Flensburg online: Staatsanwaltschaft Bielefeld erhebt Anklage gegen Rüstungshändler
    Raketenbauteile aus Deutschland in den Irak?
 
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Nein, der Irak hat keine Massenvernichtungswaffen. Nein, der Irak bemüht sicht nicht um den Einkauf von militärischer High Tech.

Die Scud-Raketen, die auf Kuwait abgefeuert wurden, hat der Irak (laut eigenem Bekunden) nicht gehabt. Wo kamen die Raketen dann her?

 

 



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Autor: Carsten Stein

Bibeltext: "Schafft Frieden in euren Toren!" (Sach 8,16)

Überall gab es sie in den letzten Wochen: Friedensdemonstrationen. Der befürchtete Krieg im Irak brachte viele Menschen rund um den Globus dazu, auf die Strasse zu gehen. Gerade auch Christen meldeten sich, um einer friedlichen Lösung des Konflikts das Wort zu reden, auch wenn solche politischen Aktionen unter Christen nicht unumstritten sind.

Trotzdem sind sich wohl alle Christen darüber einig, dass es nicht Gottes Wille ist, wenn Menschen durch die Gewalt anderer leiden und sterben müssen. Und so ist es ja auch: Immer wieder werden wir in der Bibel aufgefordert, für Frieden zu sorgen, sich aktiv um den Frieden zu bemühen.


Wie auch beim Propheten Sacharja: "Schafft Frieden in euren Toren!" Wobei "Frieden" ja viel mehr meint als das Schweigen der Waffen. Das hebräische Wort Shalom beinhaltet auch Wohlergehen, Zufriedenheit und Glück. Es ist Gottes Wille für jeden Menschen, dass er solchen Shalom lebt und erlebt.


Um den Frieden zwischen Gott und Menschen wiederherzustellen ist Jesus Mensch geworden, am Kreuz gestorben und auferstanden. Das ist der wichtigste Frieden, den es gibt. Doch Gottes Kinder sind auch aufgefordert, sich in dieser Welt für Frieden einzusetzen. Und das beginnt im ganz banalen Alltag, sozusagen vor der eigenen Haustür. "Schafft Frieden in euren Toren!"


Dieser Satz fordert uns auf, dort zu beginnen, wo wir Einfluss haben: in der Familie, mit Arbeitskollegen und Nachbarn, im Wohnort. Und er fordert uns auf, für Gerechtigkeit zu sorgen. Denn in den Toren der alttestamentlichen Städte wurde Gericht gehalten und Recht gesprochen. Und wenn dort Wahrheit und Gerechtigkeit herrschen, dann ist der Frieden entscheidend näher gerückt. Dieser Zusammenhang wird viel zu selten gesehen und ausgesprochen. Doch der Prophet Sacharja macht das ganz deutlich.


Überall auf der Welt gibt es Unfrieden, weil es auch überall Ungerechtigkeit gibt. Dagegen kann ich protestieren und auf die Straße gehen. Das kann ich tun. Was ich allerdings tun muss, ist: in meinem Umfeld aktiv werden, dort, wo Gott mich hingestellt hat. Denn "schafft Frieden in euren Toren" ist nicht so etwas wie der wohlmeinende Rat einer Sachverständigengruppe, sondern der Befehl des lebendigen Gottes!




Flensburg online: Anklage gegen deutsche Rüstungshändler / 25. März 2003