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Seifenkisten? Die gibt es doch
gar nicht mehr.
Richtig.
Als die Reinigungsmittel-Industrie mit ihren
flüssigen und Waschmittel-Konzentraten in den Regalen der Supermärkte
antrat, war Schluß.
Aber was
gut ist, bleibt erhalten. Deshalb steht der Begriff "Seifenkiste" auch heute
noch für flotte, selbstgebaute Renngefährte meist jugendlicher
Draufgänger.
Die ersten Seifenkisten wurden um 1900
gebaut. Bauvorschriften, die die Sicherheit der Fahrer hätten bewahren
können? Es gab keine Bauvorschriften; der flotte Flitzer wurde einfach
"frei Schnauze" aus alten Kisten zuammengebaut. Als Räder mußten
Kinderwagenräder herhalten.
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Zentrale Anlaufstelle:
Deutsches Seifenkisten
Derby
Hier finden Sie u.a. auch den aktuellen Rennterminkalender.
Auch auf der
Datenautobahn flitzen die Seifenkisten munter durch die Gegend. Hier ein paar
Beispiele für Ihr wohlfeiles Interesse:
Seifenkistenclub Flinke Flitzer aus Kerpen. Michael
Schumacher fährt geschlagen rechts ran
Deutschlands nach
eigener Aussage erfolgreichstes Sefenkisten-Team ist auch im
Internet am Start:
http://www.power-crew.de
Aber damit ist noch lange
nicht Schluß:
DDR (Die Durstigen
Relsner)
Das
Kuh-le Seifenkisten-Team aus Höchberg-Hexenbruch
Jährliche
Seifenkistenrennen in Roßwälden
In den USA ruckelten die
ersten Seifenkisten über die Asphaltpiste:
All American Soap Box
Derby
Im Jahre 1934 fand in Dayton das erste US-Rennen
statt.
Angefangen hatte es alles ein Jahr vorher. 1933 beobachtete der
Fotograf Myron E. Scott, der für die "Dayton Ohio News" arbeitete,
3 Jungs, die mit motor-losen, selbst gebauten "Autos" eine Straße
herunterfuhren.
Spontan hatte der Fotograf die Idee: Warum daraus nicht ein
Rennen machen. |