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Der Übersetzer Victor im iraktischen Fallujah / 2. Dezember 2007
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Foto: Pfc. Brian D. Jones / US Army (2. Dezember 2007)
Von einem Iraker hatten die US-Soldaten gehört, daß es in Fallujah terroristische Aktivitäten geben würde. Es sind dann Leute wie der Übersetzer Victor, die solche Hinweise verifizieren helfen, indem er die irakischen Einwohner befragt.
Verständnis der arabischen Kultur
Die Funktion von Übersetzern wie Victor für die Sicherung und den Ausbau der tagtäglichen Sicherheit im Irak ist gar nicht zu überschätzen. Sprachbarrieren zwischen den US-Soldaten und der irakischen Bevölkerung können so überwunden werden. Außerdem können solche Übersetzer hilfreiche Hinweise zum Verständnis der arabischen Kultur geben.
Victor? Nein, so heißt er nicht wirklich. Den Namen Victor bekam er von den US-Soldaten, weil niemand seinen eigentlichen Namen richtig aussprechen konnte.
"Victor ist toll," saagt Sgt. Ysac M. Perez, ein Truppführer. "Er ist stets bemüht, uns bei allem zu unterstützen, was getan werden muß."
Bewerbung auf Zeitungsanzeigen
Zu dem Job als Übersetzer kam
Victor, indem er auf eine entsprechende Zeitungsannonce antwortete. Victor kommt aus einer Stadt in einem benachbarten Land im Mittleren Osten.
"Ich habe den Eindruck, daß ich gute Arbeit leiste, und daß ich den Irakern wie auch den Amerikanern helfen kann, weil ich Englisch spreche, und es so für beide Seiten leichter machen kann", sagt Victor. "Ich fühle als einer von den Marines. Sie sind meine Freunde und sie behandeln mich gut. Sie sind nette Menschen, außer sie haben es mit keinen guten Menschen zu tun."
Tag & Nacht: Angst bei den Menschen in Fallujah vor den Islam-Terroristen
Von den Einwohnern in Fallujah hat Victor von den schweren Zeiten erzählt bekommen. Die Menschen konnten nachts vor lauter Angst nicht schlafen und tagsüber trauten sie sich nicht hinaus auf die Straßen. Die Terroristen nahmen ihnen das Geld ab. Es gab weder Strom noch Wasser. Und ihre Kinder gingen nicht mehr zu Schule. Die islamistischen Terroristen töteten willkürlich und ohne Grund — und zwar mit dem Schwert.
"Die Menschen befürchteten, daß es, wenn Koalitionstruppen in der Stadt sind, so wie früher schlimm für sie werden würde. Aber nun sehen sie, daß die Marines hier sind, um ihnen zu helfen und nicht, um sie zu kontrollieren", sagt Victor. "Niemand hätte geglaubt, daß es so gut wie jetzt werden würden."
Abgetrennte Menschenköpfe in der Mülltonne
Victor erinnert sich an ein Gespräch mit einem irakischen Polizisten, der ihm erzählte, daß er Angst hatte, morgens den Müll rauszutragen, weil er abgetrennte Menschenköpfe im Müllcontainer fand.
"Die Marines waren ein Geschenk des Himmels für die Menschen hier", sagt Victor. "Für die Irakis war es schwer, als die Terroristen kamen. Sie kontrollierten die Menschen. Die Menschen durften nicht rauchen, keine Musik hören, durften nicht essen, was sie wollten, und durften keine westliche Kleidung tragen. Sie wurden gezwungen, in die Moscheen zu gehen und zu beten."
"Die Terroristen töteten viele Einwohner. Wenn sie am Morgen aufstanden, lagen viele tot in den Straßen. Und die Menschen wußten nicht, warum die Terroristen das taten."
Die Polizei in Fallujah
Victor glaubt, daß die Fallujah Iraqi Police sich dafür, daß sie noch so neu ist, schon sehr gut entwickelt hat.
"'Wer hätte gedacht, daß Fallujah mal wieder so sein würde?' sagen die Einwohner zu Victor. "Man kann wieder zum Markt gehen und sehen, wie alles wieder gut wurde. Die Irakis sind so glücklich. Die Marines haben ihnen sehr geholfen, wieder ein friedliches Zuhause mit Sicherheit zu haben."
"Die Menschen wissen, daß jetzt alles wieder sicher ist, und daß es so auch bleiben soll", sagt Victor. "Ich glaube, jeder ist jetzt glücklich. Keine einzige Beschwerde."
Internet United States Army
WebSite zur Operation Iraqi Freedom
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