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DEZEMBER 2002
 

Deutsche Post senkt Briefporto

Nicht ganz freiwillig muss die Deutsche Post AG zum 1. Januar 2003 die Briefporto-Preise in den wichtigsten Segmenten senken.
Es gibt auch neue Briefmarken. Zum Beispiel mit Lyonel Feininger.
Feininger
Einige seiner besten Gemälde wurden 1937 von den Nazis in ihrer Ausstellung "Entartete Kunst" in München gezeigt.

NICHT ganz freiwillig muss die Deutsche Post AG zum 1. Januar 2003 die Briefporto-Preise in den wichtigsten Segmenten senken. Ein Standardbrief wird in Zukunft 0,55 Euro kosten, eine Postkarte 0,45 Euro. Entsprechend fallen auch die Preise für Kompaktbrief auf 1.- Euro, den Großbrief auf 1,44 Euro, sowie den Maxibrief auf 2,20 Euro.

Neue Briefmarken-Motive

   Begleitet wird wird die Preisumstellung mit einer Anzahl neuer Briefmarkenmotive. Die Interessanteste dürfte die neue Marke für den Standardbrief sein, ein Motiv zur Serie deutscher Maler des 20. Jahrhunderts, gestaltet mit einem kubistischen Gemälde von Lyonel Feininger.
Feininger Briefmarke
Neue Briefmarke mit kubistischem Gemälde von Feininger

Lyonel Feininger

   Lyonel Charles Feininger wurde am 17. Juli 1871 in New York geboren. Sein aus Durlach in Baden stammender Vater Karl Feininger ist Konzertgeiger, seine Mutter Elisabeth (geb. Lutz) Sängerin und Pianistin.

1888 mit siebzehn Jahren siedelt Lyonel nach Deutschland über, wo er zunächst Zeichenunterricht an der Allgemeinen Gewerbeschule in Hamburg nimmt. Von Berlin und Weimar aus arbeitet er zuerst als freier Illustrator und Karikaturist.

Berühmt wurde er mit seinen stark durchstrukturierten kubistischen Bildern, die stark vom Bauhaus beeinflusst waren, deren Mitglied er lange Jahre war. Einige seiner besten Gemälde wurden 1937 von den Nazis in ihrer Ausstellung "Entartete Kunst" in München gezeigt. Noch im selben Jahr verließ der in zweiter Ehe mit einer jüdischen Pianistin verheiratete Feininger Deutschland und kehrte nach New York zurück.

Unter den Tisch gekehrt…

   Was in Kunstlexikas und Ausstellungen mit Feiningers Werken auch immer wieder unter den Tisch der Kunstgeschichte gekehrt wird ist, dass er ebenfalls zu den Pionieren der Comic Strips gehörte. Fast könnte man sagen, Comic Strips sind die entartete Kunst der Jetzt-Zeit. Das war nicht immer so.
Feininger Kin-der-kids
Bis 1907 lieferte Feininger aus Deutschland Folgen der Serie THE KIN-DER-KIDS in die USA

1906 unterschrieb Feininger einen Vertrag mit der Tageszeitung CHICAGO SUNDAY TRIBUNE über die Lieferung zweier Comic-Serien – THE KIN-DER-KIDS und WEE WILLIE WINKIE`S WORLD.
Bis 1907 lieferte Feininger von Deutschland aus 31 Folgen der Serie THE KIN-DER-KIDS. Schon in diesen Arbeiten ist Feiningers Hang zu starker Stilisierung und Struktur erkennbar.                     
Gabriel Nemeth

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Buch –

Lyonel Feininger
von Ulrich Luckhardt

 

KLICKS –

Biografie Lyonel Feininger vom Deutschen Historischen Museum

Philatelie-Seiten der Deutschen Post

Stichwort Briefmarken im WebKatalog "Schleswig-Holstein im Internet"

Online-Ausstellung:
Briefkästen in Flensburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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