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Flensburg online: Schlaflos in der Großstadt

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Priv.-Doz. Dr. Ingo Fietze vom Schlafmedizinischen Zentrum der Charité Universitätsmedizin hielt im Oktober 2005 auf der 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin einen interessanten Vortrag über "Schlaflos in der Großstadt"

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Gesundheit
Schlaflosigkeit
in der Großstadt

Schlafstörungen und Schlaflosigkeit sind eine Geisel der hoch entwickelten Industrieländer. Das Stadtleben spielt als Ursache für diese Störungen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Während in Großbritannien 22% der Bevölkerung unter Schlafstörungen leiden, sind es in Belgien 9% und in Deutschland 4%. Das Stadtleben spielt bei diesen Schlafstörungen eine wichtige Rolle.

Im Bundesländervergleich geben in Berlin 13% der Bewohner an, unter einer Schlafstörung zu leiden. In Thüringen und Baden- Württemberg sind es hingegen nur 1%. Diese Zahlen nannte Privat-Dozent Dr. Ingo Fietze im Oktober 2005 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.

Die Ursachen: Lärm, Licht, Nachtleben und aufregendes Tagleben

Was macht die für viele so attraktive Großstadt zum Schlaf Killer? Der Lärm, das Licht, das Nachtleben und das aufregende Tagleben sind sicher die wesentlichsten Aspekte.

Dass Lärm und Licht den Schlaf beträchtlich stören können ist bekannt. Auch Stress am Tage beeinflusst die Qualität des Nachtschlafes. Weil das Angebot und die Versuchung, abends bzw. nachts noch etwas zu unternehmen, groß sind, führt spätes ins Bett gehen natürlich auch zu nicht erholsamen Schlaf.

Die 24-Stunden Gesellschaft ist nicht schlaffördernd

Die 24 Stunden Gesellschaft ist nicht schlaffördernd. 20% der arbeitstätigen Bevölkerung arbeiten z.T. nachts, 14% rotieren im Schichtdienst. Zu jedem Zeitpunkt befinden sich weltweit 500.000 Leute in Flugzeugen. In einer Großstadt potenzieren sich diese Zusammenhänge. Man wohnt enger miteinander und das nächtliche Flüchten in eine ruhige Schlafumgebung ist für viele Großstädter nicht möglich.

Die Großstadt ist schlafschädigend

So interessant und aufregend das Leben in der Großstadt ist, so schlafschädigend kann es sein. Es hilft nur sich auf die Notwendigkeit des Schlafens zu besinnen, den Schlaf zu hüten und ihm den Platz einzuräumen, der ihm zusteht. Man kann nicht vor ihm wegrennen, er holt sich das was er braucht, und sei es durch ein Nickerchen am Tage.

Erholsamer Schlaf sieht anders aus...
Behüten wir den Schlaf und räumen ihm den Platz ein,
der ihm zusteht. Wichtig: Ein gesunder Ausgleich zwischen körperlicher und geistiger Tätigkeit

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Gesunder Ausgleich zwischen körperlicher und geistiger Tätigkeit, geistige und körperliche Entspannung, gesunde Ernährung, verantwortungsvoller Umgang mit alkoholischen Getränken, Nikotin und koffeinhaltigen Getränken, regelmäßige Bettzeiten und eine angenehme und angemessene Schlafumgebung sind nur einige Maßnahmen, die helfen können, mit dem Stress in der Großstadt fertig zu werden.

Denn neben persönlichem Leid, familiärem und/oder beruflichem Stress, gesundheitlichen Risiken oder einfach dem entsprechenden Alter ist eben auch die Großstadt ein Risikofaktor für die Ausprägung eines nicht erholsamen Schlafes.

PD Dr. Ingo Fietze
Charité Universitätsmedizin Berlin
Internet: www.charite.de/schlaflabor

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