Anzeige -

Flensburg online: Frauen machen Frauen sichtbar. Ein Fotowettbewerb / September 2005

 

 

 

Unternehmerinnen-Projekt „Frauen machen Frauen sichtbar“ mit feierlicher Preisverleihung in der ‚Galerie am Hafen’ erfolgreich beendet.
Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner: „Eine spezielle Form der Wirtschaftsförderung“

A N Z E I G E –
hier klicken!www.conrad.de

 

Hintergrund -
Arbeitskreis für Unternehmerinnen
Im Arbeitskreis für Unternehmerinnen e.V. engagieren sich beruflich selbständig tätige Frauen aus Flensburg und Umgebung.

Der Verein wurde 1996 gegründet und hat heute mehr als 50 aktive Mitglieder, die aus unterschiedlichen Berufsfeldern kommen: Ärztin, Apothekerin, Architektin, Augenoptikerin, Druckerin, Designerin, Rechtsanwältin, Steuerberaterin, Unternehmensberaterin.

Der Arbeitskreis versteht sich als lebhaftes Forum, in welchem berufliche Kontakte vermittelt, Fachinformationen ausgetauscht oder Projekte entwickelt werden. Bei den regelmäßigen monatlichen Treffen steht das gemeinsame Gespräch im Vordergrund. Ferner halten Expertinnen Referate zu Themen wie Management und Marketing, Steuern, Finanzen, Recht, EDV-Technik, Medizin, Psychologie oder BWL.

Der Arbeitskreis engagiert sich besonders für Existenzgründerinnen.

 

 

 

 

 

 

 


 

Unternehmerinnen Projekt
Frauen machen
Frauen sichtbar

„Frauen machen FRAUEN zum Sehen/ das soll MANN verstehen.“ Mit diesem Refrain zum Mitsingen krönte der Komiker Philipp Scheel in der Rolle der mannstollen Frau Jaschke die Ausstellung mit Preisverleihung zum Fotowettbewerb „Frauen machen Frauen sichtbar“ in der Flensburger ‚Galerie am Hafen’ im Werftkontor.

Ein mutiger Wettbewerb

   „Ein mutiger Wettbewerb“, lobte Dr. Jutta Glüsing, Leiterin des Schiffahrtsmuseums, die Veranstalterinnen vom Arbeitskreis Unternehmerinnen e.V. (AKU). Erfreulich viele Schleswig Holsteinerinnen sind dem Aufruf des AKU gefolgt und haben ganz unterschiedliche Motive eingereicht zu den Kategorien ‚Frau und Erotik/ Freundin/ Kinder/ Beruf und Hobby/ Haushalt/ Alter’. „Besonders die Themen ‚Frau und Freundinnen’ sowie ‚Frau und Alter’ haben die Hobby-Fotografinnen zu tollen Leistungen animiert“, freut sich Elke Asmus-Reimer, zweite Vorsitzende des AKU. Und so fiel es den Jurorinnen um Jury-Vorsitzende Ebba Nielsen nicht immer leicht, sich auf ein Gewinner-Bild zu einigen.

Kurzweiliges vom Oberbürgermeister Tscheuschner

   Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner bewies mit seinem kurzweiligen Grußwort, dass er nicht nur „über ein gewisses Maß an Sensibilität und Feinfühligkeit verfüge“, sondern sich auch mit der Sinnvielfalt des Titels „Frauen machen Frauen sichtbar“ kritisch auseinander gesetzt hat. „Jeder wird den Titel anders wahrnehmen und aufnehmen. Der Pragmatiker – also ein Mann, der keine Zeit zum Nachdenken hat – wird es dabei am Leichtesten haben: ‚Ein paar Frauen machen eben ein paar Fotos von ein paar anderen Frauen.’“ Doch, so der Stadt-Vordenker weiter: „Wenn Frauen Frauen sichtbar machen – gibt das dann ein anders Bild, als wenn Männer Frauen sichtbar machen? Die Antwort ist ein klares ‚Ja’.“

Erotik ohne Busen und Po

   Nehmen wir die Kategorie „Frau und Erotik“. Auf dem prämierten Foto sind weder Busen noch Po zu finden, lediglich die schnörkellose Darstellung eines weiblichen Bauchnabels in schwarz-weiß. „Frausein ohne Schönheitswahn“ titelte Gewinnerin Maike Petersen aus Wrist. Die meisten Einsendungen kamen zum Thema „Frau und Alter“. Das ausgezeichnete Bild von Sabine Werthmann aus Kiel zeigt zwei Greisinnen im Kopftuch, die irgendwo im Osten Europas mit eiligen Schritten einen Platz überqueren. Die Gewinnerinnen der Kategorie „Frau und Beruf/ Hobby“ fotografierten in Nahaufnahme die Hände einer Goldschmiedin bei ihrer filigranen Arbeit: „Frauenhände schaffen ein Leben lang unendlich viel. Sie arbeiten, sie werkeln, sie liebkosen, sie pflegen, sie sind immer bereit zur Tat, packen immer zu“, erklären Andrea Bartelsen und Birte Mahlau aus Flensburg ihre Motivauswahl. Ute Arlt aus Harrislee baute mit ihrer Darstellung zu „Frau und Haushalt/ Alltag“ eine Analogie zur bis zum Äußersten entschlossenen Männerwelt auf. Statt eines Colts trägt ihre Frau einen Reinigungsspray am Jeans-Gürtel. Erstaunlich, dass in der Kategorie „Frau und Kinder“ den Jury-Damen die wenigsten Fotos zur Verfügung standen. Prämiert wurde eine romantische Aufnahme von Mutter und Kind auf Stein an der Förde. Preisträgerin Irina Haupt aus Glücksburg ist außer sich vor Freunde: „Mit diesem Preis ist mein Lebenstraum in Erfüllung gegangen!“ Das von der Jury am meisten gelobte Lichtbild fotografierte Feline Otten aus Flensburg. Otten zeigt drei Freundinnen, die mit baumelnden Beinen auf einer Bank sitzend sich vom anstrengenden Sightseeing in der fernen Türkei erholen. Man sieht es den Frauen an: Sie sind froh, in der Fremde nicht allein zu sein.
Idee und Name zu diesem Fotowettbewerb brachte Dr. Martina Mardini-Müther, die erste Vorsitzende des Arbeitskreises der Unternehmerinnen (AKU), aus ihrem letzten Urlaub mit. Sponsoren wurden schnell gefunden, allen voran die Sparkassenstiftung von 1869 der Flensburger Sparkasse. Um sich auf das Foto-Thema einzustimmen, belegten die Damen vom AKU einen Kurs über „Digitale Fotografie“ an der VHS mit Presse-Fotograf Wolfgang Borm. „Dabei haben einige von uns Ehrgeiz entwickelt“, lacht Dr. Roswitha Hettwer.
Ehrgeizig sind auch die weiteren Pläne der Unternehmerinnen. Ein rauschender Ball zum 10-jährigen Jubiläum in 2006 „und vielleicht eine Folge-Ausstellung ‚Frauen machen Männer sichtbar’, weil der Mann so bedeutungsvoll ist“, schmunzelt Mardini-Müther.
In seinem Grußwort am Hafen dankte der Oberbürgermeister dem AKU erst einmal für sein Engagement für Frauen: „Ich möchte dem Arbeitskreis Mut machen, seine bisher so erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Sie bieten unternehmerisch tätigen Frauen ein wichtiges Netzwerk, indem Sie berufliche Kontakte vermitteln, Fachinformationen austauschen, gemeinsame Projekte entwickeln und Existenzgründerinnen fördern.“ Museums-Chefin Glüsing formulierte es so: „Bleiben Sie sichtbar!“
(Christiane Visbeck)

Fotowettbewerb: Frauen machen Frauen sichtbar
  Unternehmerinnen fotografieren jetzt digital
  [Foto: Feline Otten]

   Nicht der schöne, perfekte Körper oder das akkurat geschminkte Gesicht sollen im Mittelpunkt stehen, sondern eine Momentaufnahme, die das Frauen-Leben hinter den


Frau + Alter: Könnte Dr. Roswitha Hettwer in 20 Jahren so aussehen? [Foto: Feline Otten]

Fassaden in allen Facetten zeigt. Erste Foto-Arbeiten zum Thema sind im Februar bei einem gleichnamigen Foto-Kurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Flensburg entstanden. Rund 15 Frauen übten sich im Umgang mit der Digital-Kamera und holten andere Kursteilnehmerinnen vor ihre Linse. Dabei entstanden mit wenigen Hilfsmitteln mehr oder weniger ernst gemeinte Bilder von Frauen, die aus dem Rahmen fallen: Hausfrauen im politisch-korrekten Kaufrausch, eine Unternehmerin posiert ironisch-mondän mit Schirm, eine Ärztin gibt die Alte Dame mit Stock und faltenreichem Gesicht. „Die Damen hatten super Ideen und richtig viel Spaß,“ freut sich Kursleiter Wolfgang Borm.

Präsentation im Rahmen einer Ausstellung

   Als nächstes erstellen die Veranstalterinnen Poster mit genauen Infos zum Fotowettbewerb und verteilen sie in der Fördestadt. „Flensburger Frauen können bis zum 5. Juli Fotos im Format 20x30 oder 30x40 zu den Kategorien Frauen und Beruf, Hobby, Erotik, Kinder, Freundin und Alter einreichen,“ fasst Elke Asmus-Reimer, zweite Vorsitzende des AKU, die Infos knapp zusammen. Alle Werke der teilnehmenden Lichtbildnerinnen werden im September von einer kompetenten Jury bewertet, prämiert und am 19. August im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Eine Chance auch für Flensburger Männer, einmal genauer hinzusehen.

Nähere Infos bei
Dr. Martina Mardini-Müther
Große Straße 63
24937 Flensburg
Telefon (0461) 134 01
oder
Elke Asmus-Reimer
Graf-Zeppelin Str. 20
24941 Flensburg
Telefon (0461) 940 00 00


Frau + Beruf oder Hobby: Auch Astrid Dolls Berufsleben ist manchmal ein Balance-Akt zwischen Können und Wollen
[Foto: Feline Otten]


Frau + Beruf oder Hobby: Diesmal steht Feline Otten vor und nicht hinter der Kamera [Foto: Christiane Visbeck]

Infos zum Fotowettbewerb

Teilnahmevoraussetzung:
Sie sind weiblich und leben in Flensburg und Umgebung.

Thema:
„Frauen machen Frauen sichtbar“
Sie fotografieren andere Frauen und zeigen durch Ihre Fotos Momentaufnahmen, die das „Leben hinter den Fassaden“ in allen Facetten darstellen.

Wettbewerbs-Kategorien:
a. Frau und Beruf oder Hobby
b. Frau und Haushalt oder Alltag
c. Frau und Erotik
d. Frau und Kinder
e. Frau und Freundin
f. Frau und Alter

Technische Daten:
Fotos in Farbe oder schwarz-weiß
in den Formaten 20x30 und 30x40.

Fotos an:
Dr. Martina Mardini-Müther, Große Strasse 63
24937 Flensburg, Tel. 0461 / 13401
oder
Elke Asmus-Reimer, Graf-Zeppelin-Straße 20
24941 Flensburg, Tel. 0461 / 9400000.

Abgabeschluss: 5. Juli 2005 (Poststempel).

Prämierung: 19. August 2005 im Rahmen der Fotoausstellung „Frauen machen Frauen sichtbar“. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse. Einladungen werden rechtzeitig an alle Teilnehmerinnen des Fotowettbewerbs verschickt.

Ansprechpartnerinnen:
Dr. Martina Mardini-Müther und Elke Asmus-Reimer.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Flensburg online      eMail an "Flensburg online"

Impressum    Kleinanzeigen    – Flensburg Sitemap –   Sitemap

Anzeige -
Google Chromecast bequem online bei Amazon bestellen

Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07