Krank,
einsam
und ohne Geld
Die Ängste der Deutschen vor dem Alter.
Eine repräsentative Umfrage der sh:z zeigt Beklemmendes:
Nur 8 Prozent
freuen sich auf
den Lebensabend
Hamburg (ots) - Die
Lebenserwartung steigt, die Deutschen werden immer älter. Doch wie fühlen
sich die Menschen im Lande mit der Aussicht auf einen langen Lebensabend?
ACH
einer repräsentativen Umfrage des Schleswig-Holsteinischen
Zeitungsverlags (sh:z) freuen sich nur 8 Prozent der Bevölkerung
uneingeschränkt
auf die freie Zeit nach dem Arbeitsleben.
Jeder Fünfte sieht
dem Alter mit gemischten Gefühlen entgegen, denn – so ihre
Meinung – "Senioren werden von der Gesellschaft noch immer
als Randgruppe behandelt".
Immerhin
47 Prozent der Befragten bleiben beim gesamten Thema gelassen. Ihr
Argument: "Schließlich werden wir ja alle älter."
Bei näherem Befragen allerdings werden die tief sitzenden Ängste deutlich:
61
Prozent der Menschen fürchten sich
vor Krankheiten
57
Prozent bangen, von anderen abhängig
zu sein
46
Prozent graut es
davor, im Alter zuwenig
Geld zu haben.
Angst vor Einsamkeit
Auch die Angst
vor Einsamkeit spielt eine große Rolle. Allerdings sind es
vor allem die Jüngeren (49 Prozent der 18- bis 25-Jährigen),
die das Alleinsein mehr umtreibt – bei den 36- bis 45-Jährigen
sind es nur noch 17 Prozent.
Die von F&S
Internet Infotainment befragten Bürger
fordern deshalb zu 46 Prozent, dass der Lebensabend nicht von
finanzieller Not geprägt sein darf.
Weitere 21 Prozent
sind der Auffassung, mehr integrative Lebensformen helfen nicht
nur den Alten. Auch die jüngere Generation würde von
der Lebenserfahrung und der erwähnten Gelassenheit durchaus
profitieren.
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