Bier
ist nicht gleich Bier –
wenn es um den "Kater" geht
Diplomandin
untersucht Gehalt von Fuselalkoholen
in 60 Biersorten
Münster/Steinfurt (pte) - In
Sachen "Kater" ist Bier nicht gleich Bier. Denn
wie eine Diplomandin an der Fachhochschule
Münster bei der Untersuchung von
60 Biersorten nachgewiesen hat, gibt es deutliche Unterschiede
im Gehalt von Fusel-Alkoholen. Vor allem Weizenbiere enthalten
demnach hohe Konzentrationen der
für den Kater verantwortlichen Verbindung.
Weizenbiere
enthalten gemäß Analyse 160 Milligramm Fusel-Alkohole
pro Liter, während es Pilsener und Exportbiere
meist nur auf 60 bis 90 Milligramm bringen. Besonders schonend
sind laut Analyse alkoholfreie Biere.
Der Anteil
an Fusel-Alkoholen beträgt maximal sieben Milligramm
pro Liter.
"Dass
es so deutliche Unterschiede gibt, hätte ich nicht gedacht",
erklärt die Diplomandin SIEGRUN MOHRING.
Bei den untersuchten Sorten schneiden Beck's, Rolinck
Pilsener, König
Pilsener, Hasseröder Pils und Bitburger
Premium Pils besonders
gut ab.
Fusel-Alkohole
sind schuld am Unwohlsein nach einem größeren
Zechgelage. Die unangenehmen Begleitstoffe entstehen im Zuge
des Gärprozesses und werden in der Leber zu Giftstoffen,
die u.a. die Herzleistung beeinflussen und zu einer Sauerstoff-Unterversorgung
im Gehirn führen, abgebaut. Der Fuselanteil im Bier schwankt,
was auch durch unterschiedliche Herstellungsverfahren bedingt
ist
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Nach
der Studie hat das Flensburger Pils einen Fusel-Alkohol
- Gehalt von 72,47
mg/L
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