
Im Mai 1963 ging es los mit dem Joghurtbecher aus Kunststoff.
Geburtsort:
Eine Berliner Molkerei

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Köln (ots) - Ob Erdbeere, Waldfrucht oder Natur - Joghurt fehlt heute in kaum einem Kühlschrank.
ER
erste Joghurtbecher aus Kunststoff erblickte im Mai 1963 in einer Berliner
Molkerei das Licht der Welt.
Von diesem Zeitpunkt an war der Siegeszug der Verpackung nicht mehr aufzuhalten.
Die Lust der Deutschen auf das leckere Milchprodukt ist ungebremst: Durchschnittlich
100 Becher löffelt jeder jährlich aus. In ihrem 40. Lebensjahr
ist die praktische Verpackung mit 4,8 Gramm bei einem 150-Gramm Becher schlank
und rank wie nie zuvor.
Seit der Einführung des Grünen Punkts 1991, der Anreize zur Verringerung von Verpackungen schafft, hat er sein Gewicht um ein Viertel reduziert.
Richtig recycelt erhält jeder Joghurtbecher nach
dem Genuss ein zweites Leben. So kann es an vielen Stellen im Haushalt zu
Déjà-vu-Erlebnissen
mit wiederverwerteten Kunststoffbechern kommen. In der Regel sind sie in
ihrer neuen Gestalt beispielsweise als CD-Hülle, Fliegenklatsche oder
Kleiderbügel nicht mehr wiederzuerkennen.
Von den letzten Joghurtresten werden die Becher in den Recyclingunternehmen
befreit, daher müssen sie zuhause nicht ausgespült werden. Es genügt
völlig, sie löffelrein in
die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack zu werfen.
Anschließend werden sie zu Kunststoff-Regranulat verarbeitet. Diese kleinen Körnchen sind wahre Multitalente. So erlebt der Joghurtbecher seine Wiedergeburt beispielsweise auch als praktische Klappkiste – mit der beim nächsten Einkauf für Joghurtnachschub im Kühlschrank gesorgt werden kann.
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Siehe vielleicht Stichwort Supermärkte in
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Recycling von Einkaufswagen
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