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von "Flensburg online"

8-August 2000
Die IHK warnt 
Die Nigeria Connection jetzt auch via eMail
  Betrug

Die * ARD Dokumentation zur Nigeria Connection
* Infos über Nigeria finden sich auch im CIA World Factbook

* Job-Börsen
* Online-Präsenzen: Industrie- und Handelskammern Schleswig - Holstein im Internet
* Landesregierung Schleswig - Holstein
* DGB
* Gewerkschaften in Flensburg
* Arbeitsamt

Schon mehrfach hat die IHK zu Flensburg vor der so genannten "Nigeria - Connection" gewarnt. Nach neuesten Erkenntnissen wenden sich die Betrüger nun auch per eMail an hiesige Unternehmen.

Jüngster Fall: Ein Unternehmer in Deutschland wurde informiert, dass auf einem nigerianischen Geschäftskonto, dessen Inhaber ums Leben gekommen sei, 18,5 Mio. US-$ liegen. Der deutsche Unternehmer wurde gebeten, sich als Verwandter des Verstorbenen auszugeben, damit das Geld auf ein Konto in Deutschland transferiert werden könne. 70 % des Betrages sollten wieder auf ein anderes Konto überwiesen werden, 30 % dürften von dem deutschen Unternehmer einbehalten werden.

Für die Beurkundung des angeblichen Verwandtschaftsverhältnisses müssten Anwälte in dem westafrikanischen Staat beauftragt werden. Das fällige Honorar sollte per Vorkasse nach Nigeria überwiesen werden. Das Geld ist selbstverständlich verloren – eine Beurkundung findet nie statt – ganz abgesehen davon, dass dies unrechtmäßig wäre.

Die IHK zu Flensburg warnt erneut vor den illegalen Machenschaften der "Nigeria - Connection".

Grundsätzlich sollen entsprechende eMails, Faxe oder Briefe nie beantwortet werden. Ebenfalls sollten deutsche Unternehmen nie angebliche Gebühren oder Kostenvorschüsse überweisen, erst recht nicht per Vorkasse! Einschlägige Post können betroffene Unternehmen direkt an die IHK zu Flensburg weiterleiten.


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