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Rechtzeitig
vor Silvester warnt Pro Akustik, ein bundesweiter Zusammenschluss selbständiger
Hörakustiker, vor dem unvorsichtigen Umgang mit Silvesterknallern.
Alle Jahre wieder werden in der Silvesternacht
die bösen Geister mit lautem Knall vertrieben und damit
oft unbewusst gerufen. Denn wer sich nicht schützt, kann durch
den unsachgemäßen Umgang mit Knallkörpern bleibende
Hörschäden erleiden.
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Mit
einer Lautstärke von bis zu 175 Dezibel können Silvesterböller
einen Schallpegel entwickeln, der über dem eines Presslufthammers
oder startenden Düsenjets liegt.
Bleibende Schäden können eintreten
Das Tückische an den kurzen Knallern ist, dass sie oft gar nicht
als so laut empfunden werden. "Wir wissen jedoch", sagt Hörakustikermeister
MARTIN BLECKER, Geschäftsführer von Pro Akustik, "das
Impulslärm, wie z.B. die Explosionsgeräusche von Knallkörpern,
das Ohr kaputt machen und bleibende Schäden verursachen kann."
Nachgewiesen hat das Prof. Gerhard Fleischer von der Universität
Giessen mit seiner Studie "Das intelligente Ohr", die Pro
Akustik als Broschüre veröffentlicht hat (GeraId Fleischer:
"Das intelligente Ohr", pro akustik Schriftenreihe Band 1,
9,80 Euro, ISBN 3-00-010642-1).
Kinder
gehören zu den am häufigsten betroffenen Silvesteropfern.
Für sie ist der Umgang mit Knallkörpern besonders gefährlich,
denn sie denken nicht daran, vorsichtig zu sein. Eltern sollten ihnen
zu dieser Gelegenheit deshalb besondere Aufmerksamkeit schenken und
für ihren Gehörschutz sorgen.
Damit der Spaß
zu Silvester auch Spaß bleibt, empfehlen die Pro Akustiker, sich
entsprechend zu schützen. Dazu gehört außer einem ausreichend
großen Abstand zu den Knallkörpern vor allem ein Gehörschutz
wie er in Pro Akustik-Fachgeschäften erhältlich ist.
Aus unserem Branchenbuch "Flensburg von A-Z":
Stichwort Optiker und Stichwort Hörgeräte |