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Politik

4-Dezember 2002


stern-Umfrage:
Gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU sind 46%, für eine Aufnahme sind 42%

 

 

 

 



K L I C K S –

CSU Landesgruppe
    warnt vor Aufnahme der Türkei

stern


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Mehrheit der Deutschen gegen Aufnahme der Türkei in die Europäische Union

Hamburg (ots) - Kurz vor dem EU Gipfel Mittel Dezember 2002 in Kopenhagen, bei dem auch mögliche Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auf der Tagesordnung stehen, lehnt die Mehrheit der Bundesbürger eine Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union ab.

In einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern erklärten 46 Prozent der Befragten, die Türkei solle nicht in die EU aufgenommen werden. Für eine Mitgliedschaft Ankaras sind 42 Prozent der Bundesbürger, zwölf Prozent haben in dieser Frage keine Meinung.

Innenpolitisch fürchten die Bundesbürger sich derzeit am meisten vor einer wirtschaftlichen Rezession. Auf die Frage "Wovor haben Sie am meisten Angst?" nannten in der stern-Umfrage 52 Prozent der Befragten die Rezession, gefolgt von der Angst vor einem Terroranschlag (48 Prozent) und einem Krieg (46 Prozent). Etwas mehr als ein Drittel der Deutschen hat Furcht vor einer Umweltkatastrophe (36 Prozent), nur ganz wenige Bürger (sieben Prozent) haben Angst vor einem lang anhaltenden Streik (Mehrfachnennungen möglich).

In der Wählergunst setzen die Sozialdemokraten ihre Talfahrt unvermindert weiter fort. Wäre jetzt Bundestagswahl, käme die Partei nach der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von stern und RTL nur noch auf 27 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche und ein Verlust von 11,5 Punkten gegenüber der Bundestagswahl vor zweieinhalb Monaten.
Die Union hält sich wie in der Vorwoche bei 50 Prozent (plus 11,5 Punkte gegenüber der Wahl am 22. September). Die Grünen können sich um einen Punkt auf 11 Prozent verbessern (2,4 Punkte mehr als bei der Wahl), die von der Möllemann Affäre erschütterte FDP fällt um einen Punkt auf vier Prozent zurück. Am 22. September hatten die Liberalen noch 7,4 Prozent erhalten. Die PDS liegt unverändert bei vier Prozent.

Zur Feststellung der Parteienpräferenz befragte Forsa im Auftrag von stern und RTL zwischen dem 25. und 29.. November 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in Ost und West. Die statistische Fehlertoleranz liegt zwischen +/- 2.5 Prozentpunkten. Datenbasis für die übrigen Fragen: 1003 Befragte am 28./29. November, statistische Fehlerquote +/- drei Prozent.

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