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Der Tagesspiegel
13. Mai 2004

Westerwelle: Wolffsohn
muss Konsequenzen tragen

FDP-Chef Guido Westerwelle hat den Historiker Michael Wolffsohn aufgefordert, die Konsequenzen aus seiner Legitimation von Folter gegen Terroristen zu tragen.

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"Wer Folter rechtfertigt, steht nicht mehr auf dem Boden unserer Verfassung", sagte Westerwelle dem Tagesspiegel. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der Folter als legitimes Mittel bezeichnet, für junge Soldaten der Bundeswehr der richtige Lehrer ist."

Wolffsohn unterrichtet an der Bundeswehr Hochschule in München. Jeder habe das Recht auf freie Meinungsäußerung, sagte Westerwelle. Er müsse dann allerdings auch die Konsequenzen tragen. "Leben und Menschenwürde in Frage zu stellen, ist keine intellektuelle Spielerei", sagte der FDP Chef. Wer Folter legitimiere, könne Soldaten nicht mehr ausbilden. Wolffsohn hatte in einem Fernsehinterview in n-tv gesagt: "Als eines der Mittel im Kampf gegen den Terrorismus halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim." Er hat sich inzwischen von dieser Aussage mehrfach distanziert.

Internet: Der Tagesspiegel

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