Hm,
lecker.
Sinalco!
Im Jahr 2005
feiert Sinalco, die älteste
Softdrinkmarke des europäischen Kontinents, ihren
100. Geburtstag.

1994 erlebte Sinalco,
die Traditionsmarke und
das Kultgetränk
aus den 60er und 70er Jahren, eine Neubelebung.
Die
Geschichte einer Limonaden-Legende
Im Jahre 1902 mischt der Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz
die "Bilz-Brause",
ein gesundes Erfrischungsgetränk aus heimischen Fruchtextrakten.
Er vermarktet sie mit dem Detmolder Fabrikanten Franz Hartmann.
1905
gilt als Geburtsjahr von Sinalco, denn zahlreiche Imitationen machen
es notwendig, einen Markennamen zu finden, der auch geschützt
werden konnte.
Per Preisausschreiben
finden die Produzenten einen zeitgemäßen
Namen, der sich auf das lateinische "sine alcohole" -
ohne Alkohol - zurückführen lässt.
Heute ist Sinalco
eine in über 50 Ländern der Welt vertretene
internationale Erfrischungsgetränke-Marke, die seit
1937 den markanten Rotpunkt als charakteristisches Markenzeichen
trägt.
Bis Ende der 40er Jahre ist Sinalco der Gattungsbegriff für
alle deutschen Softdrinks.
Mit den 50er Jahren erreicht die Marke weltweite
Unverwechselbarkeit durch die Einführung der Formflasche
mit dem roten Punkt, die heute absoluten Kultstatus genießt.
Als Sinalco in
den 80er Jahren durch mehrfach wechselnde Besitzverhältnisse
nicht mehr den Distributionswegen des Lebensmittelhandels folgen
kann, leidet auch der deutsche Markt.
1994 übernimmt
die Deutsche Sinalco GmbH Markengetränke & Co.KG von Sinalco
International GmbH & Co.KG die Lizenzrechte für Deutschland.
Seitdem ist die Deutsche Sinalco unter dem Dach der Getränkegruppe
Hövelmann mit Sitz in Duisburg, Deutschland, in die Mineralbrunnensparte
des Unternehmens integriert.
Die Getränkegruppe Hövelmann
beschäftigt zur Zeit 820 Mitarbeiter und der Umsatz belief sich
2002 auf 750 Mio. €. Vom Absatz der über 4 Mio. hl alkoholfreien
Getränke beträgt der Absatz der Marke Sinalco ca.1 Mio.
hl, Sinalco trägt somit einen Anteil von rund 25%.
Internet: www.sinalco.de
Siehe vielleicht auch: Die Limonade Fanta entstand 1940 in Deutschland, 35 Jahre später als Sinalco.