Mitteilungsblatt 1/1997

der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e.V.

Flensburg, im Dezember 1996

Liebe Mitglieder,

das Jahr 1996 brachte für unsere Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte bedeutsame Entscheidungen und erinnerswerte Ereignisse.

Auf der allgemeinen Mitgliederversammlung am 24. April wechselte der Vorsitz von Frau Silke Berking auf Herrn Dr. Volker Willandsen. Unser langjähriger Schatzmeister, Herr Harald Grüner, schied nach über 20 Jahren ehrenamtlicher Arbeit aus dem Vorstand aus. Seine Funktion übernimmt im Jahr 1997 Herr Kaufmann Hans August Dethleffsen, ihm folgt ab 1998 Herr Kaufmann Georg Müller im Amte nach. Unter einhelliger Zustimmung der Mitgliederschaft erfolgte die Ernennung unseres langjährigen Schriftführers, Archivdirektor a.D. Dr. Hans-Friedrich Schütt, zum Ehrenmitglied unserer Gesellschaft. Der Vorstand ergänzte sich um Frau Brigitte Rosinski.

Die Veranstaltungen erfreuten sich wiederum lebhafter Beteiligung, - und zwar auch dann, wenn zuvor kein öffentlicher Veranstaltungshinweis erfolgte, oder wenn, wie etwa im Falle des Paul-Ziegler-Symposions, eine Terminverschiebung hingenommen werden mußte

Den Beginn machte im Januar Herr Dr. G. Kraack mit seinem wissenschaftlichen Vortrag „Hospital und Kloster zum Heiligen Geist. Geschichte einer Flensburger Stiftung". Herr Dr. Kraack ist Redakteur und Mitautor unserer gleichnamigen Buch-Jahresgabe 1996. Photograph Thomas Raake zeigte uns im Februar in einem Lichtbildervortrag „Flensburgs Neustadt in Wort und Bild". Bei einem Glas heißen Punsch lauschten wir im (noch kalten) März auf der Bergmühle den nachdenkenswerten Betrachtungen Willy Bartelsens über Bedeutung und Schicksal „Flensburger Denkmäler". Dr. B. Schwensen erinnerte im April mittels eines Dia-Vortrags an „Leben und Tat Hugo Eckeners". Im Mai hieß es „50 Jahre PH/BU Flensburg", - alle Interessierten waren zur öffentlichen Geburtstagsfeier im Deutschen Haus willkommen.

Aber auch den Sommermonaten zeigte unserere Gesellschaft Präsenz. Im Juni erläuterte Herr Friedrich Schlütter in wiederum überfülltem Saale alte Photographien „Von St. Johannis bis Solitüde". Im Juli erinnerte eine kleine, aber feine Ausstellung in der Landeszentralbibliothek, dem derzeitigen Domizil des Stadtarchivs, an die „Die Schiffer- und Zieglerfamilie Jordt und die Neustadt". Herr Dr. Kraack führte uns kundig in die Ausstellung ein, und Herr Duggen stiftete am Abend der Ausstellungs-Eröffnung einen Original-Ziegeleistein aus der Jordt'schen Fabrika-tionsstätte. Unter wiederum reger Beteiligung entführte uns ebenfalls noch im Juli Herr Friedrich Schlütter mittels eines Dia-Vortrags auf „Die westlichen Höhen" und berichtete über den Stadtteil Duburg mit seinen Kasernen, über die alten Straßenzüge, die Diakonissenanstalt und die Marienhölzung. Willy Bartelsen geleitete uns im August auf einem historischen Spaziergang durch die Neustadt, der wegen der aktuellen Straßenbauarbeiten streckenweise einer „Expedition" glich. Auf der Bergmühle wurde gern die Möglichkeit zum abschließenden Klönschnack wahrgenommen. Im September folgten wir Herrn Ludwig Hecker auf einem insgesamt drei Stunden währenden Rundgang zu den Flensburger Stätten von Verfolgung und Widerstand während der NS-Zeit. In Zusammenarbeit mit der Vereinigung „Flensburger Baukultur e.V." fand Anfang November ein baugeschichtliches Symposion zum stadtbildprägenden Wirken des Flensburger Stadtbaurats Paul Ziegler (1905- 1939) statt. Es ist geplant, die Tagungsergebnisse in einer Publikation zu veröffentlichen. Das Halbjahressprogramm 2/96 schloß mit der anregenden Veranstaltung „Zwischen Deutsch und Dänisch. Gibt es heute noch 'Blakkede'?", die in Zusamenarbeit mit der Deutschen Kulturgesellschaft Flensburg durchgeführt werden konnte.

Die Veranstaltungen für das 1. Halbjahr 1997 finden Sie wiederum auf der Umschlagrückseite dieses Mitteilungsheftes. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen. Eine Teilnahme lohnt sich in jedem Falle.


Satzung
der Gesellschaft
für Flensburger Stadtgeschichte e.V.

Auf der allgemeinen Mitgliederversammlung am 24. April 1996 wurde die Satzung in einigen Punkten aktualisiert. Da sie die rechtliche Grundlage unserer Arbeit darstellt, sollte sie jedes Mitglied kennen und im Bedarfsfall zur Hand haben. Sie ist daher untenstehend in ihrer gegenwärtigen Fassung abgedruckt.

§ 1
Name und Sitz

Der Verein heißt Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. Er hat seinen Sitz in Flensburg und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2
Zweck

Die Gesellschaft will die Kenntnis der geschichtlichen Vergangenheit Flensburgs fördern, den geschichtlichen Sinn der Bevölkerung wecken und pflegen und so zur Hebung des geistigen Lebens in Flensburg beitragen. Das Ziel soll erreicht werden durch Vorträge, durch die Herausgabe von geschichtlichen Darstellungen und von Quellen zur Geschichte Flensburgs sowie durch die Pflege heimischer Erinnerungen. Andere Ziele verfolgt der Verein nicht. Die Gesellschaft verfolgt vielmehr ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

§ 3
Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder der Gesellschaft können natürliche Personen, Vereine und Körperschaften werden. Die Mitgliedschaft wird erworben durch Anmeldung beim Vorstand. Ist der Vorstand gegen die Aufnahme, so entscheidet auf Antrag die Mitgliederversammlung endgültig.

§ 4
Erlöschen der Mitgliedschaft

Der Austritt aus der Gesellschaft ist jederzeit zulässig. Die Mitgliedschaft endigt nach schriftlicher Aufkündigung mit Ablauf des Rechnungsjahres. Ein Ausscheiden von Mitgliedern erfolgt ferner durch Tod oder durch Ausschließung wegen Nichterfüllung gegenüber der Gesellschaft bestehender Verpflichtungen. Ausschließungen aus anderen Gründen können nur durch die Mitgliederversammlung mit Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erfolgen.

§ 5
Beitrag

Jedes Mitglied zahlt einen Jahresbeitrag, der bei Eintritt in die Gesellschaft, im übrigen aber am Anfang des Geschäftsjahres fällig ist. Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte erstrebt keinen Gewinn. Sie ist vielmehr selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet. An die Mitglieder werden weder Gewinnanteile noch sonstige Zuwendungen ausgekehrt. Es wird auch niemand durch Verwaltungsausgaben, die dem Zwecke der Gesellschaft fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt.

§ 6
Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht, an sämtlichen Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen und ihre Veröffentlichungen zu dem vom Vorstand festgesetzten Vorzugspreis zu erwerben.

§ 7
Vorstand

Der Vorstand besteht aus sieben bis zwölf Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung für jeweils sechs Jahre gewählt werden und die Geschäfte unter sich verteilen. Der Vorsitzende jedoch wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Wiederwahl ist zulässig. Auf Antrag geschieht die Wahl geheim durch Stimmzettel.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte, verfügt über die Mittel und entscheidet über die Drucklegung der Schriften der Gesellschaft. Er beschließt mit Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Zur Beschlußfassung ist die Anwesenheit von mindestens drei Mitgliedern erforderlich. Der Vorsitzende setzt im Einvernehmen mit den übrigen Mitgliedern des Vorstandes die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung fest.

Den Vorstand im Sinne § 26 BGB bilden der Vorsitzende und der Schriftführer.

§ 8
Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre zu Anfang des Vereinsjahres statt. Der Vorstand ist berechtigt, auf Antrag von 50 oder mehr Mitgliedern jedoch verpflichtet, jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu berufen. Die Einladungen zu diesen Versammlungen erfolgen durch besonderen schriftlichen Hinweis im Mitteilungsblatt. Zur Wahrung der Förmlichkeit der Ladung genügt die Absendung eines einfachen Schreibens an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift jedes Mitgliedes.

In der Mitgliederversammlung wird der Tätigkeitsbericht erstattet und die Rechnung abgelegt. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit und zwar nur über Punkte, die auf der Tagesordnung bekanntgegeben waren. Zur Auflösung der Gesellschaft und zur Satzungsänderung ist eine Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Über die Beschlüsse wird eine Niederschrift geführt, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 9
Auflösung der Gesellschaft

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an die Stadt Flensburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse des Vereins über Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden. Die Registratur der Gesellschaft ist im Stadtarchiv Flensburg aufzubewahren.

(Aktualisierte Fassung gemäß Mitgliederversammlung vom 24. April 1996, Flensburg 1996)


Neue Publikationen

Bislang hat erst die Hälfte der Mitglieder die aktuelle Buch-Jahresgabe 1996 „Hospital und Kloster zum Heiligen Geist. Geschichte einer Flensburger Stiftung" abgeholt. Das Werk enthält für jedes Mitglied Lesens- und Wissenswertes. Es liegt noch bis Ende 1997 kostenfrei zur Abholung auf der Geschäftsstelle bereit, dann verfällt der Anspruch auf unentgeltliche Zuteilung. Auswärtige können sich die Jahresgabe auf Antrag gegen eine Versandpauschale auch zusenden lassen.

Im Sommer ist als Schrift 49 erschienen die BU-Doktorarbeit des Flensburgers Harald Hohnsbehn über „Die Flensburger Schuljugend im Ersten Weltkrieg". Das lebendig geschriebene Werk kostet für Mitglieder 25 DM, im Buchhandel 40 DM.

Ebenfalls seit Ende August '96 liegen auf der Geschäftsstelle folgende fünf neue „Bilder-bögen" zur Abholung durch die Subskribenten bereit:

Nr. 8: Alltag im Mittelalter

Nr. 19: Schiffahrt und Handel im 18. Jahrhundert

Nr. 21: Recht und Verwaltung nach 1700

Nr. 25: Stadtfeld und Armenwesen

Nr. 28: Familie Christiansen

Ab dem 10. Dezember 1996 ist auf der Geschäftsstelle die Publikation „Verführt. Verfolgt. Verschleppt. Aspekte nationalsozialistischer Herrschaft in Flensburg 1933- 1945" zu erwerben. Das zeitgeschichtliche Werk umfaßt ca. 350 Seiten und wurde vom Stadtarchiv Flensburg in Zusammenarbeit mit dem IZRG Schleswig und der BU Flensburg herausgegeben. Die Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte hat ein begrenztes Auflagenkontingent für ihre Mitglieder erworben, so daß diese das Buch ebenfalls zum Vorzugspreis von 48,- DM auf der Geschäftsstelle erhalten können (Buchhandelspreis 59,- DM).

Im Frühjahr 1997, der genaue Termin ist noch ungewiß, wird als Jahresgabe 1997 das von Thomas Messerschmidt erarbeitete Buch „Der Christiansenpark zu Flensburg" vorliegen.

Unser Eltern-Kind-Programm

Auf Initiative von Frau Silke Berking ist in Ergänzung unseres „Flensburg-Malbuchs" und des „Flensburg-Memo" für unsere Jüngsten nun auch ein kleines Puzzle „Maritimes Flensburg" aufgelegt worden. Das ideale Mitbringsel für vielerlei Zwecke ist für nur 5 DM auf der Geschäftsstelle erhältlich.

Stadtgeschichte im Internet

Neu eingestellt in das Internet wurde eine von Dr. Schwensen kommentierte Bildserie über „Hugo Eckener. Leben und Tat des Flensburger Luftschiffers 1868-1954". Durch die tatkräftige Hilfe von Herrn Kurt Nane Jürgensen, Flensburg, können sich Interessierte mittels des weltweit zugriffsfähigen Internets über die Publikationen unserer Gesellschaft informieren. Näheres unter der (neuen!) Internet-Adresse http://www.flensburg-online.de (Stichwort „Stadtgeschichte")

Aus der Geschäftsstelle

Unerfreulich, weil die Arbeit unserer Gesellschaft behindernd, ist der in diesem Jahr leider nur schleppende Eingang der Mitgliederbeiträge für 1996. Geschäftsstelle und Vorstand bitten die Mitglieder, die Erfüllung ihrer Beitragspflicht für das Rechnungsjahr 1996 nochmals zu prüfen und eventuell ausstehende Beträge möglichst rasch zu überweisen. Wir erinnern nochmals an das verwaltungsvereinfachende Lastschrift- oder Dauerüberweisungsverfahren.

Unsere Geschäftsstelle (Landsgerichtsgebäude im Südergraben 22, Raum B 126, Tel. 0461/ 852850, geöffnet dienstags 9.00 - 12.30/13.30 -16.00 Uhr und freitags 9.00 - 12.00 Uhr) ist über Weihnachten und Neujahr geschlossen. Herr Lützow und Herr Schmidt halten sich letztmalig am Freitag, den 20. Dezember 1996, bereit und stehen nach den Weihnachtsferien ab Dienstag, den 7. Januar 1997, wieder zur Verfügung.

500 Jahre Bronze-Taufe in St. Nikolai

Da wir in Flensburg nicht über eine originär stadthistorische Museumssammlung verfügen, ist es umso wichtiger, jenen Zeitzeugnisse unsere Aufmerksamkeit zu schenken, die der geschichtlich Interessierte etwa in den öffentlich zugänglichen Gebäuden unserer Stadt aufspüren und in Augenschein nehmen kann.

Oft sind es Stätten des Glaubens und der kontemplativen Einkehr, die uns Heutigen Schaffensbeispiele aus vergangenen Jahrhunderten bewahren und Aufschluß über Lebensempfinden und Gestaltungskraft längst vergangener Generationen geben. Eines jener Zeugnisse finden wir in der St. Nikolai-Kirche am Südermarkt, wo mit der 1497 von Peter Hanssen erstellten Bronze-Taufe ein im kommenden Jahr 1997 500 Jahre altes Meisterwerk vorreformatorischer Gießkunst erhalten ist.

Der schwere, runde, nach unten sich verengende Kessel ruht, mit ihm in einem Guß ausgeführt, auf vier Standfiguren jugendlicher Männer, die Evangelisten Lukas, Markus, Matthäus und Johannes darstellend. Jeweils in faltenreiche Gewänder gehüllt, halten sie Spruchbänder in den Händen, deren derart unterteilte Inschrift, ín vertieften Kapitalen ausgeführt, lautet: WOL GELOVET - UNDE GEDOVT - WERT DE WERT - SALICH. MARCII. 16". Die Außenfläche der Taufe, durch einen Kranz reich ausgeschmückter Pfeiler gegliedert, zeigt zwölf figurale Reliefs biblischer Motivik. Wir erkennen die Taufe Christi, St. Jacobus mit dem Stabe, St. Petrus, Christi Tod, St. Nikolaus als Bischof mit Stab, St. Thomas mit Winkelmaß, die Krönung Mariens, St. Petrus, Christus als Weltenrichter, St. Paulus mit Kurzschwert, St. Bartholomäus sowie die Dreifaltigkeit - in der Form des sogenannten Gnadenstuhles, vor dem ein Geistlicher betend kniet.

Der den Kessel außen umlaufende obere Schriftstreifen verrät uns den Namen des frommen Beters, wo es - in hochdeutscher Übertragung- u.a. heißt: „Nach Gottes Geburt tausend vierhundert in dem 97. Jahr, da gab Herr Peter Partsow, Kirchherr, diese Taufe." Peter Partsow, an anderer Stelle auch Parsowe genannt, war als junger Mann Kaplan des Bischofs in Schleswig gewesen und amtierte seit 1463 als Kirchherr zu St. Nikolai in Flensburg, wo er zugleich der St. Knutsgilde als Vikar diente.

Aber auch Gießmeister Peter Hanssen hat seinen Namen, auf dem unteren Schriftstreifen der Taufe, verewigt: „got gheve der sele rat peter hanssen de mi ghot amen". Hanssen lebte in Flensburg im Haus Ecke Südermarkt/ Rote Straße, wo er wohl auch seine Werkstatt betrieb. Als Glockengießer, aber auch als Schöpfer diverser Gießplastiken, hatte er seinerzeit in den Herzogtümern einen guten Namen.

Wie also wäre es beim nächsten Spaziergang mit einem kleinen Abstecher zum „Geburtstagskind" in der St. Nikolai-Kirche?

(B.S.)

Bronze-Taufe

Die vom Kirchherrn zu St. Nikolai, Peter Partsow, gestiftete und 1497 vom Flensburger Gieß-meister Peter Hanssen geschaffene Bronze-Taufe in der St. Nikolai-Kirche am Südermarkt.
(L. Rohling, Die Kunstdenkmäler der Stadt Flensburg, Deutscher Kunstverlag 1955, S. 161.)

Veranstaltungsprogramm

1. Jahreshälfte 1997

Montag, „Das 'Europäische Zentrum für Minderheitenfragen'

27. Januar 1997 und seine Bedeutung für unsere Region."

Vortrag von Dr. Henrik Becker-Christensen, Apenrade;

in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kulturgesellschaft

Flensburg.

Ort: Landeszentralbibliothek, Waitzstraße 5

Beginn: 19.30 Uhr

Dienstag, „Baugeschichte und Ausstattung des Klosters

18. März 1997 zum Heiligen Geist"

Vortrag von Herrn Dr. Teuchert, Kiel;

in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kulturgesellschaft

Flensburg

Ort: Kloster zum Hl. Geist, Klostergang

Beginn: 17.00 Uhr

Mittwoch, „Flensburg im Kaiserreich"

23. April 1997 Lichtbildervortrag von Herrn W. Sell, Flensburg.

Ort: Sophiesminde, Apenrader Straße

Beginn: 19.30 Uhr

Mittwoch, „Flensburgs alter Süden"

18. Juni 1997 Ein Lichtbilder-Abend, zusammengestellt von

Herrn F. Schlütter, Glücksburg.

Ort: Sophiesminde

Beginn: 19.30 Uhr

Die zukünftige Nutzungssituation des Begegnungshauses „Sophiesminde" war zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Mitteilungsheftes noch nicht abschließend geklärt. Die hier gegebenen Hinweise auf die April- und Juni-Veranstaltung erfolgen daher unter Vorbehalt. Wir bitten um Beachtung der Veranstaltungsankündigungen in der Lokalpresse. Interessierte und Auswärtige können etwaige Änderungen im Veranstaltungsprogramm oder hinsichtlich der Veranstaltungsorte auch bei der Geschäftsstelle (Tel. 0461- 852850) oder im Stadtarchiv (Tel. 0461-852535) erfragen.

Sämtliche Veranstaltungen werden von unserem Schriftführer, Dr. Broder Schwensen, begleitet, der bei dieser Gelegenheit gern für Hinweise und Anregungen der Mitglieder zur Verfügung steht.