Lebensmittel: Die Gen-Kartoffel kommt

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Flensburg online: Menschliche Versuchskaninchen in Indien…?
 

Gen-Kartoffel gegen Mangelernährung in Indien
 

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Gen-Kartoffel
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Greenpeace

 

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Kritiker warnen:
Kampagne ist riskant und
Propaganda für Gen-Lebensmittel

Innerhalb der nächsten sechs Monate könnte Indiens Bevölkerung um eine genetische Neuheit reicher sein. Wie BBC Online am 12. Juni 2003 berichtete, wollen Indiens Behörden die genetisch veränderte Kartoffel zur Mittagsmahlzeit kostenlos an Kinder in öffentlichen Schulen verteilen.

Kartoffeln gentechnisch verändert?
Warum will der Mensch unbedingt Schöpfer spielen?
Gentechnisch veränderte Kartoffeln sollen an indische Schulkinder "verfüttert" werden.

LAUT Manju Sharma, Leiterin des Department of Biotechnology in der indischen Regierung könnte die Kartoffel u.a. durch ihren hohen Proteingehalt der Mangelernährung in der Bevölkerung entgegenwirken.

   Durch die Gene der proteinreichen Amaranth Pflanze, enthält die neue Kartoffel drei Mal mehr Eiweiß als normale Sorten.

Die Entwicklung der Gen-Kartoffel ist demnächst abgeschlossen. Danach sollen die Kartoffeln im Rahmen der bereits bestehenden kostenlosen Mittagsmahlzeiten in öffentlichen Schulen ausgegeben werden, so Manju Sharma.

Balvinder Singh Khalsi, Geschäftsführer bei Dupont, Indiens führendem Biotechnologie-Konzern, meint, es gäbe in Indien enormen Bedarf nach derartigen Projekten. "Wenn die Leute den Nutzen gentechnisch veränderter Pflanzen erkennen, werden die Bauern und die übrige Bevölkerung die neuen Technologien akzeptieren", so Khalsi.

Die Macher der Gen-Kartoffel planen nun, Gentechnik auch für die Herstellung von proteinreichen Getreideflocken, Früchten oder Gemüse einzusetzen.

Kritiker wie Devinder Sharma sehen in dem Projekt eine Propaganda-Maßnahme, um gentechnisch veränderte Lebensmittel in Indien zu verbreiten.

Indien hat Hülsenfrüchte en masse –
Aber stattdessen sollen gentechnisch veränderte Kartoffeln an Schulkinder "verfüttert" werden

" Was das Land braucht und was es in Fülle hat, sind Hülsenfrüchte. Sie enthalten 20-25% Eiweiß. Diese Kartoffeln enthalten 2,5%", rechtfertigt Sharma seine Kritik.
Einige Umweltorganisationen sind auch der Meinung, die Biotechnologie-Konzerne hätten den Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel übertrieben. Umweltaktivistin Vandana Shiva: "Es macht keinen Sinn, permanent Gene zu importieren, den Artenreichtum zu zerstören und die Kontamination anderer Pflanzen mit gentechnisch veränderten Samen zuzulassen."


Flensburg online: Gen-Lebensmittel in Indien getestet / 11. Juni 2003

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