Alter Brauch Rummelpott-Laufen

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Ik bin en lütten
König
giv mi nich so wenig
lot mi nich so lange stohn
denn ik mut noch wider gohn
mut noch ganz nach Bremen
Bremen is ne grode Stagt
giv mi all de Lüd wat
mi wat, di wat, all de lütten Kinner wat.
eingeschickt von Anneke Scheer
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"Rummel Rummel
rusch
De Neger sit in´n Busch
Gif mi eenen Appelkoken
Oder eene Wursch
Is de Wursch to kleen
Gif mi twee för een
Een Hus wider wohnt de Snider
Een Huus achter wohnt de Schlachter
Een Huus achteran wohnt de lütje Wiehnachtsmann"
eingeschickt von Fritz Eckert, Hetlingen
"Ich bin ein armer
König,
gib´ mir nicht zu wenig,
lass´ mich nicht zu lange steh´n,
denn ich muss noch weiter geh´n.."
Eines der ältesten und bekanntesten Lieder ist:
"Fruken, mok de Dör op, de Rummelpott rin.
Dor kümmt een Schipp ut Holland,
de hett keen gooden Wind.
Schipper, wist du wieken,
Bootsmann, wist du strieken,
sett de Segel opp de Topp
und giff mi wat in´n Rummelpott."
Ein Text aus dem Schleswigschen um 1870:
"Rummel, rummel rögen, gif mi´n beten in´n Pöten,
lat mi ni to lang stahn, ik mutt noch´n Hus wieder gahn.
Dat es för de Elerpenn, dat ist för dat Geldten.
Hebbt wi nix, denn jürkt uns de Finger ok nix."
Ein Rummelpottlied von der Westküste:
Rummel, rummel, ruttje,
Kreg ik noch en Futtje?
Kreg ik een, blev ik stohn,
Kreg ik twee, will ik gohn.
Kreg ik dree, wünsch ik
Glück, dat de Husfru mit de
Futtjes ut de Schosteen flüch.
Dat ole Johr, dat nie Johr,
sind de Futtjes noch nicht gor,
pros Niejohr, pros Niejohr!
Nicht so häufig wird gesungen:
"Rummel, rummel, Fledermuus,
wokeen wahnt in düsse Huus!
Wahnt hier wohl een rieke Mann,
de unse Taschen füllen kann.
Lat uns nich so lang hier stahn,
wi wüllt noch een Hus wieder gahn!"
Ein Potpourri:
Lieschen, mak de Dör op
lat den Rummelpott rin.
Wenn dat Schipp vun Holland
kümmt, hett dat wat in Sinn.
een, twee, dree, veer,
wenn dat man´n Pfennig weer.
Hau de Kat den Steert aff,
hau en nich to lang aff,
latt´n lüttn Stummel stahn,
denn wi wüllt noch wiedergahn.
Baben in dat Rookhus
Hängt de lange Mettwust.
Sünd se´n beeten fett,
veel beeter se uns smeckt,
sünd se´n beeten kleen,
gifft dat twee för een.
Oldjohr, Neejohr,
Mudder, sind de Förten
gar.
Widden Tweern, swarten Tweern,
düsse Frau, de geev recht gern
oder:
düsse Olsch, de geev nich gern.
Wenn die Sänger eine Gabe erhalten haben, singen sie:
"Hau de Katt de Schwanz aff
hau em nich to lang aff,
lat en lüdden Stummel stahn,
dat de Katt kann wieder gahn."
Und auch:
"Ik seh de Schosteen roken,
un all de Appelkoken
schwimmen in dat Fett.
Un sünd se´n beten kleen,
so gifft da twee för een;
un sünd se´n beten groot,
so hett dat ok keen Not.
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