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Flensburg online: Umweltschutz. Giganto-Müll im Pazifik / März 2004
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N Z E I G E
Kennen Sie schon den höchsten Müllplatz auf diesem Planeten...?
Auch so eine Art Müll... Wracks in der Nähe von Flensburg im Wasser
• Unterwasser-Fotos aus der Flensburger Förde
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Ach du meine
Güte! Plastikdreck
im Pazifik so weit das Auge reicht. Es treibt eine
Mülldeponie im offenen Meer, welche die Größe von
Mitteleuropa hat.
Sechsmal soviel Plastikmüll wie tierisches Plankton schwimmt im Wasser.
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Anfang März 2004 ging die Meldung durch die Presse, dass Meeresbiologen einen im Pazifischen Ozean treibenden Müll-Teppich aus Tonnen von Plastik gesichtet haben.
Die schwimmende Müll-Deponie treibt zwischen Kalifornien und Hawaii.
So weit, so schlimm. Denn die schwimmende
Deponie
hat bereits die Größe Mitteleuropas erreicht, wie die Zeitschrift Geo berichtet.Globale
Meeresströmungen haben den Unrat in den Nord-Pazifik gebracht.
Die Umweltorganisation Algalita
Marine Research Foundation hatte über die Umweltkatastrophe
bereits im Januar 2004 berichtet. Charles Moore,
Kapitän auf dem
Forschungsschiff Alagalita, hatte mehr als 1.600 Kilometer vom Festland Kaliforniens
entfernt die riesige Menge Plastikabfall gefunden.
Experten schätzen, dass es sich um 3 Millionen Tonnen Plastik-Müll handelt.
Das Plastik stammt aus allen Teilen der Welt. Manche
der Plastik-Abfälle stammen noch aus den 50er Jahren.
Es ist anzunehmen, dass der Plastik-Müll gut und gerne noch 15 Jahre im
Meer treiben wird, ehe er durch die Einwirkung der UV-Strahlung und Oxidation
in seine Einzelteile zerfällt – und sich im Wasser verteilt und dadurch natürlich
auch in die Nahrungskette gelangt, an deren Ende die Menschen dann stehen.
Wie die Zeitschrift Geo schrieb, gibt es aber auch Experten, die nicht von
15 Jahren, sondern von 500 Jahren ausgehen, ehe das Plastik zerfällt.
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