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| Der Tag vor der Nacht vom 30. auf den 31. August 1997 | In der Nacht
vom 30. auf den 31. August 1997 starb die englische Prinzessin Diana bei einem
mysteriösen Autounfall in einem Tunnel der Pariser Stadtautobahn. Was kaum jemand weiß: Lady Di war am Tag vorher in Flensburg. |
| Wirklich nur eine Einkaufstour? | Zeugen haben
die Prinzessin in der Fussgängerzone gesehen. Sie soll bei Kloppenburg
einige kosmetische Alltagsartikel eingekauft haben. Anschliessend bummelte sie
durch die Holmpassage. Zeuge: "Sie kaufte bei Kloppenburg einige kosmetische Alltagsartikel. Anschliessend bummelte sie durch die Holmpassage". |
| Was machte Lady Di in Flensburg? | Selbstredend, dass die englische Prinzessin natürlich nicht
zum Einkaufen nach Flensburg gekommen war denn wer tut das schon? Der Kauf einiger kosmetischer Alltagsartikel und das Bummeln durch die Holmpassage kann also nur der Ablenkung von wesentlich wichtigeren Dingen gedient haben. Auch der Zeuge ist sich sicher: "Ich bin sicher, dass der Kauf einiger kosmetischer Alltagsartikel und das Bummeln durch die Holmpassage nur der Ablenkung von wesentlich wichtigeren Dingen gedient haben. Denn wer kommt schon zum Einkaufen nach Flensburg?" Aha! Das haben wir uns schon gedacht. |
| Und plötzlich der Lapsus liqua äh linguae von Stadtpräsident Rautenberg | Gut. Das war
es dann wohl. Aus und vorbei. Es würde nie ans Licht kommen, was Lady
Diana einen Tag vor ihrem mysteriösen Tod in Flensburg machte. Schade.
Aber die Mauer des Schweigens war einfach zu erdrückend. Wir mussten mit
unseren Recherchen aufgeben. Uns? Erst als wir wieder zu Hause waren und über den Tag nachdachten, fiel uns dieser verbale Lapsus linguae des Stadtpräsidenten auf. Uns? Diese drei Buchstaben brannten sich in unser Hirn ein. Entzündeten dort ein Feuer an neuen Fragen, aus denen sich eine fordernd herauskristallisierte: Wen meint der Mann mit u n s ? Wir stiegen wieder in die U-Bahn, fuhren zum Rathausplatz. Im Rathaus brannte ein einsames Licht. Aha, der Stadtpräsident war noch in seinem Büro. Aber was machte er dort? Immerhin war es schon viertel nach eins in der Nacht. Arbeitete er Akten auf? Plante er die Zukunft Flensburgs als Zentrum des westeuropäioschen Golf-Sports? Oder und das war irgendwie unsere Vermutung sass er dort und wartete auf uns? Wir gingen aufs Rathaus zu. Scheiss-Springbrunnen! Was müssen die denn auch noch nachts die Bürger nass spritzen! Wir stiegen die endlos lange Treppe zum einsam erleuchteten Büro hinauf. Als wir keuchend vor der Bürotür standen, hörten wir von innen ein "Kommen Sie herein. Ich habe gewusst, dass Sie nochmal kommen würden". |
| Versäumen Sie nicht die Folge 2 unserer Serie "Diana in Flensburg" |
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