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In
Schleswig, welches im Mittelalter im Gegensatz zu Flensburg eine blühende
Handelsstadt und das Zentrum von Knud Laward's (1115 - 1131) Macht war,
entstand eine Gilde der Fernkaufleute. Nach dem Tode von Knud Laward, unter dessen Schutz die Gilde gestanden hatte, nannte man sich Knudsgilde. Die Mitglieder verehrten Knud Laward als Heiligen. Im Laufe der Zeit wurde die Knudsgilde die Gilde der Kaufleute im dänischen Reich. Sie war der deutschen Hanse ähnlich. Als Knud VI. in Dänemark regierte (Regierungsantritt 1182) , entstand die Satzung ("Schrage") der Flensburger Knudsgilde. Man darf nicht übersehen, dass die Knudsgilde nicht unbedingt an eine Stadt gebunden war. Ihre Kaufleute bildeten durch einen gegenseitigen Eid eine feste Einheit. Nach ihrem eigenen Selbstverständnis über Staat und Gesetz stehend. |