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von "Flensburg online"

28-September 2000
IHK 
Konjunkturbericht für Schleswig-Holstein
  Konjunktur



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Die positive wirtschaftliche Lage in Schleswig-Holstein soll sich in den kommenden Monaten und im Jahr 2001 fortsetzen.

Insgesamt hat sich aber die Stimmung in der Wirtschaft gegenüber dem Vorquartal leicht eingetrübt: Als psychologische Konjunkturbremsen wirken die Unzufriedenheit mit Teilen der Unternehmenssteuerreform, die steigenden Energiepreise, die Verlangsamung des Expansionspfades in den westlichen Industrieländern und den USA sowie - abgesehen von der Exportwirtschaft – der schwache Euro.

Diese negativen Einflussfaktoren lassen vor dem Hintergrund der sehr guten Wirtschaftsentwicklung der letzten Monate keine Euphorie aufkommen und verhindern, dass sich die Konjunktur heißläuft. Die positive Seite der Euroschwäche ist, dass sich die derzeit gute Industriekonjunktur vor allem gestützt durch die stabile Auslandsnachfrage fortsetzt. Auch der Dienstleistungsbereich und der Kreditsektor profitieren von dieser Entwicklung und der stetig verbesserten Binnenkonjunktur und melden deshalb überwiegend eine gute momentane Geschäftslage. Der Verkehrssektor und der Handel berichten von einer insgesamt befriedigenden Wirtschaftslage. Schlusslicht der Wirtschaftsentwicklung in Schleswig-Holstein ist nach wie vor das Bauhauptgewerbe.

Der Konjunkturklima-Index, in den sowohl die Beurteilungen der gegenwärtigen als auch der zukünftigen Geschäftslage einfließen, sank von 137,9 auf 132,7 Punkte.

Hinsichtlich der gegenwärtigen Lage bezeichnen 24 % der schleswig-holsteinischen Unternehmen diese als gut, 55 % als befriedigend und 22 % als schlecht (Vorquartal: 28 %; 53 %; 19 %).

Trotz der leichten Dämpfer in der Wirtschaftsbeobachtung im 3. Quartal 2000 kann auf Grund der volkswirtschaftlichen Fundamentaldaten davon gesprochen werden, dass sich der Aufschwung auf hohem Niveau konsolidiert hat und es sich bei der dargestellten Situation um eine Wachstumsdelle handelt, die nicht dramatisiert werden sollte.

Dies zeigt sich deutlich in der Beurteilung der Zukunftserwartungen der Unternehmen, die auch weiterhin mehrheitlich mit einer anhaltend guten und stabilen Wirtschaftslage rechnen: 27 % der Unternehmen erwarten eine nochmals verbesserte, 55 % eine gleich bleibende und 18 % eine schlechtere Konjunkturentwicklung in den nächsten Monaten und dem nächsten Jahr (Vorquartal: 24 %; 62 %; 14 %).

Die Investitions- und Beschäftigungspläne der Unternehmen haben sich nicht noch weiter verbessert.

65 % der Unternehmen wollen die Belegschaft konstant halten; 12 % mehr Personal einstellen und 23 % Beschäftigte abbauen (Vorquartal: 68 %; 11 %; 21 %).

19 % der Betriebe wollen die Investitionsausgaben aufstocken, 58 % sie konstant lassen und 23 % wollen sie abbauen (Vorquartal: 20 %; 58 %; 22 %).

Dies sind die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK-Vereinigung Schleswig-Holstein bei über 1.000 Unternehmen im Lande.



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