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Hans-Dietrich Genscher in Der Tagesspiegel 10. Mai 2004

Genscher stellt sich
hinter Amerika

Berlin (ots) - Der ehemalige deutsche Außenminister stellt sich in einem Namensbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel" trotz der Foltervorwürfe hinter die USA.

"Das Amerika, das uns Deutschen nach der Hitler-Diktatur die Freiheit brachte, ist auch das Amerika von heute", schreibt Genscher. Die Reflexe der Empörung in den USA zeigen Genscher zufolge das Amerika, "das im Laufe seiner Geschichte zum Hoffnungsträger für die Freiheitssehnsucht der Menschheit wurde".

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Genscher erinnert sich in dem Beitrag an den 7. Mai 1945, als er als junger Soldat die Elbe von Ost nach West überschritt, um sich in amerikanische Gefangenschaft zu begeben. "Meine Entscheidung für die amerikanische Gefangenschaft war eine der wichtigsten und richtigsten in meinem Leben und eine der leichtesten auch", schreibt Genscher. Er habe die Richtigkeit dieser Entscheidung seitdem immer wieder bestätigt gefunden.

Genscher spricht sich für eine "rückhaltlose Aufklärung" der Foltervorwürfe aus und eine angemessene Bestrafung der Verantwortlichen auf amerikanischer Seite. Er warnt die Europäer aber vor Selbstgefälligkeit. So schreibt Genscher, "die selbstgefällige Feststellung ,Wir waren von Anfang an dagegen' führt nicht weiter."

Mit Blick auf die Distanzierung der Union vom früheren Irakkurs meint Genscher, dass auch "der Versuch anderer, das zunächst für den Krieg gezeigte Verständnis vergessen zu machen", nicht weiterführe.

Internet: Der Tagesspiegel



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