Schildkröten
"Artenschutz ist Menschenschutz"

[17-März 2002 /
Quelle: obs / Aktionsgemeinsaft Artenschutz e.V.]

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Meeresschildkröten

Aus dem Online-Angebot des Auswärtigen Amtes:
Ergebnisse der 11. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 10.-20.04.2000 in Nairobi

Aus dem Online-Angebot des Deutschen Tierhilfswerkes:
Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) und die EU Artenschutz-Verordnung

Lustig: TurtleShop

 

Die Aktionsgemeinsaft Artenschutz
e.V. fordert die Reiseveranstalter und Fluggesellschaften auf, mehr für die bedrohten Tiere und Natur an den Reisezielorten zu tun.


Konkret wird ein Touristenboykott gegen
Zakynthos (GR) und Dalyan (TR) gefordert.


   ZU Beginn der ITB, der weltgrößten Touristikbörse, appellierte die
Aktionsgemeinsaft Artenschutz e.V. (AgA) an alle Reiseveranstalter und Gastgeberländer, mehr für den Arten- und Naturschutz zu tun und die Touristen besser über aufzuklären.

   Nachweislich, so AgA-Mitbegründer Günter Peter, sind gerade die deutschen Touristen an der Ausplünderung der Natur in den Urlaubsländern beteiligt.

Deutliches Indiz: Die Anzahl der Beschlagnahmungen von bedrohten Tieren und Pflanzen an deutschen Flughäfen steigt ständig. Jährlich werden große Mengen von Tieren und Pflanzen oder Teilen von diesen geschmuggelt.

Elfenbein, Korallen, ausgestopfte Tiere, Felle und Häute, Muscheln und Schnecken gehören zu den am häufigst beschlagnahmten Teilen. Durch die Ausplünderung der Natur für fragwürdige Souvenirs, so Peter, würden große Schäden in der Natur entstehen, die gerade für die ärmsten Menschen der Erde fatale Folgen haben.


Ignoriert die Regierung das Thema?
   
DIE AgA organisiert seit Jahren an wechselnden Standorten die weltgrößte Artenschutzausstellung "Artenschutz ist Menschenschutz", die Unterstützung von Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften vermisse man aber dabei. Auch die Regierung ignoriere das Thema. Die AgA wendet regelmäßig erheblichen Kosten für diese Aufklärung auf, fühlt sich dabei aber von denjenigen, die in der touristischen Verantwortung stehen, allein gelassen.

Foto: AGA
Foto: AgA

Eigentlich, so Peter, "sollten die Reiseveranstalter, die ja große
Profite einfahren, sich auch verpflichtet fühlen, die Zielgebiete für kommende Generationen zu schützen".


Meeresschildkröten ganz schlecht dran 
  IN diesem Zusammenhang bemängelte Günther Peter vor allem auch die immer schlimmer werdende Situation der Meeresschildkröten weltweit, deren Niststrände durch oft unkontrollierte oder illegale Bebauung mit Hotelanlagen, durch Bootsbetrieb, Wassersport und
Meeresverschmutzung immer mehr zerstört würden. Ganz schlimm sei die Situation der Meeresschildkröten im Mittelmeer. Peter nennt dabei Zakynthos in Griechenland und Dalyan in der Türkei und viele Strände mehr. Die Situation habe sich Jahr für Jahr mehr verschlechtert. Peter fordert dabei einen Touristenboykott gegen diese Orte und fordert die Veranstalter auf, dies zu unterstützen, wie einst TUI dies in Zakynthos getan hat.

Foto: AgA
Foto: AgA

Die EU und Deutschland hätten zwar viel Geld für den Schutz dieser Tiere ausgegeben, aber sich nicht um die Kontrolle gekümmert. So kämpft die AgA schon seit etwa 15 Jahren für die Durchsetzung eines Marine-Nationalparks in Zakynthos und für die bessere Schutzmaßnahmen in der Türkei. Ein Boykott, so Peter, sei die wirkungsvollste Maßnahme, um Verständnis für die über 250 Millionen Jahre alte Tierart durchzusetzen. Dies, so Peter, beziehe sich auch auf andere Reiseländer, die Massenabschlachtungen von geschützten Tieren bewusst organisieren.

Quelle: obs / AGA

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