Anzeige -

Flensburg online: Aktive Sterbehilfe widerspricht dem christlichen Menschenbild

A N Z E I G E –

Die Caritas lehnt die Zulassung aktiver Sterbehilfe ab. Stattdessen ist ein Ausbau der Palliativmedizin und Begleitung Sterbender wichtig.

Aktive Sterbehilfe. Ein Rückschritt für unsere Gesellschaft

Wie geht unsere Gesellschaft mit Leben und Tod um? Einfach "wegspritzen", wer unheilbar krank ist und nicht mehr konsumieren kann und nur Geld kostet?

In Deutschland gibt es über 1.400 ambulante Hospizdienste und 120 stationäre Hospize, 57 davon in der Trägerschaft der Caritas. Bei allen stehen der einzelne Mensch und seine Angehörigen im Vordergrund.
 

Ich werde niemanden ein Heilmittel geben, das zu Tode führt, auch nicht, wenn man mich darum bittet, und auch keinen derartigen Rat erteilen.
(Hippokratischer Eid)
Hippokrates, um 460 bis um 370 v.Chr., griechischer Arzt

Ehrenamtlich Tätige und hauptamtliche Mitarbeiter bieten dort individuelle Begleitung an. "Durch eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe würde der Druck auf kranke Menschen wachsen, ihrem Leben ein Ende zu setzen" befürchtete Peter Neher (Präsident der Caritas) Ende 2005 in einem öffentlichen Statement.

Statt Todesspritze lieber Begleitung und Zuwendung beim Sterben

"Menschen mit unheilbaren Krankheiten und ihre Angehörigen brauchen Unterstützung und Begleitung. Sie dürfen nicht ausgegrenzt werden." Der Deutsche Caritasverband setze sich dafür ein, dass die Impulse der Hospizarbeit und Palliativmedizin in allen Pflegeeinrichtungen und im ambulanten Bereich umgesetzt werden. Die meisten Menschen wollen zuhause sterben. In ihrem sozialpolitischen Engagement engagiert sich die Caritas für die notwendigen finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen.
 

"Es gehört nicht zum Arztberuf, den Tod herbeizuführen. Wir Ärzte wollen den Tod zulassen, ihn aber nicht zuteilen."
Jörg-Dietrich Hoppe, deutscher Medizinwissenschaftler und Präsident der Bundesärztekammer am 31.3.2005 im "stern"

"Die aktuellen Tendenzen, aktive Sterbehilfe zu legalisieren, lehnt die Caritas ab", betont Caritaspräsident Peter Neher. Dagegen begrüßt er die Entscheidung der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, verstärkt in den Ausbau der Palliativmedizin zu investieren.


Katharinen Hospiz in Flensburgs Mühlenstraße

Aktive Sterbehilfe ein Verstoß gegen die Menschenwürde und das christliche Menschenbild

Äußerungen wie die des Hamburger Justizsenators Roger Kusch Ende 2005 zur Legalisierung der aktive Sterbehilfe seien dagegen Wasser auf die Mühlen der Befürworter der aktiven Sterbehilfe. Schwerkranken Menschen werde damit gerade nicht geholfen, stellt Neher fest. "Die Erfahrungen in den Hospizen und Pflegeeinrichtungen der Caritas zeigen genau das Gegenteil. Menschen mit unheilbaren Krankheiten wünschen sich Begleitung und Zuwendung auf ihrem Weg." Sie wollten ihr Leben nicht vorzeitig beenden, sondern ohne Schmerzen und nicht einsam sterben. Die Hospizarbeit und die Palliativmedizin haben längst gezeigt, dass diese Wünsche realisiert werden können. "Die Zulassung der aktiven Sterbehilfe wäre nicht nur

Anzeige -

ein Verstoß gegen die Menschenwürde und das christliche Menschenbild, sondern auch ein großer gesellschaftlicher Rückschritt im Umgang mit Leben und Tod."
 

"Aktive Sterbehilfe ist absichtliche Tötung eines Menschen. Es steht weder dem Arzt noch den Angehörigen zu, über das Leben eines anderen zu verfügen."
Karl Lehmann, deutscher katholischer Theologe am 8. Dezember 2000 in "Die Woche"

Internet: Caritas
             CSU Landesgruppe zur aktiven Sterbehilfe

Wenn Sie Zeit haben... stöbern Sie bei Amazon zum Thema
Sterbehilfe


Flensburg online      eMail an "Flensburg online"
Impressum      Kleinanzeigen     Sitemap      Blog

Anzeige -
Google Chromecast bequem online bei Amazon bestellen

Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07