Literatur  

Mit Engel Raabe
am Rhein

Jetzt bist du also da

Alle Zauber sind bei dir

Ein Spiegelei auf dem Toastbrot von Napoleon

Mit Engel Raabe am Rhein

Wofür ich dich liebe

Nur deine Augen

Streit 

 

 

Literatur

"Wir sind viel zu jung. Wir wissen das alles nicht zu schätzen, was wir aneinander haben."
Flensburg online: Poems

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Es war ein so schöner Nachmittag gewesen. Wir waren in der Sommersonne runter zum Rhein geschlendert. Waren in den Schloßpark gegangen. Hatten uns ein ruhiges Plätzchen gesucht und, wie immer damals, wenn wir alleine waren, miteinander geschlafen.

Und wir hatten uns hinterher aufgesetzt. Und nun saßen wir da, die Arme auf die aufgestellten Beine gestützt und stierten gedankenverloren in die Ferne.

Ein frecher Wind spielte mit deinen Haaren.
Ich schaute dich heimlich von der Seite an.
Und dachte wie schön du bist.
Draußen auf dem Rhein tanzten die Sonnenstrahlen über den Wellen. Aus dem Wasser griffen kleine Wassermänner nach den Strahlen und bauten daraus bunte Muster.

"Wir sind zu jung", sagtest du in die Stille.
Hm?
"Wir sind noch viel zu jung. Wir wissen das alles nicht zu schätzen, was wir aneinander haben."

Und dann holten wir uns 2 Flaschen Lambrusco und tranken sie aus. Dann gingen wir in eine Kneipe, setzten uns an die Theke und kippten uns mit Wodka und Limonade die Birne zu.
Und als es 1 war, torkelten wir wirres Zeug lallend runter zum Rhein und lachten uns halb tot, dass wir nicht miteinander schlafen konnten.

"Liebst du mich denn trotzdem?",
fragtest du.
"Oh ja", sagte ich.
"Ich dich auch."

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