Monika Jankowski

Malerin Zur
Bilderausstellung

"Ich möchte immer wieder zeigen, wieviel Freude
alltägliche Dinge und Gegenstände bereiten, wenn man sie mit den richtigen Augen sieht."

Monika JankowskiMonika Jankowski wurde am 20. September 1948 in Kiel geboren. Nach ihrer Gärtnerlehre arbeitete sie unter anderem im Botanischen Institut, Kiel. Aus gesundheitlichen Gründen aufgrund der Klimaschwankungen in den Tropen- und Kalthäusern mußte sie ihren Beruf beenden. In jenen Jahren fing sie an, die Blüten und Pflanzen in Bleistiftzeichnungen festzuhalten.

Sie arbeitete anschließend als Zeichnerin, später vermessungs-technische Angestellte im Landesvermessungsamt Schleswig-Holstein. 1971 wurde sie ins Katasteramt nach Flensburg versetzt.
Es folgte eine Ausbildung zur Beschäftigungstherapeutin. 1980 schloß sie einen Lehrgang zur Schwesternhelferin ab und arbeitete bis 1992 als Beschäftigungstherapeutin im Sanatorium Dr. Ferdinand Schulze.
1993 mußte sich Monika Jankowski im Franziskus-Hospital einer Krebsoperation unterziehen. "Von da an änderte sich mein Leben. Meine Kraft verließ mich, und ich mußte mich mit Chemotherapien und Bestrahlungen auseinandersetzen. Ich hatte manchmal das Gefühl, nicht mehr richtig das Alltägliche erleben zu können. Deshalb fing ich an, auch die kleinen Dinge im Leben zu lieben und hielt sie mit Stift und Pinsel fest.
Mit Hilfe meines Mannes, der mir in meinen schwersten Stunden liebevoll zur Seite stand, war ich in der Lage, das Alltägliche so schön wie möglich darzustellen. In dieser Zeit lernte ich nette Freunde kennen und lieben, für die nichts zu viel war. Ich möchte ihnen danken; Worte sind eigentlich zu wenig."

Im Mai 1993 lernte Monika Jankowski den Künstler Pauli kennen. Dieser ermunterte sie, weiterzumalen. "Seine Kritik und auch positiver Rat stärkten mich so, daß das Malen mir immer mehr Kraft gab." Frau Jankowski belegte Aquarellkurse bei Helgard und Rudi Hofmann und lernte neue Techniken kennen.

1994 traf sie Frau Sönnichsen-Schlürmann. "Sie machte mir sehr viel Mut. Ihre Wärme und angenehme Atmosphäre gaben mir immer wieder das Gefühl, daß ich kreativ sein mußte. Es gehörte jetzt zu meinem Leben. Ich möchte immer wieder zeigen und darauf hinweisen, wieviel Freude alltägliche Dinge und Gegenstände bereiten, wenn man sie mit den richtigen Augen sieht."