Politik
Der Watergate Skandal
SO
fing es an: Am 17. Juni 1972 werden im Washingtoner Watergate-Hotel,
in der die Demokratische Partei der USA ihre Wahlkampfzentrale untergebracht
hat, 5 Männer verhaftet. Sie hatten in dem Büro Abhörgeräte
installiert.
Erstaunen: Einer der Einbrecher, Howard Hunt, steht auf der Gehaltsliste
des Weißen Hauses.
Der damalige US-Präsident
Nixon und seine Berater einigen sich darauf, die Sache zu vertuschen.
Und zunächst scheint seine ungute Strategie auch aufzugehen:
Trotz der laufenden Ermittlungen wird Nixon im November 1972 mit triumphaler
Mehrheit für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt.
Rücktritt
eines US-Präsidenten
DOCH
das Netz der Beweise zieht sich immer enger zusammen, die "Washington
Post" lässt trotz massiver Einschüchterungsversuche
nicht locker. Immer mehr Details des Skandals kommen ans Tageslicht.
Um einem drohenden Amtsenthebungs-Verfahren zuvorzukommen, unterschreibt
Richard Nixon am 8. August 1974 seine Rücktrittserklärung.
"Unter denen, die Weltgeschichte schrieben, hinterließ er peinliche Tintenflecke: Die Watergate-Affäre entlarvte den Machthaber im Weißen Haus als intrigant und verlogen."
Die deutsche Wochenzeitschrift "stern" im Jahr 1994 über Richard M. Nixon
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