Flensburg online: Zwischenfall bei Flensburger Brauerei: Ammoniak wurde freigesetzt / 24. August 2004

 


A N Z E I G E –

"Ein besonderer Dank geht an alle Mitarbeiter, die unmittelbar durch ihren Einsatz dazu beigetragen haben, die Kontrolle über diese Situation zu behalten. Dieser Vorfall zeigt deutlich, wie wichtig eine Werkfeuerwehr für unser Haus ist."
Katja Moeller
Pressesprecherin
Flensburger Brauerin

Bereits um halb 10 konnte der Maschinenraum wieder betreten werden und der Hofbetrieb wurde wieder aufgenommen.

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Brauereien in
  Schleswig-Holstein

Unfall
Ammoniak-Freisetzung
in der Flensburger Brauerei

IN der Flensburger Brauerei ereignete sich heute ein Zwischenfall, bei dem eine geringe Menge des Gases Ammoniak freigesetzt wurde.

In den frühen Morgenstunden des 24. August 2004 war eine Ölleitung im Kompressorraum – in dem Ammoniak für den Kühlprozess verdichtet wird – Leck geschlagen.

   Daraufhin wurde ein Öl-Ammoniak-Gemisch freigesetzt. Das Ammoniak gaste aus. Durch den abfallenden Druck im Kompressor und durch die automatische Gaswarnanlage der Brauerei wurde sofort der Alarm ausgelöst.

Ein Mitarbeiter leicht verletzt

   Mitarbeiter der Brauerei schieberten die Ölleitung ab und verschlossen den Maschinenraum. Ein Mitarbeiter erlitt dabei leichte Hautreizungen und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Mitarbeiter konnte das Krankenhaus wenig später wieder verlassen und seine Arbeit in der Brauerei fortsetzen.

   Die vorhandenen Alarmanlagen lösten den Alarm aus und gaben den Notruf an die Berufsfeuerwehr Flensburg und die Werkfeuerwehr der Flensburger Brauerei weiter. Im Rahmen dieser Alarmkette wurden die Anwohner wegen der möglichen Geruchsbelästugung vorsorglich darum gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Außerhalb des Maschinenraums lediglich teilweise eine Geruchsbelästigung

   Rund 40 Liter des Öl-Geschmisches waren ausgelaufen. Messungen der Ammoniakkonzentration in Maschinenraum ergaben Werte, die ein Betreten nur mit speziellen Schutzanzügen und Atemschutzgeräten zuließen. Außerhalb des Maschinenraums war stellenweise eine Geruchsbelästigung festzustellen. Eine gesundheitsgefährdende Konzentration wurde zu keiner Zeit gemessen.
Ammoniak hat eine sehr niedrige Geruchsschwelle, dadurch wird es bereits in sehr niedrigen Konzentrationen wahrgenommen.

   Durch Kräfte der beiden Feuerwehren wurde das Öl-Ammoniak-Gemisch mit Bindemittel aufgenommen und in ein Fass sicher verpackt. Reste wurden mit Wasser verdünnt und abgepumpt.

   Seit 9:30 Uhr konnte der Maschinenraum wieder betreten werden und der Hofbetrieb (einschließlich der Besichtigung um 14:00 Uhr) wurde wieder aufgenommen.

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