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A N Z E I G E –

Islam ist nicht gleichbedeutend mit Terrorismus

Islam, Terror und Gewaltherrschaft

September 2004

Islamwissenschaftler Bernhard Lewis:
"Baath-Partei war
Klon der NSDAP"

Raschid Ali, der Führer der Baath-Partei von Saddam Hussein, verbrachte das Ende des Krieges als persönlicher Gast Adolf Hitlers in Berlin.

Buch –
Die 42 Attentate auf Adolf Hitler von Will Berthold

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Eine kleine historische Chronologie der Beziehungen von Nazi-Deutschland zum radikalen Islamismus –

2. April 1941
Pro-deutscher Putsch im Irak unter dem Hitler Bewunderer Sajed Raschid Ali al Keilani und dem faschistischen „Goldenen Quadrat.“
Vorbereitet worden war der Putsch vom in Bagdad residierenden palästinensischen Großmufti Husseini. Nach dem Staatsstreich nimmt er sofort mit Nazi-Deutschland Kontakt auf, um Waffenlieferungen zu fordern. Der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Korvettenkapitän Ernst von Weizsäcker, verspricht dem Irak die Waffen und uneingeschränkte Unterstützung.

„Alles war mit Berlin genau vereinbart, der Zeitpunkt zu dem wir losschlagen, die Hilfe, die wir erhalten, die Pläne, nach denen wir vorgehen sollten.“
Sajed Raschid Ali al Keilani, ehemaliger Ministerpräsident des Irak, 1957 (in: Bretholz, Aufstand der Araber, S.160)

29. April 1941
Der Irak tritt als Verbündeter Deutschlands in den Krieg ein.

9. Mai 1941
Großmufti Husseini ruft zum islamischen „Dschihad“ an der Seite Deutschlands gegen Engländer, Juden und Kommunisten auf.

„Ich erkläre einen Dschihad, meine moslemischen Brüder! Tötet die Juden! Tötet sie alle!“
Muhammad Said ibn Amin al Husseini, Großmufti von Jerusalem (in: Oriente Moderno, S.552f)

21. Mai 1941
Der Imam des Oman erklärt den „Dschihad“ auf Seiten Husseinis in Bagdad.

30. Mai 1941
Die pro-deutsche faschistische Regierung im Irak wird durch die Briten abgesetzt.
Großmufti Husseini flieht von Bagdad über den Iran, die Türkei und Albanien nach Italien (später bis nach Berlin). Auch der deutsche Agent Grobba kann entkommen.

10. Juni 1941
Deutscher Bombenangriff auf Haifa.

11. Juni 1941
Entwurf der „Führerweisung 32“ zur deutschen Besetzung des Nahen Ostens und Nordwestafrikas nach einem Sieg über die Sowjetunion.
Adolf Hitler im Jahre 1941: „Mit geringen Kräften können wir Persien und den Irak befreien. Die Inder werden unsere Divisionen begeistert begrüßen.“ (zitiert nach Speer, Erinnerungen, S.252)

12. Juni 1941
Deutscher Bombenangriff auf Tel Aviv.

Juni 1941
Die deutschen Agenten Leutnant Dietrich Winckel und „Rassmuss“ werden nach Kabul in Afghanistan entsandt um mit dem indisch nationalistischen „Vorwärts Block“ und dem „Fakir von Ipi“ Kontakt aufzunehmen.

18. Juli 1941
Die beiden deutschen Agenten Oberleutnant Manfred Oberdorffer und Gefreiter Friedrich Brandt versuchen – getarnt als „Lepra Studiengruppe“ – mit einer Waffenlieferung über Moskau, Baku, Mesched und Kabul das Hauptquartier des islamistischen „Fakirs von Ipi“ in Gorvecht, in der afghanisch-indischen Grenzregion zu erreichen, werden jedoch von afghanischen Truppen aufgehalten.
Koordiniert wird die Aktion in Berlin von Major Marwede, dem Verbindungsoffizier bei Großmufti Husseini.

25. August 1941
Britische und sowjetische Truppen vereiteln einen deutschen Versuch, Einfluss auf den Iran unter seinem pro-deutschen Schah Mirsa Resa Pachlevi zu bekommen und beschlagnahmen 11.000 Tonnen von der Deutschen Abwehr ins Land geschmuggelte Waffen.
Rund 4.000 deutsche Agenten waren bis Sommer 1941 in den Iran eingeschleust worden. Unterstützt in ihrem Treiben wurden sie von einigen deutschfreundlichen Gruppierungen wie zum Beispiel der aserbaidschanischen Separatisten-Partei „Milli Mudafai.“

September 1941
Der deutsche Botschafter in Afghanistan, Leutnant Hentig, wird beauftragt, erneut Verbindung zu dem „Fakir von Ipi“ herzustellen. Dem Fakir und seinem Militärchef Ibrahim Sliman Khan werden 100.000 RM pro Monat versprochen, sollte er die Region Wasiristan in Brand setzen, und das Doppelte, wenn er den „Dschihad“ am Leben erhielt.

21. September 1941
Einrichtung des „Islamischen Zentralinstituts“ in Berlin durch den ägyptischen Journalisten Kamal al Din Galal. Das Institut wird im Januar 1942 von Großmufti Husseini übernommen.

28. November 1941
Besuch des Großmuftis Husseini bei Adolf Hitler in Berlin. Hitler verspricht dem Palästinensischen Großmufti von Jerusalem einen Aufruf zum „Dschihad“, sobald deutsche Truppen den Kaukasus erobert haben.

Dezember 1941
Muhammad Said ibn Amin al Husseini, Palästinensischer Großmufti von Jerusalem, wird von Reichsführer-SS Himmler (NSDAP) zum SS-Gruppenführer ernannt. Husseinis Mitkämpfer Fausi al Kutub wird zu einem ausgiebigen Terroristen-Training der SS in die besetzten Niederlande geschickt.

11. Dez. 1941
Nazi-Deutschland erklärt den USA den Krieg.

22. Dezember 1941
Der ehemalige irakische Regierungschef Keilani wird vom Reichsaußenminister Ribbentrop in Berlin empfangen.

– Quelle: www.fdj.de–

 

 

ER Koran und andere islamische Schriften äußern tiefe Abneigung gegen Gewaltherrschaft und Diktatur. Das sagt der Islamwissenschaftler Bernhard Lewis. Und: Wenn man sich die Hauptströmungen des Islams ansieht, ist der Terror sogar ausdrücklich verboten – und das gilt auch für den Selbstmord.

Diese interessanten Ausführungen machte Bernhard Lewis, der amerikanische Doyen der Islamwissenschaften, im März 2004 in einem Interview in DIE ZEIT.

Selbstmordattentate
sind für den Islam völlig unvorstellbar

Islam ist nicht gleichbedeutend mit Terrorismus. "Das ist eine völlig falsche Vorstellung. Selbstmordattentate sind für den Islam völlig unvorstellbar. Selbstmord ist die schlimmste Todsünde. Wer sich umbringt, wird dadurch bestraft, dass er bis in alle Ewigkeit den Moment seines Selbstmordes immer wieder erleben muss. Wenn die Attentäter wüssten, was sie erwartet, würden sie es nicht tun."

Tiefe Abneigung gegen Gewaltherrschaft

   "Der Koran und andere islamische Schriften äußern tiefe Abneigung gegen Gewaltherrschaft und Diktatur", sagt Bernhard Lewis. Die Diktatur der Baath-Partei von Saddam Hussein sei "ein Export aus Europa".
Der ehemalige Princeton-Professor sieht eine Verbindung zwischen dem deutschen Faschismus und der Diktatur im Irak: "Die Baath-Partei war der Klon der NSDAP. Ihr Führer, Raschid Ali, verbrachte das Ende des Krieges als persönlicher Gast Adolf Hitlers in Berlin."

Quelle: DIE ZEIT, Nr. 13, 18. März 2004
 

„Die Araber sind die natürlichen Freunde Deutschlands, da sie die gleichen Feinde wie Deutschland, nämlich die Engländer, die Juden und die Kommunisten, haben. Sie sind daher auch bereit, von ganzem Herzen mit Deutschland zusammenzuarbeiten, und stehen zur Teilnahme am Kriege zur Verfügung.“
Muhammad Said ibn Amin al Husseini, Palästinensischer Großmufti von Jerusalem,
28. Nov. 1941 (in: Schmidt, Der Großmufti von Jerusalem beim Führer)

 

„Die arabische Freiheitsbewegung ist im Mittleren Osten unser natürlicher Bundesgenosse gegen England. (…) Ich habe mich daher entschlossen, die Entwicklung durch Unterstützung des Irak vorwärtszutreiben.“
Adolf Hitler, 23. Mai 1941
(in: Hillgruber/Hümmelchen, Chronik des Zweiten Weltkrieges, S.75)

„Die nationalsozialistische Bewegung Großdeutschlands hat seit ihrer Entstehung den Kampf gegen das Weltjudentum auf ihre Fahne geschrieben. Sie hat deshalb schon immer mit besonderer Sympathie den Kampf der freiheitsliebenden Araber, vor allem in Palästina, gegen die jüdischen Eindringlinge verfolgt.“
Heinrich Himmler
Reichsführer-SS
2. November 1943
(in: United Nations, The Arab Higher Committee)


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