Pressespiegel bei "Flensburg online"

Kieler Nachrichten
20. Mai 2004

Der Fall Filbinger

Es hat den schalen Beigeschmack einer lauen Ausrede, wenn der baden-württembergische CDU-Fraktionschef sich darauf beruft, es sei bei der Südwest-CDU üblich, den amtierenden Landesvater sowie die früheren Ministerpräsidenten in die Bundesversammlung zu schicken und die Kritik an Filbinger als "alte Masche" abtut.

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   Dass Filbinger wegen seiner Mitwirkung an vier Todesurteilen als NS-Marinerichter vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten musste, hat er offenbar bis heute nicht verwunden. Sonst wäre er nicht so erpicht darauf, öffentliche Auftritte für die CDU zu absolvieren - die ihn damit praktisch immer aufs Neue ein bisschen rehabilitiert. Doch so lange die Partei glaubt, sie müsse zu dem bekennenden Erz-Konservativen stehen, um den politischen Altenteiler als Integrationsfigur für den rechten Rand zu nutzen, darf sich niemand über Kritik wundern.

Internet: Kieler Nachrichten

Siehe vielleicht auch unsere InfoSeite über Zwangsarbeitslager in Flensburg während der Nazi-Diktatur.



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