf dem Fußboden und auf Einkaufswagen oder -körben. Hier steht jedoch eine Untersuchung über den unterbewussten Effekt dieser Werbemittel noch aus.

   POS-Werbung wird äußerst positiv bewertet, zwei Drittel der
Befragten sehen sie als willkommene Ergänzung zum Einkaufszettel. So werden die Kunden durch Werbung im Supermarkt an den Kauf von Produkten erinnert, die sie regelmäßig verwenden. Über 50 Prozent der Frauen geben an, dass POS-Werbemittel sie dazu anregen mal wieder zu einer anderen Marke zu greifen oder eine ganz neue Marke auszuprobieren. Männer sind wesentlich zurückhaltender: Nur 36 Prozent lassen sich durch Ladenwerbung zum Kauf von neuen Produkten verlocken.

Über 60 Prozent der Befragten gehen mindestens zwei- bis dreimal pro Woche einkaufen. 80 Prozent der Frauen und 58 Prozent der Männer geben an, Haupteinkäufer des Haushalts zu sein. Drei Viertel der Einkäufer und sogar 85 Prozent aller so genannten "Meinungsführer" besuchen dabei Discounter wie Aldi, Lidl und Plus. Mehr als die Hälfte erledigt ihre Besorgungen in kleinen Supermärken, 41 Prozent in Drogerien und 36 Prozent in großen Supermärken wie Neukauf. Gut ein Drittel fährt auch Hypermärkte wie Real oder Wal-Mart an und jeder vierte Käufer kauft regelmäßig Lebensmittel auf dem Wochenmarkt. Sonderangebote sind bei mehr als 40 Prozent der Befragten regelmäßiges Gesprächsthema. Hier geht es aber hauptsächlich um Fakten: Echte Überzeugungsarbeit für das Produkt leisten dabei nur knapp 17 Prozent.

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Der Insidedge-Sensor ist eine Repräsentativbefragung zu aktuellen Themen der Markt- und Medienforschung. Sie wird halbjährlich im Auftrag von Mediaedge:cia, London, im internationalen Rahmen organisiert. Die CATI-Befragung in Deutschland wurde im November 2004 von Ipsos, Hamburg/Mölln, bei ca. 500 Personen durchgeführt. Grundgesamtheit waren Personen über 14 Jahre, die mindestens einmal monatlich persönlich einkaufen gehen


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