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Der Liedermacher

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Hannes Wader im Internet

 


CD-Tipps –
Daß nichts bleibt wie es war


Schon so lang '62-'92


Buch-Tipp –

Liederbuch von Hannes Wader


Am 15. April 2005 trat Hannes in Flensburg im Großen Saal der Waldorfschule auf.

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"Ich merke schon, dass ich jetzt aufhör'n muss,
oh Mama, Mama, Mama komm mach mir 'nen Schuss mit Morphium und Heroin,
Opium und Rosimon oder gib mir
Lysergsäurediäthylamid, Mescalin und Nepalshit"
Hannes Wader, Kokain
Ja, her mit den Drogen...

 

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*Hannes Wader

Heute hier. Und morgen dort. Das Schicksal eines Bänkelsängers. Wie ein Rohr im Wind... Wenn einer weiß, daß nichts bleibt wie es war, dann Hannes Wader. So ein wenig erinnerungsfeuchte Augen dürfen Apo-Opa und Apo-Oma bekommen.

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Damals in den wilden 60er, 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ganz groß rausgekommen. Aber den Weg in den wirklich großen und auch finanziell lukrativen Erfolg gehen Leute wie Reinhard Mey.
Hannes Wader, und das macht ja auch die Tiefe seiner Lieder aus, ist und bleibt immer irgendwie gebrochen an den tiefsinnigen Fragen unserer Existenz. Während Reinhard Mey oftmals Hitparaden-konform an der Oberfläche trällert [damit nix falsch verstanden wird: was ja auch schön und eine Kunst für sich ist], spielt und singt Hannes Wader sich und seine Zuhörer in die teils verzweifelten Fragen des menschlichen Daseins.

Hannes Wader (Pressefoto)
  Liedermacher Hannes Wader [Pressefoto]

1962 das alles entscheidende musikalische Erlebnis im Leben von Hannes Wader

Geboren wurde Hannes Wader im Jahre 1942 in der Nähe von Bielefeld. Es folgten 20 mehr oder weniger langweilig-normale Jahre. Soweit ein Leben mit einem solchen gekürmmten Zink im Gesicht normal sein kann... Dann aber, 1962, kommt die große Wende im Leben von Hannes Wader, die uns diesen tollen Liedermacher bescherte. Er hatte als Dekorateur gearbeitet, wurde aber entlassen, weil er während der Arbeitszeit musiziert hatte. In Bielefeld bewirbt er sich daraufhin für ein Graphikstudium und verdient sein Geld als Barmusiker

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und Klarinettist in einer Jazzband. Bielefeld ist einfach zu klein: Hannes Wader bewirbt sich in Berlin an der heutigen Hochschule der Künste. Und Hannes Wader hat in jenem Jahr 1962 sein ganz großes musikalisches Erlebnis: Er hört zum ersten Mal Georges Brassens. Der Funke springt über. Hannes Wader beginnt sofort, selber Lieder zu schreiben. Gewußt? Sein allererstes Lied hieß "Das Loch unterm Dach”.

Folk-Welle schwappt nach Deutschland über

   1965 fand auf der Burg Waldeck das erste Folk- und Songfestival in Deutschland statt. Bereits 1 Jahr später, 1966, hat Hannes Wader dort seinen ersten Waldeckauftritt. Der musikalische Durchbruch ist geschafft.
Aber Geld will auch verdient sein. Da paßt es sehr gut, dass der damalige Herausgeber der legendären Satire-zeitschrift "Pardon", Hans A. Nikel, der irgendwie einen Narren an den Lieder Hannes Waders gefressen hatte, Hannes Wader für den Betrag von 800 Mark im Monat als Layouter anstellt. Aber die Musik geht damals in Berlin ab. Reinhard Mey, Schobert und Black, Insterburg & Co., Katja Ebstein, Ulrich Roski, Inga und Wolf... Hannes Wader geht wieder zurück nach Berlin. Abend für Abend steht er fortan auf der Bühne. Zur Spitzengage (die damals nur Reinhard Mey und Hannes Wader bezahlt wurde) von wahnsinnigen 25 Mark pro Auftritt. Bis zu 5 Auftritte in verschiedenen Kneipen pro Abend sind es manchmal. Das Nachtleben ist cool. Selten, dass man vor 5 Uhr in der Früh ins Bett kommt. Macht ja aber auch nix, denn man kann ja bis in den Nachmittag hinein schlafen.

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Hannes Wader, die RAF und die DKP

   1971 / 1972 zieht Hannes Wader von Berlin nach Hamburg. Seine dortige Wohnung überläßt Hannes Wader Hella Utesch, einer freien Mitarbeiterin beim NDR. Er selber trampt für mehrere Monate durch Europa. Bei seiner Rückkehr wird er – bei einem Konzert in Essen quasi von der Bühne weg – verhaftet. "Hella Utesch" war der Tarnname für die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin. Gegen Wader wird wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Die Hamburg-Episode ist zu Ende. Hannes Wader zieht aufs Land nach Nordfriesland, wo er sich eine alte Windmühle kauft (ein Vierteljahrhundert später, 1998, verkauft er die Struckumer Mühle und zieht mit seiner Familie auf einen Resthof im Kreis Steinburg).
Mit seinem Eintritt in die DKP (Deutsche Kommunistische Partei) im Jahre 1977 bezieht Wader eine politische Position, der viele Fans aus der Zeit der (anti-autoritären) Studentenbewegung nicht folgen können. Fast 20 Jahre später, im Jahre 1991, tritt Hannes Wader wieder aus der DKP aus [ein Glück, mögen wir gerne anfügen].

Die Jahre fliegen dahin. Und irgendwie wird dann daraus ein Leben. Mit dem Programm "...und es wechseln die Zeiten" tourte Hannes Wader 2005 durch die Lande. Die Zeiten mögen wechseln. Aber Hannes Wader bleibt sich treu. CD: "...und es wecheln die Zeiten"

"Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muß ich fort"
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