Pressespiegel bei "Flensburg online"

Passauer Neue Nachrichten 5. September 2005

Parteienforscher Prof. Jürgen W. Falter zum TV-Duell

   Im Gegensatz zu den Ergebnissen der Umfragen sieht der Mainzer Parteienforscher Prof. Jürgen W. Falter Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht als Sieger des TV-Duells mit Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel. "Es war mindestens ein Patt", sagte Falter im Interview mit der "Passauer Neuen Presse".

   "In der A-Note, bei den Inhalten, war Angela Merkel mindestens gleichauf mit dem Kanzler. Sie war auch präziser, was ihre Zukunftsvorstellungen angeht. Bei der B-Note "dem persönlichen Eindruck der Kandidaten" hat sich Gerhard Schröder womöglich sympathischer präsentiert. Aber das Entscheidende ist: Frau Merkel hat nicht in der Weise geschwächelt, wie es vielfach erwartet wurde."

Google
 
Web www.flensburg-online.de

   Merkel habe klar zu erkennen gegeben, was die Bürger unter einer Unions-Regierung erwarten würde, Schröder sei dagegen "inhaltlich relativ blass geblieben", so Falter. Der Kanzler habe "womöglich ein wenig Beißhemmung gegen Frau Merkel" gehabt, vermutete der Parteienforscher. "Er ist ihr viel seltener ins Wort gefallen als Stoiber beim Duell vor der letzten Wahl. Die beiden Kontrahenten haben sich insgesamt weniger aufgeplustert. Vielleicht ist das die logische Konsequenz, wenn sich eine Frau und ein Mann in einem solchen Duell gegenüberstehen."

Internet: Passauer Neue Nachrichten



Pressespiegel
zur Startseite von "Flensburg online"   eMail an "Flensburg online"
Kleinanzeigen



Anzeigen –

Siehe vielleicht auch

Kritik an Schröders Leisetreterei wegen Menschenrechten in China

BKA schlägt Alarm: Russland spioniert in Deutschland