Stadtgeschichte – Flensburg quer durch die Jahrhunderte

Knudsgilde


Der Altar der St. Knuds Gilde stand in der Marienkirche.

Nach 1182, dem Regierungsantritt von Knud VI., ist das Kirchspiel St. Marien angelegt worden. Ein viereckiger Marktplatz. Die Straßen münden rechtwinklig in die Ecken des Platzes.

Vermutlich waren es Kaufleute der Knudsgilde aus Schleswig, die hier den neuen Marktort gründeten. Sie spielten in der Folgezeit die ausschlaggende Rolle bei der weiteren Entwicklung.

Siehe auch Info.Seite über Ritter Fleno

In Schleswig, welches im Mittelalter im Gegensatz zu Flensburg eine blühende Handelsstadt und das Zentrum von Knud Laward's (1115 - 1131) Macht war, entstand eine Gilde der Fernkaufleute.
Nach dem Tode von Knud Laward, unter dessen Schutz die Gilde gestanden hatte, nannte man sich Knudsgilde.
Die Mitglieder verehrten Knud Laward als Heiligen.

Im Laufe der Zeit wurde die Knudsgilde die Gilde der Kaufleute im dänischen Reich. Sie war der deutschen Hanse ähnlich.

Als Knud VI. in Dänemark regierte (Regierungsantritt 1182) , entstand die Satzung ("Schrage") der Flensburger Knudsgilde.
Man darf nicht übersehen, dass die Knudsgilde nicht unbedingt an eine Stadt gebunden war. Ihre Kaufleute bildeten durch einen gegenseitigen Eid eine feste Einheit. Nach ihrem eigenen Selbstverständnis über Staat und Gesetz stehend.

  zur Startseite von "Quer durch die Jahrhunderte"
Internet-Katalog Schleswig-Holstein
zur Startseite von "Flensburg online"
eMail an "Flensburg online"