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Flensburg online: Straßenbahn in Flensburg - 17. August 2005

Lesen Sie heute die Gedanken von Andreas Gütter zur Frage, ob Flensburg nicht eigentlich eine Straßenbahn braucht. Darf es vielleicht auch ein bißchen mehr sein?

 

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Andreas Gütter zu den 1-Euro Ramschläden in Flensburgs Guter Stube. Lesen Sie auch seine herbstlichen Gedanken zur Apfelfahrt 2005 in Flensburg.

Im Jahr 1907 fuhr die erste richtige Straßenbahn durch Flensburg. Lesen Sie mehr darüber im eStadtbuch "Flensburg von A-Z"

In Flensburg wurde 1973 der Straßenbahn-Betrieb eingestellt. Dabei ist die Tram ökologisch besser als Bus oder gar U-Bahn wie die TU-Berlin herausfand. Prima, dass Flensburgs Politiker die richtige Entscheidung getroffen haben...

Beim großen Flensburger Meinungsportal "Flensburg meint": Umfrage: Soll in Flensburg wieder die Straßenbahn eingeführt werden?

Kennen Sie schon diesen Straßenbahnwitz?

U-Bahn in Flensburg

Nahverkehr
Eine Straßenbahn für Flensburg?

Ja, warum denn nicht? Wir haben’s doch! Der Inhalt des Stadtsäckels entfernt sich schließlich immer weiter von der magischen Null-Euro-Marke; zwar nach unten, aber das sind doch nur Kleinigkeiten.

Wenn Flensburg wieder reich wäre...

   Nehmen wir mal an, das kleine Minus vor dem Stadtreichtum verwandelt sich über Nacht in ein niedliches Plus. Dazu noch ein Supersonderhauptgewinn im Lotto und vielleicht auch noch eine Erbschaft, dann wäre eine Straßenbahn eine wirklich gute Idee.

ZOB mit ICE-Anbindung...

   Und wenn wir schon dabei sind, können wir die Straßenbahnhaltestelle ZOB gleich zum Fernverkehrsbahnhof mit ICE-Anbindung um-/rückbauen. Gab es ja so ähnlich schon mal.

Tunnel unter der Förde...

   Und weil eine Straßenbahn eine ordentliche Linienführung braucht, ließe sich doch gleich noch der Tunnel unter der Förde realisieren, damit Sonwik, Solitüde, Glücksburg und (vielleicht) Kollund auch an das hochmoderne Straßenbahnnetz anzuschließen.

U-Bahn ohnehin...

   Aber wo wir doch wegen des Tunnels sowieso gerade unter der Erde sind: Wie wär’s mit einer U-Bahn? Mindestens genauso umweltfreundlich, aber, weil tief unter der Erde, viel leiser.


   Denkbar wäre natürlich auch eine feine Kombination aus Straßen- und U-Bahn, bei der eben einige Teile des Bahnnetzes oberirdisch verlaufen, vorzugsweise an touristisch wertvollen Örtlichkeiten wie der künftigen Südermarkt-Passage oder mitten durch die Fußgängerzone. Vorausgesetzt, letztere wird durch weitere Ein-Euro-Läden „aufgewertet“…

Alles nur Träume?

   Aber das sind ja nur Träume. Obwohl… Es könnte funktionieren. Baumaterial, Gutachten und jede Menge Eimer (wegen des Grundwassers) kosten natürlich. Aber an Arbeitskosten könnte die Stadt schon sparen. Dazu wäre natürlich eine Werbekampagne nötig, um die Flensburger Bürger mit dem nötigen Lokalpatriotismus zu befruchten, damit sie mit Freuden (und gratis) das Projekt „Flensburg macht mobil“ mit ihrer Arbeitskraft unterstützen. Immerhin hat unsere schöne Stadt bummelig 85.000 Einwohner.

Und eine Arbeitslosenrate von runden 15 Prozent. Hmmm… Da bietet sich doch noch ein Projekt an: „Flensburg schafft Arbeitsplätze“. Oder „Flensburger arbeiten für Flensburg“ (unterstützt von Flens). Oder…

Wirklich keine schlechte Idee für Flensburg. Und außerdem: Bis anno ´73 hat es doch auch geklappt

Andreas Gütter


Das blieb von Flensburgs einst so schöner und bei der Bevölkerung nach wie vor beliebten Straßenbahn übrig:

  Straßenbahn-Überreste im Flensburger Carlisle-Park


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