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Flensburg online: Mount Everest in Nepal muß vom Müll gesäubert werden / Januar 2006

 

 

 

Abfall
Müll, Zelte, leere Sauerstoffflaschen und Lebensmittelverpackungen machen eine der interessantesten Landschaften unseres Planeten zur höchstgelegenen Mülldeponie.

 

 

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Umwelt
Der höchste Müllplatz auf diesem Globus

Nepal verordnet Säuberung des Mount Everest.
Höchster Müllplatz der Erde als Umweltbombe

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Die Auswirkungen des menschlichen Entdeckergeistes haben auf dem höchsten Berg unserer Welt deutliche Spuren hinterlassen: Tonnen von Müll, Zelte, leere Sauerstoffflaschen und Lebensmittelverpackungen machen eine der interessantesten Landschaften des Planeten zur höchstgelegenen Mülldeponie. Aber die Regierung von Nepal will reagieren, wie BBC-Online Mitte 2005 berichtete, und all den Abfall ins Tal bringen lassen.

Foto: pixelquelle.de / pk
   Die höchste Müllkippe der Welt auf dem Mount Everest
   Foto: pixelio.de / pk

Schon Sir Edmund Hillary hat zugegeben bei seiner Erstbesteigung Abfall zurückgelassen zu haben. Doch was damals noch ein Einzelfall war, ist heute zu einem echten Problemfall geworden. Umweltaktivisten haben den Sagarmatha (so der lokale Name für den Mt. Everest) National Park im Himalaya auf die Liste der gefährdeten UNESCO Weltkulturerbe-Regionen gesetzt, da sich die globale Erwärmung dort besonders heftig auswirkt.

Unmengen von Müll.
Und jedes Jahr wird es schlimmer

Darüber hinaus sorgen die Mengen von Müll für ein echtes Umweltproblem, das jährlich schlimmer wird. Hunderte Bergsteiger versuchen Jahr für Jahr ihr Glück am Everest und hinterlassen ihre Spuren.

Die nepalesische Regierung hat auf das Umweltproblem reagiert und verlangt für jede Expedition eine Art "Pfandgebühr", die erst dann rückerstattet wird, wenn der Müll wieder zu Tal getragen wird. Hinzu kommen reine Expeditionen zur Reinigung der Berglandschaft. Träger werden dafür bezahlt den Abfall ins Tal zu schaffen. Waren es in den ersten 30 Jahren nur 150 Bergsteiger, die den Everest bezwungen haben, verzeichnete das Fremdenverkehrsamt im Jahr 2001 diese Zahl in einer einzigen Woche. Bisher haben 2.249 Menschen den höchsten Berg bestiegen. Vor wenigen Wochen schafften es 45 Bergsteiger an einem einzigen Tag.

Im Jahr 2005 landete erstmals ein Helikopter auf dem Mount Everest

Die nepalesische Regierung hat für Bergsteiger nun vorgeschlagen, auf Plastik und Glasgefäße zu verzichten und stattdessen Metallcontainer zu verwenden, die im Land selbst recycelt werden sollen. "Es sind aber nicht so sehr die Bergsteiger, die uns Kopfzerbrechen bereiten", so Summit Baral vom Nepalesischen Fremdenverkehrsamt. Auch die normalen Touristengruppen bringen Müll in die entlegenen Regionen. Allein im Vorjahr besuchten rund 379.000 Reisende das Himalaya-Gebiet in Nepal. Erst Anfang des Jahres 2005 landete erstmals ein Helikopter auf dem Dach der Welt. Der lokale Dharmapath Youth Club nannte das Unterfangen ein "Verbrechen gegen Nepal und einen Schlag ins Gesicht gegen die Werte des Bergsteigens".

Geld oder Natur?

Für die Nepalesen stellt sich nun die Frage, dem zahlungskräftigen Publikum aus aller Welt zu widerstehen oder die Bergwelt zur Massentourismus-Destination werden zu lassen. "Der Everest ist immer noch nicht für jeden so einfach zu bezwingen: jedes Jahr lassen zwischen fünf und zehn Bergsteiger ihr Leben am höchste Berg", argumentiert George Martin von EverestNews.com. Dies sei zumindest ein Zeichen dafür, dass Ausdauer erforderlich ist, das Dach der Welt zu bezwingen.

Siehe auch Mülldeponie so groß wie Mitteleuropa im Pazifik


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"Die Kletterer haben den Mount Everest in die höchstgelegene Müllhalde der Welt verwandelt." sagte Edmund Hillary bereits im Jahre 1993

"Das Matterhorn stinkt, das kann sich niemand vorstellen. Es riecht nach der Pisse und dem Kot der vielen Leute, die da rumklettern."
Reinhold Messner am 22.8.1993 im "Express"

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Mount Everest - Todeszone