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Rheinische Post 20. April 2006

Auswärtiger Ausschuss rügt: Deutsche Diplomaten sind
oft zu schlecht vorbereitet

Der Auswärtige Ausschuss des Bundestages hat einen massiven Geldmangel im Etat des Auswärtigen Amtes (AA) beklagt und vor einer Schwächung der deutschen Diplomatie gewarnt.

Deutsche Botschafter hätten viel zuwenig Zeit zur Einarbeitung. Oft reiche sie nicht einmal zum Lernen der nötigen Fremdsprachen als "Mindestvoraussetzung", berichtete die "Rheinische Post" am 19. April 2006 unter Berufung auf das Protokoll der jüngsten Ausschusssitzung. Jeder deutsche Botschafter müsse sich in der Sprache des Gastlandes verständigen und auch in den dortigen Medien auftreten können, forderte der Ausschuss.

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Wegen fehlender Personalreserven hätten selbst führende deutsche Diplomaten "wesentlich weniger Einarbeitungszeiten" als etwa die Militärattachés aus dem Verteidigungsministerium. Man habe "mit Sorge festgestellt, dass das Auswärtige Amt aufgrund seiner immer unzureichenderen Mittelausstattung nicht mehr in der Lage sein könnte, seine wesentlichen Aufgaben zu erfüllen", warnten die Außenpolitiker.

Der Ausschussvorsitzende Ruprecht Polenz (CDU) bestätigte der Zeitung, das Gremium habe diesen Beschluss "einmütig" gefasst. Polenz verwies auf die deutlich bessere Vorbereitung etwa der französischen oder britischen Diplomaten.

Internet: Rheinische Post



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