Gesundheit
März 2002
Eine Wasseranalyse
gibt Auskunft, ob Ihr Trinkwasser belastet ist oder nicht.
Arbeitsgemeinschaft
der Umwelt-Apotheker
Willi-Grasser-Str. 5+7
91056 Erlangen
Tel. 09131-992041
eMail
K L I C K S
Umwelt-Apotheker
UNESCO
Wasserbericht
Die
schleichende und akute Verschmutzung unseres Wassers stellt eine
Gefährdung für Mensch und Natur dar.
"Mit der Verminderung unserer Wasserressourcen tickt eine Zeitbombe",
erklärte Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, Präsident des
Bundesamtes
für Naturschutz (BfN), zum Tag des Wassers. "Um sie zu
entschärfen, müssen wir mit dem Wasser nachhaltiger umgehen
und mehr Natur an und in unseren Gewässern zulassen.
Entsprechende Naturschutzmaßnahmen wirken sowohl positiv auf die
Wasserqualität und die davon abhängigen Lebewesen, die Tier-
und Pflanzenarten sowie auch auf die Grundwassermenge".
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Tag
des
Wassers 2002
Deutschlands
Umweltapotheker zum Tag des Wassers, am 22. März 2002: Trinkwasser
nicht immer so sauber, wie es sein sollte
Erlangen
(ots) - Das deutsche Trinkwasser ist sauber so lautet
die landläufige Meinung. Richtig ist: Das Trinkwasser ist in
der Tat
das am besten kontrollierte Lebensmittel. Aber das gilt nur solange,
bis das Wasser aus den öffentlichen Rohren in die privaten Häuser
gelangt.
UND hier beginnen die Probleme. In Altbauten finden
sich noch immer Rohre aus Blei. Das giftige Schwermetall kann den
Organismus
der Bewohner belasten und über einen langen Zeitraum zu einer
schleichenden Vergiftung führen. Haarausfall, Schlaf- und Verdauungsstörungen
sind nur einige der möglichen Symptome.
Kupferleitungen
Doch
auch Neubauten sind keine Garanten für unbelastetes Wasser.
Hier wird aus Kostengründen gerne Kupfer als Material für
die Rohrleitungen verwendet. Gerade in ganz neuen Gebäuden kann
sich
dieses Kupfer aus den Rohren im Wasser lösen. Die Folgen können
vor
allem für Kinder dramatisch sein. Im Unterschied zu Erwachsenen
sind
sie nämlich noch nicht in der Lage, das Kupfer auszuscheiden.
Stattdessen sammelt sich das Schwermetall in der Leber und kann dort
bei entsprechender Dosis zu Schädigungen führen.
Elisabeth Meierhofer, Vorsitzende der bundesweiten
Arbeitsgemeinschaft
der Umwelt-Apotheker, rät deshalb: "Wer kleine Kinder
oder ein Baby hat, sollte sich genau überlegen, ob er das Leitungswasser
etwa zur Zubereitung der Babynahrung verwenden will".
Kupferleitungen
WER auf Nummer sicher gehen möchte, der kann
sich von einem der
bundesweit über 150 Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft ausführlich
beraten lassen oder eine Wasser-Analyse in Auftrag geben.
Dieser einfache Test gibt dann nicht nur Aufschluss darüber,
ob das Wasser mit giftigen Schwermetallen belastet ist. Da insgesamt
mehr als 20 einzelne Stoffe untersucht werden, hat man danach einen
guten Überblick darüber, was im Leitungswasser genau enthalten
ist.
ots
Originaltext: Arbeitsgemeinschaft
der Umwelt-Apotheker
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