
zur Startseite von
Flensburg online
eMail an "Flensburg online"
Rund 2.000 Einzelobjekte finden sich in der Kaffeehistorischen Sammlung
von Tchibo.
1673 öffnete in Bremen die erste Kaffeestube Deutschlands.
1677
folgte in Hamburg die zweite.
ANZEIGE

Bücher –
Kaffee- Kult
von Yasar Karaoglu
und Reinhardt Hess
Kaffee. Geschichte, Anbau, Veredelung, Rezepte
Schon
mal das "Flensburg online" Radio gehört?
Hier
hören
Stichwort Kaffeeautomaten im "Flensburg online" Shop |
AUM
jemand ahnt, welche Kostbarkeiten die Tchibo Frisch-Röst-Kaffee GmbH
in ihrem Keller hat: Im Tiefgeschoss der Unternehmenszentrale
am Überseering
in Hamburg lagern 1.400 Kaffeemühlen aus mehreren Jahrhunderten sowie
eine einmalige Kaffee- und Espressomaschinen-Kollektion (umfasst ca. 450
Stück).
Kaffeekultur
—
Schönste kulturhistorische Sammlung
Mit
den
historischen Grafiken (350 Kupferstiche, Holzstiche und Lithografien
aus dem Zeitraum 1650 bis 1900) besteht die Kaffeehistorische Sammlung
Tchibos aus über 2.000 Einzelobjekten. "Es handelt sich
um die schönste und umfangreichste kulturhistorische Sammlung Deutschlands",
erläutert ULLA HEISE, Kunsthistorikerin und Autorin zahlreicher Bücher
zum Thema Kaffeekultur. "Sie bietet einen
nahezu lückenlosen Überblick über die Kaffeekulturgeschichte
und die Methoden der Kaffeezubereitung vom 17. bis 20. Jahrhundert."
 In
den Magazinen am Überseering fühlt
sich der Betrachter in Großmutters Zeiten zurückversetzt:
Nostalgische Schoßmühlen,
Tischmühlen, Hand- und Hockermühlen, Hochzeitsmühlen und Mokkamühlen
in allen Größen, Formen und Ausführungen werden hier aufbewahrt.
Viele tragen Gravuren mit den Namen ihrer ehemaligen Besitzer. Manchen haben
Rost und Holzwürmer zugesetzt, andere strahlen in Messing oder Chrom,
als seien sie gerade erst poliert worden.
Die meisten Objekte stammen aus Deutschland, Österreich,
Frankreich und Skandinavien. Aber auch Italien und Großbritannien, Spanien,
Belgien, die Niederlande sowie die Türkei, Osteuropa und die USA sind
vertreten. "Ob
ziseliert, geschnitzt, handbemalt oder mit Intarsien geschmückt – die
Kaffeemühlen
zeugen von großer Handwerkskunst
und spiegeln den Geschmack ihrer Zeit wider", sagt Tchibo Pressesprecher
JOACHIM A. KLÄHN. "Stilistisch reicht die Sammlung von Barock über
Rokoko, Biedermeier, Klassizismus und Jugendstil bis hin zu Art déco
und Moderne." Kostbare, von Hand gefertigte Einzelstücke sind
ebenso darunter wie Mühlen aus Klein- und Großserien. Verarbeitet
wurden überwiegend
Holz, Messing, Eisen, Porzellan und Bakelit, oft auch als Material-Mix.
Amüsante Einblicke
in die Geschichte des Kaffeetrinkens Die
Kaffeehistorische Sammlung Tchibo bietet spannende und amüsante
Einblicke in die Geschichte des Kaffeetrinkens: Ende des 17. Jahrhunderts
setzte sich mit der Zeit der Aufklärung Kaffee als "Getränk
der Vernunft" in Europa durch.
Reisende des 18. Jahrhunderts hatten spezielle Kaffeemühlen für
die Zubereitung unterwegs inklusive Service im Gepäck. Und auch
beim Militär war Kaffee unentbehrlich: Kursächsische Soldaten
sollen sich sogar geweigert haben in den Kampf zu ziehen, weil er ihnen
ausgegangen war. Schwere, gusseiserne Mühlen, die sich je vier bis
fünf Mann teilten, gehörten
bis zum ersten Weltkrieg zum Marschgepäck.
Dass
die Kaffeehistorische Sammlung Tchibo ihre Heimat in Hamburg hat, ist
kein Zufall, sondern ergibt sich aus der Tradition: Bereits im Jahre
1677 eröffnete in der Hansestadt Hamburg Deutschlands zweite Kaffeestube,
nachdem das erste Kaffeehaus 1673 in Bremen dokumentiert wurde. Bis heute
wird der meiste Rohkaffee aus Übersee im Hamburger Hafen angelandet,
hier wird geröstet – und hier gründete der Hamburger
Kaufmann Max Herz 1949 das Unternehmen Tchibo.
Anzeige -
Kaffee verbindet, schafft Kontakte, verbindet Menschen
und Kulturen miteinander. In diesem Bereich nimmt Tchibo international
eine Vorreiterposition ein. Tchibo entwickelt gemeinsam mit Museen innovative
Ausstellungsprojekte, die diese in ihren Häusern präsentieren.
Seit 1990 finden in Deutschland und Österreich jährlich zwei
bis drei solcher Ausstellungen statt. Die Besucherzahlen belegen die
große
Resonanz: Weit über eine Million Menschen haben
sich Exponate aus dem Hause Tchibo bislang angesehen.
Vom 11. Mai bis 19. Oktober 2003 konnten circa 80 besonders schöne
Exponate in der Ausstellung "Jederzeit Kaffeezeit! Porzellan, Mühlen
und Maschinen" des Europäischen Industriemuseums in Selb-Plössberg bewundert
werden.
[Fotos: Tchibo Frisch-Röst-Kaffee GmbH]
zur Startseite
von Flensburg online
eMail
an "Flensburg online"
|