Artikel von Dr. Walter Hoppe

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Titelbild der Broschüre mit den Aufsätzen von Dr. Walter Hoppe aus dem Verlag Kurt Nane Jürgensen

 

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Biopsychische und biophysische Krebsentstehung im Lichte der Orgonomie

von Dr. W. Hoppe, Psychiater, Tel-Aviv (Israel)

Vor 20 Jahren sagte Einstein, dass trotz aller Erfolge eine Ungewissheit in den grundlegenden naturwissenschaftlichen Begriffen bestände. Dieser Zweifel ist heute bei den Naturwissenschaftlern Allgemeingut.

Hinsichtlich der Krebsforschung gab Prof. Gerhard Domagk auf dem Salzburger Krebskongress im Jahre 1961 die Erklärung ab, dass es doch etwas Grundsätzliches sein müsste, was verkehrt gemacht würde. Wenn man in der Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen kommen wollte, so dürfte man ketzerische Gedanken haben, ja man dürfte es nicht nur, sondern müsste es sogar. Nur sachliche Kritik, gleich welcher Methode, könnte dem Fortschritt dienen.

Ein solcher Ketzer war Wilhelm Reich, als er das Krebsproblem unter völlig neuen Gesichtspunkten anpackte und der Krebsforschung neue Wege wies. Es war ungewöhnlich, dass einer der hervorragendsten Schüler von Freud, Arzt und Psychoanalytiker, solche herausfordernde ketzerische Auffassungen der Öffentlichkeit bekannt gab.

Reich hatte ursprünglich nicht die Absicht gehabt, sich mit dem Krebsproblem zu befassen. Er stiess im Verlauf seiner Forschungen ganz unvermutet auf diese Problematik, da die Krebserkrankung wesentliche Zusammenhänge zu den Lebens- und Todesproblemen aufzudecken vermag. Er bezeichnete die Krebserkrankung eine Krebsbiopathie. Einer Biopathie liegt eine bioenergetische Störung des plasmatischen Systems zugrunde. Eine solche Störung kann zu der Krebserkrankung führen, aber auch zu einer Reihe anderer Erkrankungen wie angina pectoris, cardiovasculäre Störungen, Magen- und Duodenalulcus, Epilepsie, Psychosen u.a.

Der Krebstumor ist ein Spätsympton eines schwerwiegenden allgemeinen Krankheitsprozesses, der jahrelang der eigentlichen Tumorbildung vorausgeht.

Ich möchte nunmehr versuchen, die biopsychische und biophysische Entwicklung des Krebsprozesses im Lichte der Orgonomie darzustellen. Die Orgonomie ist eine umfassende Naturwissenschaft, die auf der Entdeckung der Orgon-Energie durch Wilhelm Reich beruht. Sie ist die biologische Energie und wurde in der Atmosphäre entdeckt.

Es zeigte sich, dass die Sexualenergie und die biologische Energie funktionell identisch sind, die den physikalischen Gesetzen der Orgon-Energie unterliegen. Jede Störung der Sexualenergie führt zu einer sexuellen Stauung im Organismus. Jede psychische Störung hat einen Kern gestauter Sexualenergie. Neurotische Konflikte sind psychischer Natur. Sexuelle Erregung ist bereits somatischer Natur. Erfährt die sexuelle Erregung eine Frustration, so wird die sexuelle Entladung im Orgasmus nur ungenügend sein oder überhaupt nicht stattfinden. Der Orgasmus ist aber nicht eine blosse Laune der Natur, sondern hat lebenswichtige Funktionen zu erfüllen. Ein chronisch unvollkommener oder gänzlich fehlender Orgasmus kann zu schweren funktionellen Störungen ganzer Organsysteme führen, den Biopathien.

Wie kommt eine chronisch mangelnde Abfuhr einer sexuellen Erregung im Orgasmus zustande? Der psychische Konflikt wirkt sich als ein Konflikt aus zwischen dem libidinösen Bedürfnis einerseits und der Bedrohung durch die Aussenwelt andererseits. Bei chronischem Anhalten dieses Konfliktes erwirbt die betreffende Person eine starre Haltung. Es entsteht die Entwicklung des Charakterpanzers, der sowohl die Forderungen der Aussenwelt wie auch die inneren Bedürfnisse zur Abwehr bringt. Die inneren Bedürfnisse haben sich im psychischen Konflikt in Angst- und Unlustgefühle umgewandelt. Der Panzer setzt die Empfindlichkeit gegenüber der Angst und dem Unlustempfinden herab. Er hat demnach die Funktion der Angst- und Unlustabwehr. Aber dieser Schutzmechanismus geht auf Kosten innerer Beweglichkeit. Der Charakterpanzer verbraucht demnach biologische Energie. Die vegetative Strömung wird damit gehemmt.

Jede Hemmung der psychischen Beweglichkeit und der vegetativen Strömung manifestiert sich auch in einem Muskelpanzer. Dies wird dadurch erkennbar, dass nicht nur emotional ein Charakterpanzer entwickelt wird, sondern dass der Muskeltonus ebenfalls eine erhöhte Rigidität aufweist, dass die Muskulatur chronisch kontrahiert wird und der Charakterpanzer sich in einem Muskelpanzer verankert. Beides, der Charakterpanzer und der Muskelpanzer sind funktionell identisch. Sie schliessen biologische Energie ein und dienen gemeinsam der Abwehr von Emotionen.

In der biopsychiatrischen Therapie erfährt der Prozess eine Umkehrung. Die Panzerungen werden aufgelockert, Bioenergien werden freigelegt und gehemmte vegetative Strömungen setzen erneut ein. Die durch die Panzerungen abgewehrten Emotionen erfahren ebenfalls eine Abfuhr, die im Erfolgsfalle die ursprünglichen Sexualstauungen wieder beseitigen.

Jedem Krebsspezialisten ist bekannt, welchen hohen Anteil bei den Krebserkrankungen der Frauen ihren Geschlechtsorganen zuzuschreiben ist. Chronische Muskelkontraktionen resultieren in einer Herabsetzung biosexueller Erregung. Dies entspricht bei weiblichen Patienten einem Block biosexueller Erregung in den Genitalien mit spastischen Kontraktionen der Pelvismuskulatur, wie man es regelmässig bei frigiden Frauen findet. Solche Spasmen bedingen Menstruationsstörungen und Schmerzen. Die Funktion eines solchen Uterusspasmus ist, die vaginalen Gefühle herabzusetzen. Diesem Abwehrmechanismus entsprechen die Verkrampfungen der vaginalen und analen Ringmuskulatur sowie der Adduktorenmuskulatur, die der Anatom Tandler charakteristischerweise als Anstandsmuskeln bezeichnet hatte.

Spasmen, die Hemmungen bioenergetischer Strömungen voraussetzen, sieht man besonders häufig, wo wir Ringmuskulatur finden, wie in der Kehle, am Ein- und Ausgang des Mages, am Anus usw. Die Lokalisation eines Krebstumors wird bestimmt durch die biologische Inaktivität in der unmittelbaren Umgebung. Die bringt auch das Problem der Metastasen auf, die nicht notwendigerweise durch den Blutstrom befördert werden müssen. Sie können auch direkt an denjenigen Stellen des Organismus entstehen, wo die biologische Schwäche der Gewebe in der unmittelbaren Nachbarschaft vorhanden ist.

Reich bezeichnete den Krebsvorgang als einen biopathischen Schrumpfungsprozess. Die biopathische Schrumpfung im Krebs ist das Resultat einer chronischen Kontraktion des autonomen Apparates, einer Sympatikotonie. Sie erfasst die Gewebe der Organe, das Blut- und Drüsensystem und auch die Charakterstruktur. Im Blutsystem ist charakteristisch die Schrumpfung der Erythrocyten, die bis zur Poikolycytose führen können. Die Reichschen Blutteste, die Schrumpfung zeigen, dienen daher der Krebsdiagnose in ihrem Anfang wie in ihrem Fortschreiten, wobei die Zerfallszeit lebender Erythrocyten in physiologischer Kochsalzlösung unter dem Mikroskop ein wesentliches Merkmal ist. Biologisch kräftige Erythrocyten vermögen ihre Form 20 Minuten und länger zu halten, während beispielsweise eine Zerfallszeit von 1 - 3 Minuten eine hochgradige biologische Schwäche anzeigt [im Original: anzeigen]. T-Zacken bedeuten immer fortgeschrittenen Schrumpfungsprozess. Jedem Krebsspezialisten ist Anaemie eine der Charakteristiken der an Krebs erkrankten Patienten.

Biopathische Schrumpfung beginnt mit einem Überwiegen der Kontraktion und der Hemmung der Expansion im plasmatischen System. Besonders wird dies deutlich bei den Atmungsstörungen, wobei die Pulsation, d.h. die alternierende Expansion bei der Ausatmung und die Kontraktion bei der Einatmung eingeschränkt ist. Überdies ist die Ausatmung erheblich geringer als die Einatmung. Viele Patienten zeigen mit ihrer herausstehenden Brust eine charakteristische "Inspirationshaltung", das ist eine Haltung, bei der die Einatmung gegenüber der Ausatmung bei weitem überwiegt. Die schlechte äußere Atmung führt zu einer Störung der inneren Atmung in den Geweben.

Reich konnte bei allen Krebskranken eine schwere Form von Fallangst feststellen, deren Beginn viele Jahre zurück lag. An sich kommt die Fallangst auch als psychisches Symptom in Charakterneurosen vor und mag dann relativ harmlos sein. Auch Charakter- und Muskelpanzerungen mit gestörter Atmung kann man bei neurotischen Patienten wie bei allen Biopathien finden. Doch bedeutet dies noch keine eigentliche Schrumpfungsbiopathie, solange das plasmatische System nicht zu schrumpfen beginnt, was von der jeweiligen Tiefe der Schrumpfung abhängt. Die Beobachtung einer schweren Fallangst bei einem zwei Wochen alten Kind, die nur bioenergetisch zu erklären und auf eine bioenergetische Kontaktarmut der Mutter zum Kind zurückzuführen war, liess die Schlussfolgerung zu, dass die Fallangst im Kleinkind bereits der Ausgangspunkt einer Schrumpfungsbiopathie sein mag, die die Krebsentstehung in Gang setzt.

Der Schlüssel für das Verständnis der Entstehung der Krebszelle sind die Bionenexperimente von Reich, die seiner Krebsforschung jahrelang vorangingen, die direkt in das Krebsproblem hineinführten. Die "Bione", die er entdeckte, sind Energiebläschen, die bei Quellung oder hohen Temperaturen mit nachfolgender Quellung aus organischem oder anorganischem Material beispielsweise aus Gras, Moos, Erde, Kohle, Eisen oder Ozeansand entstanden. Diese haben alle etwas gemeinsames: Sie können unter dem Mikroskop bei 2000 - 5000facher Vergrößerung gesehen werden. Sie ziehen sich zusammen und dehnen sich aus, d.h. sie zeigen biologische Pulsation. Sie reagieren auf biologische Färbung positiv. Sie dürfen nicht, wie das oft geschehen ist, mit der Brownschen Bewegung verwechselt werden. Reich kam zu dem Schluss, dass alle Materie unter dem Einfluss hoher Temperaturen und darauffolgender Quellung in Form von pulsierenden Energiebläschen, den Bionen, zerfällt. Die Bione sind Übergangsformen von toter zu lebender Materie. Durch die Bionenexperimente wird nicht Leben erzeugt, sondern ein Vorgang erschlossen, durch den sich Protozoen, aber auch Krebszellen entwickeln können. Die Bione sind nicht fertige Lebewesen, sondern Träger biologischer Energie. Die Bionenexperimente haben gezeigt, dass die Bione sich gegenseitig anziehen, Haufen bilden können, um die sich eine Membran bildet, aus denen schliesslich sich ein Einzeller, das Protozoon, entwickelt. Dies ist auch bei den Krebszellen der Fall, die sich aus zerfalllenden menschlichen und tierischen Geweben organisieren, wie die Protozoen aus Gras oder Moos. Die Krebszelle ist demnäch ein Protozoon.

Die erste Entwicklung eines Krebstumors ist immer der bläschenförmige Zerfall, wie er bei den Bionenexperimenten geschildert wurde. Der bläschenförmige Zerfall wird hervorgerufen durch die biopathische Schrumpfung, wodurch das plasmatische Gewebe erhebich geschwächt wird. Bei dem Zerfallsprozess entstehen zwei Arten von Gebilden. Einmal die sogenanten PA Bione, womit Reich die gesunden Bione bezeichnete, und zweitens die T Bazillen (T gleich Tod), die durch Degeneration und fauligen Zerfall aus lebenden und nichtlebenden Eiweisstoffen entstehen. Sie sind unter dem Mikroskop wegen ihrer Kleinheit nur bei 3000 bis 5000facher Vergrösserung zu erkennen. Diese Vergrösserungen verundeutlichen zwar die Schärfe der Zeichnungen unter dem Mikroskop, machen aber die Beweglichkeit umso deutlicher. Ich selbst habe unter einem Z Reichertmikroskop in Amerika Zigzagbewegungen der T Bazillen deutlich beobachten können. Ein Elektronenmikroskop ist für diese Zwecke ungeeignet da mit ihm ja nur totes Material untersucht werden kann. Diese T Bazillen sind in jedem Krebs-Tumor ebenso wie im Blut eines krebskranken Patienten vorhanden. Die T Bazillen sind keine Infektion von aussen; sondern wir lernen damit den ungewöhnlichen Begriff der Autoinfektion kennen. Die PA Bione liegen mit den T Bazillen in einem gegenseitigen Kampf, wobei die PA Bione die Tendenz haben, die T Bazillen zu lähmen oder zu töten. Die Krebszelle durchläuft verschiedene Stadien bis zu dem beweglichen amoeboiden Protozoon. Die Entwicklung zum fliessenden amoebenboiden Protozoon kann zwar unter dem Mikroskop verfolgt werden, und auch bei Mäusen kann diese Entwicklung beobachtet werden; dagegen kann sie bei Menschen nicht erreicht werden, da vorher der Tod eintritt.

Die Entstehung des Krebstumors durch den Teilungsprozess ist im Lichte der Orgonomie nicht nur eine mechanische Kern-Plasmaverschiebung, sondern zuzüglich bioenergetisch zu verstehen. Ein Grundgesetz der Orgonenergie besagt, dass das Energie schwache System von dem Energie starken System angezogen wird. Orgon hat daher ein umgekehrtes Potential. Der Kern der Zelle bildet nach orgonomischer Aufassung das energetisch stärkere System, während dem Plasma ständig Nahrung und Atmung zugeführt wird. Im biologisch geschwächten Zellsystem verschieben sich die Energieverhältnisse rapide zugunsten des Kerns. Während das Plasma bereits zu ersticken droht, kämpft der Kern immer noch. Dies führt zu einem Überschuss an Energie im Kern, der konvulsiv zur Entladung und Zellteilung kommt. Es handelt sich hierbei um einen Viertakt: der mechanischen Spannung, energetischen Ladung, energetischen Entladung und mechanischen Entspannung. Denselben Viertakt haben wir beim sexuellen Orgasmus kennen gelernt, so dass die Vorgänge des Orgasmus und der Zellteilung funktionell identisch sind. Der Viertakt beherrscht den Gesamtorganismus ebenso wie einzelne Organe: Herz, Darm, Harnblase, Atmung funktionieren auf Grund ein und desselben Gesetzes. Die Orgasmusformel wird damit zur Lebensformel und der Sexualitätsprozess der schöpferische Prozess im Lebendigen.

Die Entstehung des Blutkrebses der Leukämie bedarf noch genauerer Forschung. Nach orgonomischer Auffassung ist die Leukämie nicht eine Erkrankung des weissen, sondern des roten Blutsystems. Die Leukocytose hat hierbei die Funktion der Abwehr der Erkrankung im roten Blutsystem. Die Erythrocyten erweisen sich als bioenergetisch überladen. Sie einen stark leuchtenden Rand und sind im Zentrum vielfach rötlich. Beim Autoklavieren werden die Erythrocyten stark geschwächt, was mit der gleichzeitigen bioenergetischen Überladung in einem Widerspruch zu stehen scheint. Doch mag sich dieser Widerspruch auflösen, wenn man an das hohe Fieber bei einer Sepsis oder schweren Infektion denkt.

In diesem Zusammenhang mag es von Interesse sein, dass die Hiroshimabombe zahlreiche Leukämien zur Folge hatte. Bei dem sogenannten Oranurexperiment, des Zusammenstosses von kleinsten Radiummengen mit hochkonzentrierter Orgon-Energie wird die Orgon-Energie der Atmosphäre übererregt und läuft Amok. Das Radium der Atombombe ruft offenbar in der Atmosphäre die entsprechenden Wirkungen hervor. Diese Übererregung teilt sich wie beim Oranurexperiment den lebenden Organismen mit und bringt das rote Blutsystem zum Überladen von Bioenergie bei gleichzeitiger Schwächung. Das Enstehen von Leukämien infolge starker Radioaktivität wird damit verständlich.

Bei der Prophylaxe der Krebserkrankungen wird wahrscheinlich dem Orgon-Akkumulator, der den Organismus mit neuer biologischer Energie auflädt, erhöhte Bedeutung zukommen. Biopsychiatrische Orgontherapie kann im Gegensatz zum Orgon-Akkumulator nur wenigen zugute kommen und daher für eine Massenprophylaxe keine Rolle spielen.

Wir werden aber das Problem zu lösen haben, Wege zu finden, um eine bioplasmatische Schrumpfungsbiopathie schon im Enstehen, d.h. schon im ersten Lebensjahr zu verhindern. Wir werden das Problem zu lösen haben, die Kinder der Zukunft vor Störungen der biologischen Pulsation zu bewahren. Dies führt jedoch zu einem Thema, das einer besonderen Behandlung bedarf.

Zusammenfassung

Im Lichte der Orgonomie, einer von Wilhelm Reich auf Grund der entdeckten biologischen und kosmischen Energie entwickelten Wissenschaft, ist die Krebsentstehung eine Allgemeinerkrankung, der Krebstumor ihr Spätsymptom. Reich nannte den Prozess eine Krebsbiopathie. Biopathien sind Störungen im plasmatischen System. Die Krebsbiopathie ist ein Schrumpfungsvorgang, der wahrscheinlich schon im ersten Lebensjahr einsetzt.

Die biopsychische und biophysische Krebsentstehung beruht auf einer Störung sexueller Pulsation. Psychische Konflikte führen zu einem Charakter- und Muskelpanzer, schlechte äussere Atmung zu schlechter innerer Atmung, die einen biopathischen Schrumpfungsprozess einleiten. Charakteristisch ist die Schrumpfung im Blutsystem, die durch die Reichschen Blutteste diagnostiziert werden kann.

Der Schlüssel für das Verständnis der Krebszellenentstehung sind Reichs Bionenexperimente, die jahrelang seiner Krebsforschung vorausgingen. Bione sind kleinste Energiebläschen, die aus zerfallendem organischen und anorganischen Material im Quellungsprozess und unter hohen Temperaturen mit nachfolgender Quellung entstehen. Die Krebszellenentstehung ist funktionell identisch mit der Organisierung von Protozoons zerfallendem Gras oder Moos, die mehrere Stadien durchlaufen.

Die Zellteilung im Tumor ist kein rein mechanischer Vorgang der Kernplasmaverschiebung, sondern auch ein energetischer, der im Viertakt mechanischer Spannung, bioenergetischer Ladung un Entladung, sowie mechanischer Entspannung, funktionell mit dem Viertakt im sexuellen Orgasmus identisch ist.

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Orgonomie bei

Walter Hoppe, Dr. med. und Facharzt für Psychiatrie, wurde am 20. August 1900 in Allenberg (in der Nähe von Königsberg) geboren. Nach dem Gymnasium Medizin-Studium in Würzburg und Berin. Nach Abschluß des Studiums psychiatrische Arbeit bei Prof. Bonnhöffer in Berlin an der Psychiatrischen Universität Klinik.

Von einer Ferienreise 1932 nach Israel kehrte er nicht mehr nach Deutschland zurück. In Israel erster Kontakt mit dem Werk von Wilhelm Reich. Bei seinen USA-Reisen in den Jahren 1948, 1950 und 1953 verbrachte Dr. Hoppe mehrere Monate bei Reich auf Orgonon; Teilnahme an der ersten Internationalen Orgonomischen Konferenz, etlichen Experimenten, Seminaren und wissenschaftlichen Demonstrationen; ebenfalls psychiatrische Orgontherapie.

Das 1949 in Israel von Dr. Walter Hoppe gegründete "Orgone Institute Research" Laboratorium schloß er nach Reichs Tod auf dessen Wunsch.

Von 1949 bis 1953 gab er die "Internationale Zeitschrift für Orgonomie" (offizielles Organ von The Wilhelm Reich Foundation") heraus.

Dr. Walter Hoppe war aktives Mitglied der Wilhelm Reich Foundation und Co-Direktor des Orgone Institutes. Er war Miglied des American College of Orgnomy.

Im Jahre 1974 zog Dr. Hoppe nach München, lebte und arbeitete dort als Orgontherapeut.
Dr. Walter Hoppe starb im Jahre 1981.

Den hier vorliegenden Vortrag hielt Dr. Walter Hoppe in Rom auf dem Internationalen Seminar für Krebs-Prophylaxe und -verhütung.

Im Verlag Kurt Nane Jürgensen (Winsener Straße 50, 21 Hamburg 90) erschien seinerzeit mit freundlicher Erlaubnis von Dr. Hoppe eine Broschüre mit dem Aufsatz "Biopsychische und biophysische Krebsentstehung im Lichte der Orgonomie" und "Die Behandlung eines malignen Melanoms mit Orgonenergie".