Zurück zur Startseite

  11. Oktober 1999
Gemeinsame Erklärung von

Deutscher Gewerkschaftsbund
Kreis Region Schleswig-Holstein Nord
Peter Köhler
(Kreisvorsitzender)

und

Arbeitgeberverband
Flensburg-Schleswig-Eckernförde e.V.
Dr. Herbert Müller
( Vorsitzender)


Peter Köhler
PETER KÖHLER
DGB-Kreisvorsitzender


Trotz unterschiedlicher Einschätzung zu der Frage, ob von einer ausreichenden Versorgung mit Ausbildungsplätzen im Sinne der Ausbildungsplatzgarantie die Rede sein kann, verständigten sich die beteiligten Bündnispartner am Ende des Treffens auf Kernpunkte zur weiteren Vorgehensweise verständigen.



K L I C K S –
Gewerkschaften in Flensburg

Arbeitsamt Flensburg


UMFRAGE –
Was halten Sie von Bundeskanzler Schröder?

Lesen Sie im folgenden die gemeinsame Presseerklärung von DGB und Arbeitgeberverband zu den Ergebnissen der 1. regionalen Ausbildungskonferenz für den Arbeitsamtsbezirk Flensburg zur Umsetzung der im Bündnis für Arbeit verabredeten Ausbildungsgarantie.

"Jugendlichen, die sich bis zum 30. September eines jeden Jahres bei den Arbeitsämtern gemeldet haben, denen aber noch kein Ausbildungsplatz vermittelt werden konnte, wird je nach regionalen Gegebenheiten ein möglichst wohnortnahes Ausbildungsverhältnis im gewünschten Berufsfeld geboten".
So lautet der Ausbildungskonsens, auf den sich Bundesregierung, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften im Rahmen des Bündnisses für Arbeit verständigt haben.


Die Realisierung dieser Ausbildungsgarantie stand im Mittelpunkt der ersten Ausbildungskonferenz für den Arbeitsamtsbezirk Flensburg, die am 11.10.1999 unter Federführung des Arbeitsamtes in Flensburg stattgefunden hat.

Trotz unterschiedlicher Einschätzung zu der Frage, ob das regionale Ausbildungsplatzangebot 1999 in Qualität und Quantität ausreichend war, um von einer ausreichenden Versorgung mit Ausbildungsplätzen im Sinne der Ausbildungsplatzgarantie zu reden, konnten sich die beteiligten Bündnispartner am Ende auf Kernpunkte zur weiteren Vorgehensweise verständigen.

  • Die regionale Wirtschaft garantiert den am 30. September 1999 im Arbeitsamt Flensburg registrierten 55 unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern den Beginn einer Aus bildung im Sinne des Ausbildungskonsenses noch in diesem Jahr. Entsprechende Angebote werden mit dem Arbeitsamt geregelt
  • Die Betriebe und Verwaltungen werden aufgefordert, alle noch nicht besetzten Ausbildungsplätze kurzfristig dem Arbeitsamt zu melden, um zu erreichen, daß diese unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern angeboten werden. Dies gilt auch für Ausbildungsplätze, die wegen Abbruch der Ausbildung wieder frei werden.
  • Jugendliche, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, sich aber bisher nicht beim Arbeitsamt gemeldet haben, werden aufgefordert, ihren Wunsch nach einem Ausbildungsplatz umgehend dem Arbeitsamt mitzuteilen, damit Ihnen bei der Realisierung ihres Ausbildungswunsches geholfen werden kann.
Die nächste Ausbildungskonferenz, in der die Ergebnisse des Ausbildungskonsenses für 1999 ausgewertet und geeignete Maßnahmen für das Jahr 2000 verabredet werden sollen, findet im März des kommenden Jahres statt.
  zur Startseite von "Flensburg online"